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    Inhaltsangabe

    Ein geradezu durchtrieben gut komponierter Roman von Hanya Yanagihara

    Was als packende Expedition in der Dschungelwelt Mikronesiens beginnt, wird zur Begegnung mit den Abgründen des Menschlichen. In ihrem Roman erkundet Hanya Yanagihara, wie Neugier in Gier umschlägt - nach Ruhm, nach Liebe - und wie weit wir dafür zu gehen bereit sind. Der junge Arzt Norton Perina kehrt mit einer unfassbaren Entdeckung von der Insel Ivu'ivu zurück: Hat er wirklich ein Mittel gegen die Sterblichkeit gefunden? Eine uralte Schildkrötenart soll die Formel des ewigen Lebens bergen. So kometenhaft er damit zur Spitze der Wissenschaft aufsteigt, so rasant vollzieht sich die Kolonisierung und Zerstörung der Insel.

    Mit gnadenloser Verführungskraft zieht Hanya Yanagihara uns hinein in den Forscherrausch im Urwald und lässt uns auch dann nicht entkommen, als Perina dort eine weitere Entdeckung macht: seine fatale Liebe zu Kindern. Wie betrachten wir eine Lebensleistung, wenn sich das Genie als Monster entpuppt? Das ist die Frage in diesem brillant geschriebenen, gefährlichen Dschungel von einem Roman.

    ©2019 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. Übersetzung von Stephan Kleiner (P)2019 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

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    Das sagen andere Hörer zu Das Volk der Bäume

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    Sprecher
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    Geschichte
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      5 out of 5 stars
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      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Großartig und furchtbar zugleich

    Wie schon "Ein wenig Leben" ist "Das Volk der Bäume" ein großartig geschriebenes Buch mit einer unglaublich brutalen, aber leider wohl nicht so seltenen Geschichte. Für mich ist Hanya Yanagihara eine der besten Autorinnen unserer Zeit, und ich weiß nicht, ob ich es gut oder schrecklich finden soll, dass die Themen, über die sie schreibt, ans Licht vor ein größeres Publikum gezerrt werden. Während des Hörens habe ich öfter befürchtet, es könnte Leute geben, die die Kaltblütigkeit des Erzählers bezüglich seiner Taten teilen könnten und mich regelmäßig gefragt, was die Autorin dazu treibt, gleich mehrmals derart ausführlich über dieses furchtbare Thema zu schreiben. Andererseits schreibt sie so gut, dass man sie einfach gelesen bzw. gehört haben muss und sensibilisiert dadurch hoffentlich ein größeres Publikum für ein schwer zu ertragendes Thema.

    Einziger Minuspunkt für mich sind Teile der sonst eigentlich guten Übersetzung: wenn man relativ gut Englisch spricht, bemerkt man manchmal Ausdrücke, die man auf Englisch zwar so sagt, für die es aber entweder gelungenere Übersetzungen gibt oder die auf Deutsch vollkommen anders formuliert werden müssten. Manchmal hatte ich den Eindruck, da hat ein Praktikant schnell noch beim Frühstück übersetzt und niemand hat Korrektur gelesen. Das darf eigentlich nicht passieren....

    Ansonsten ein hörens- oder lesenswertes Buch von einer brillianten Autorin.

    17 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Harter Plot

    Eine furchtbare Geschichte, der man sich trotz allem nicht entziehen kann. Verstörende Bilder. Großartig gesprochen. Lesenswert und nachdenklich machend. Obwohl man das Resultat weiß, bleibt es spannend.

    6 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Unbedingt anhören...

