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Der dunkle Garten

Autor: Tana French
Sprecher: Robert Frank
Spieldauer: 21 Std. und 32 Min.
3.5 out of 5 stars (586 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Toby Hennessy, 28, hat immer gedacht, dass das Schicksal es gut mit ihm meint. Er führt ein unbeschwertes, erfolgreiches Leben in Dublin. Bis er eines Nachts von Einbrechern in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp; er ist körperlich und seelisch versehrt, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Es erscheint ihm wie eine Zuflucht, in das alte, von Efeu umrankte Haus seiner Familie zu ziehen, um sich dort um seinen sterbenden Onkel Hugo zu kümmern. Doch dann wird im hohlen Stamm der mächtigen Ulme im Garten ein Totenschädel gefunden...

©2018 'The Witch Elm' erschien im Verlag Viking Press, New York / Tana French / FISCHER Scherz, S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main (P)2018 Argon Verlag GmbH, Berlin

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Das sagen andere Hörer zu Der dunkle Garten

Bewertung
Gesamt
  • 3.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    200
  • 4 Sterne
    167
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    119
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    67
  • 1 Stern
    33
Sprecher
  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    301
  • 4 Sterne
    131
  • 3 Sterne
    69
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    15
Geschichte
  • 3.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    173
  • 4 Sterne
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    56

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    4 out of 5 stars
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    4 out of 5 stars

wie durch einen Spiegel geschaut

der Roman beginnt eher seicht und dahin plätschernd, nicht uninteressant, aber auch nicht packend.bei mir entstand so eine angenehme Grundstimmung.keine Aufregung, kein plötzliches Auf und Ab.Doch allmählich war es mir kaum möglich ,Pausen einzulegen. es entstand ein Sog, der durch die Atmosphäre des Gartens, des Dreh und Angelpunktes der Geschichte,sowie der Hauptprotagonisten hervorgerufen wurde. die seltsamen Gemütszustände des Erzählers überzeugen. immer wieder dachte ich,jetzt ,hinter der nächsten " Ecke" wird die Lösung sein.Der Roman erhält durch das Auffinden eines Skeletts zudem die nötige Dramatik. Jeder kommt als Mörder in Frage. Man ahnt einiges,ist sich aber nicht sicher.
die Charaktere werden sehr präzise beschrieben, erwachen zum Leben und man leidet mit dem alten,kranken Onkel, findet Susanna nicht nur nett ,sondern gerissen, die Detektivs natürlich clever und ein wenig im Colombostil gezeichnet.
nach der Auflösung zieht sich der Roman für meinen Geschmack um einige Ecken zu lang dahin, was zum Teil unnötig ist.
Die Eingangsstory betrachte ich rückblickend auch nur als Türöffner und nicht als wirklich interessant- aber dieser Eindruck entstand erst am Ende und hätte bei anderer Gewichtung der Handlungsteile auch anders ausfallen können.
die Sprecherstimme hat mich beeindruckt.sie wurde allen Charakteren, alten,jungen,weiblichen,männlichen Typen hervorragend gerecht- Die Autorin versteht es hervorragend ein subtiles Grauen zu erzeugen und bietet perfekte Unterhaltung bis zum Schluss.

49 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Famoser Sprecher

Achtung: Tana French ist keine Thrillerliteratur, nicht mal Krimis, es ist Literatur mit -oft- einem alten Verbrechen... die Langsamkeit ist Programm und wichtig, die Auflösung des Falles nur Nebensache.
Aber hier kurz ein Hochlied auf den Sprecher, eine echte Entdeckung, und schön, kann Herr Frank hier den grossen Bogen und sein Handwerk präsentieren.

24 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Unglaublch, genial, toll

Tana French, für mich momentan eine der allerbesten Thriller Autoren/innen übehaupt. Diese Story ist spannend, tiefgründig und toll gelesen. Allerdings hat mich der Sprecher nicht von Anfang an überzeugt, er steigert sich aber mit der Geschichte. Man fiebert regelrecht mit, spürt fast, wie sich die Protagonisten heimlich gegenseitig verdächtigen, bevor die Geschichte wieder eine neue Wendung nimmt. Trotz einem fast zu krassem Ende: Unbedingt zu empfehlen.

10 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Subtil und spannend

Mit ihrer filigranen und detaillierten Art spinnt Tana French in diesem Roman ein weites Netz durch Geschichte und Psyche. Die eigentlichen kriminellen Taten sind nur Bestandteil des großen Ganzen.
Tana French geht so ganz anders unter die Haut als ein blutrünstiger Thriller. Die Spannung lässt nie nach, wird höchstens manchmal durch die feinfühlig detaillierte Art ihrer Beschreibungen von Stimmungen und Szenen (die dem Leser/Hörer alles in vertraut fühlbare Nähe bringen) etwas in die Länge gezogen.
Der Sprecher bringt dem Hörer alles noch näher durch seine vielseitige und sympathische Sprechweise.
Danke!

9 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Schaurig und spannend

Für Toby wird es immer ein Davor und Danach geben.
Das Leben vor dem Überfall: einfach, vielleicht ein wenig seelenlos, aber glücklich.
Das Leben danach: gepeinigt, schmerzerfüllt, doch echt.
Als Toby von einem Kneipenabend mit seinen beiden besten Freunden nachhause kommt, legt er sich schlafen – und erwacht kurz darauf von einem Geräusch. Als er nach dessen Ursprung sucht, überrascht er zwei Einbrecher, die ihn so zurichten, dass es beinah ein Wunder zu sein scheint, dass Toby überlebt. Allerdings nur knapp, er ist körperlich leicht und seelisch schwer entstellt. Als er dann erfährt, dass sein Onkel Hugo bald an einem Tumor sterben wird, lässt er sich dazu überreden – selbst kaum mehr als ein wandelnder Leichnam – sich um ihn zu kümmern. Und zieht mit seiner Freundin ins Ivy-House, jenem Domizil, in dem er und sein Cousin Sean und seine Cousine Susanna so viele glückliche Sommer als Teenager verbrachten. Doch als Tobys Neffe Zac einen Schädel in der alten Ulme entdeckt, die seit mehr als hundert Jahren im Garten des Ivy-Houses steht, scheint sich Tobys Leben erneut der dunklen Seite zuzuwenden.

Ich kann verstehen, warum Tana French die Gemüter scheidet: Ihre Protagonisten sind unsympathisch, aber echt. Ihre Geschichten haben kein Happy-End, wie die Realität. Und am Ende ist der Leser nie zufrieden – und die Story verhakt sich in seinen Gedanken.
So ging es mir bei Grabesgrün. Und nun auch bei Der dunkle Garten.
Ihre Bücher werden als Kriminalromane verkauft – was, wie ich finde, absolut falsch ist. Es sind klassische Schauerromane und wirken teilweise so, als gäbe es eine übernatürliche Komponente, allerdings immer, ohne dass diese wirklich von der Autorin bestätigt wird. Doch die Atmosphäre ist eindeutig schaurig – in Grabesgrün allerdings noch viel mehr als in Der dunkle Garten – und meiner Meinung nach mehr im Horror- als im Krimibereich anzusiedeln.
Wir folgen Toby durch das Gewirr seiner Erinnerungen, die stark unter dem Überfall gelitten haben. Denn er weiß genauso wenig wie der Leser, was wirklich passiert ist. Woher kommt der Schädel? Wurde jemand ermordet? Und wenn ja, war es Toby? Waren Sean, Susanne oder Hugo? Oder war es doch ein Unfall? Was ist damals wirklich passiert und was hat der Überall damit zu tun?
So entstand ein für mich unentrinnbarer Sog – ich wollte immer weiter wissen, wie es weiter geht und gleichzeitig habe ich das Ende herbei gefürchtet.
Eine tolle Geschichte, voller menschlicher Abgründe.

6 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Geduld vs Spannung

Die Art zu erzählen, lange Vorgeschichte, noch eine Wendung...hat die Neugier geweckt und ich MUSSTE es hören.
Für mich ein gelungenes Werk.
Schwankend zwischen komm zum Punkt und nicht schon zu Ende bitte.

4 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

So wenig Handlung!