    Vom zerstören im Namen der Wissenschaft
    So ist es noch heute und wird so krass und eindeutig geschildert,das einem der Atem stockt
    Wieder mal ein Buch das man wirklich gehört haben sollte großartig vorgetragen
    Klare Hörempfehlung

    6 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Harter Stoff

    Achtung dieser Text ist zeitweise wirklich abschreckend. Bei dem Protagonisten und Erzähler handelt es sich um eine zutiefst ambivalente Figur. Als Wissenschaftler trägt er mit seinem Forschungsdrang zur Zerstörung eines Ökosystem und der Lebensweise eines Volkes bei. In seinen starken Momenten zeigt der Text (auch mit Ironie und Sarkasmus) die Wünsche und Mechanismen industrieller Gesellschaften, die zerstörerische Kraft kolonialer Projekte und die Komplizenschaft wissenschaftlicher Forschung in diesen Prozessen (unabhängig von deren guten oder ethisch zweifelhaften Intentionen).

    Dass der Protagonist nicht nur um ein ignoranter (aber erfolgreicher) Wissenschaftler ist, sondern auch noch ein pädophiles Arschloch ist, wird fairerweise schon zu Beginn der Lektüre angekündigt. Genau aus dem Grunde hatte mich eigentlich verwundert, wie lange ich bereit war der onkelhaften Stimme des Erzählers zuzuhören. Zwischenzeitlich hatte ich mich entschlossen zu pausieren und ggf. auch das Hörspiel zurück zu geben. Letztendlich war es doch interessant bzw. kurios genug als dass ich es doch zu Ende gehört hätte.

    Zwischenzeitlich konnte ich dem Erzähler mit Empathie begegnen (man lässt sich ja auch ein beim Hören) nur um zum Schluss richtig viel Hass zu empfinden. Der Text will (vermutlich) genau diese Erfahrung erzeugen und macht das auch sehr gut. Man kann aus der Erzählung wirklich etwas mitnehmen und dies im Hinblick auf ein Verständnis tatsächlicher d.h. nicht fiktionaler Kolonialgeschichte auch sehr gut verwerten. Aber stellenweise ist es schon hart. Und wenn das Ende irgendetwas wie ausgleichende Gerechtigkeit ankündigt bekommt man es ein paar Minuten später wieder um die Ohren geworfen. Ohne Witz. Ganz böse.

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Ein sehr vielschichtiges Kunstwerk

    Hier werden sehr viele Themenkomplexe kunstvoll ineinander verwoben. Ein Buch, das mit Sicherheit lange nachwirkt und zu intensiven Gedankengängen einlädt: z.B. nützt Wissenschaft wirklich, oder dient sie nur dem Selbstzweck; wie sieht es mit ihrer moralischen Verantwortung aus.....
    Mich hat die Geschichte, trotz des bereits von Beginn an nahezu widerlich selbstgerechten Hauptprotagonisten, auf jeden Fall gefesselt & betroffen zurückgelassen.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Langweilig und langatmig

    Ermüdendendes Hörbuch, absurde Geschichte um Schildkröten, die Unsterblichkeit verleihen sollen, habe mich durchgequält, schade um die Zeit.

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Seicht

    Nach "Ein wenig Leben" leider sehr vorhersehbar. Man wartet vergebens auf etwas bedeutendes. Sehr schade.

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Gääähn!

    Irgendwie hat es mich gereizt da es mystisch und wie eine Fabel klingt aber es ist sooo langatmig und die ewigen Fußnoten nerven nur!
    Habe es abgebrochen da es nicht zum aushalten war für mich!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    19 Stunden erfülltes Lesevergnügen

    Nicht nur, dass der Sprecher mit seiner sehr angenehmen Stimme meine Ohren erfreute, auch die Geschichte ist unglaublich gut erzählt.
    Das Thema ist vielleicht nicht in jeder Mann/Frau Interesse.
    Ich kann das Buch sehr empfehlen und werde mir gleich noch eins herunterladen in der Hoffnung, dass es mich genauso einnimmt.

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Langweilig und sinnbefreit

    Ich gab das Buch bis zum Ende gelesen in der Hoffnung, da käme noch was. Die Story ist langatmig, langweilig und man fragt sich ständig, warum man noch weiterhört. Während "Ein bisschen Leben" nach anfänglichen Schwierigkeiten reinzukommen, fesselnd und sehr berührend ist, fragt man sich bei diesem Buch wozu es geschrieben wurde.