Sprachlich überzeugend entwickelt sich die Geschichte, auf Spannung muss lange Zeit verzichtet werden, aber die Hauptperson wird gut charakterisiert. Mit einem Ortswechsel erhofft man sich als Hörer etwas mehr Drive, aber leider ist dem nicht so. In endlosen Windungen geht es weiter, man wird auf falsche Fährten geschickt, aber die Stunden dehnen sich. Aber die Sprache des Romans gefiel mir sehr gut.

3 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • Ann
  • 09.01.2019

Fängt nur langsam an

Fängt nur langsam an und fasziniert erst jenseits der Mitte des Buches
Sprecher steigert sich ebenfalls

3 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Seelenspiegel?

Also, zum ersten glaube ich, ich dass das Buch (etwas) besser bei seinen Kritikern ankommen würde, würde es nicht als „Psychothriller, sondern als zeitgenössischer Roman bezeichnet werden. Da das die Erwartungen subtil ändert. Dann musisch gestehen dass ich absolut anerkenne, dass Robert Frank eine wirklich fantastische „Show“ bietet, doch ich hab einfach Schwierigkeiten mit seiner Stimmfarbe, seinem Stimmklang.
Ansonsten, bin ich mit kleinen Abstrichen völlig begeistert. Ja, es bleiben Fragen offen und ja einige an Susanas Darstellung finde ich übertrieben und nicht ganz schlüssig, aber andererseits ... wie oft liest oder hört man Unglaubliches auch im Real Life?
Und mir gefällt es außerordentlich, das Tana French hier ihre Fähigkeit, die Menschen zu durchschauen uns den Spiegel, der Dinge in unserer Seele die wir nicht wissen wollen, noch mehr vorhält, als zum Beispiel in „Geheimer Ort“ oder Schattenspiel. Da gibt sie uns die Möglichkeit, uns mit Action und neuen Verbrechen abzulenken, hier jedoch nicht. Sie zwingt uns ganz bei Toby, seinem Selbstmitleid, einen Selbstzweifeln, seine Gedächtnislücken zu bleiben. Immer wieder kommen dabei Fragen auf, ob er wirklich nichts weiß oder einfach schon immer ignorant war und auch die anderen Charaktere hab alle Ecken und Kanten, es gibt niemanden, außer vielleicht Hugo, mit dem man sich gerne identifizieren möchte. Und gerade das empfinde ich als eine Herausforderung und eine absolute geniale Abwechslung. Ja, besonder die Wiederholungen am Anfang sind manchmal etwa anstrengend, aber sie gibt ihrer Detailverliebtheit durch schöne Sprache und tolle Metaphern etwas Besonderes, sodass - zumindest ich mich nicht so eingeengt fühle und genötigt eigene Bilder und Gedanken zu haben. Ja, sie lässt mir dennoch Freiheiten zum denken und zum Genießen von Worten und Sätzen., deren Sinn sich auch zwischen den Zeilen versteckt. Ich mag das! Für mich ist das literarischer, als ewige, übertriebene Action. Wie zum Beispiel in manchen Grangèr Büchern, die mich zu Anfang fesseln, aber dann irgendwie so abgehoben sind, dass ich lachen muss wo, andere überwältigt sind von Spannung.
Hintergründig Spannung aufzubauen, auch mal an die Grenzen des psychologisch Erträglichen zu gehen, weil der Autor seinen Lesern einen Spiegel vorhält, dessen Bild man kenne im Verborgenen hielte, fesselt mich halt.
Viele Bücher scheinen mir so geschrieben, das sie ein Film sein wollen. Das hier ist in Kammerspiel, mit Längen, okay, aber auch mit Tiefe,.

2 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Spannend und mit viel Einfühlsamkeit erzählt

Die Story ist sehr vielschichtig angelegt und mit Philosophie gewürzt .
Ich konnte mich gut in einigen Personen wiederfinden .
Sehr subtil zeigt die Hauptperson wie schnell aus einem Glückskind ein
Verlierer wird . Wie wichtig Familie und Freunde sind , um sich wieder zu
fangen . Mehr will ich hier nicht verraten nur soviel noch , ein Krimi spannend
bis zur letzten Seite und sehr empfehlenswert . Super Sprecher

5 Leute fanden das hilfreich