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    Inhaltsangabe

    Douglas Stuart gewinnt mit Shuggie Bain den Booker Prize 2020.

    "Ein Debüt, das sich wie ein Meisterwerk liest." The Washington Post.

    Shuggie ist anders, zart, fantasievoll und feminin, und das ausgerechnet in der Tristesse und Armut einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 1980er-Jahre, mit einem Vater, der virile Potenz über alles stellt. Shuggies Herz gehört der Mutter, Agnes, die ihn versteht und der grauen Welt energisch ihre Schönheit entgegensetzt, Haltung mit makellosem Make-up, strahlend weißen Kunstzähnen und glamouröser Kleidung zeigt - und doch Trost immer mehr im Alkohol sucht. Sie zu retten ist Shuggies Mission, eine Aufgabe, die er mit absoluter Hingabe und unerschütterlicher Liebe Jahr um Jahr erfüllt, bis er schließlich daran scheitern muss.

    Schauspieler Mark Wascke interpretiert die Geschichte über das Elend der Armut und die Beharrlichkeit der Liebe - tieftraurig und zugleich von ergreifender Zärtlichkeit.

    ©2021 Carl Hanser Verlag GmbH & Co KG. Übersetzung von Sophie Zeitz (P)2021 Hörbuch Hamburg HHV GmbH

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    Das sagen andere Hörer zu Shuggie Bain

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    Geschichte
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    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Schlecht gelesen

    Sooo schade! Tolles Buch, aber wirklich schlecht gelesen! Viel zu hastig und ohne Gefühl.
    Ich habe aufgehört zu hören. Auch schade ums Geld.
    Mark Waschke mag ein guter Schauspieler sein, aber vorlesen, zumindest dieses Buch, kann er nicht.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Großartig

    Wer wissen möchte, wie es ist, mitten in Glasgow als Kind einer Alkoholikerin und eines Maulhelden von Vater aufzuwachsen, der ihn im Stich lässt, der trete ein in die Welt von Eugene Bain, genannt Shuggie.

    Der empfindsame, kluge Shuggie ist von Anfang an ein loyaler und treuer Beschützer seiner alkoholkranken Mutter. Er wird von ihr mißbraucht als Co-Abhängiger. Er durchlebt mit ihr jeden Absturz, macht sich ständig Sorgen um sie, verpasst oft die Schule, erhält keinerlei Rückendeckung im grausamen Umfeld der Bergarbeitersiedlung, in der fast jeder auf Sozialhilfe angewiesen ist und wo es in nahezu jeder Familie mindestens einen Trinker oder eine Trinkerin gibt. Shuggie und seine Geschwister haben es längst aufgegeben, sich selbst zu bemitleiden, denn sie kennen es nicht anders. Sie müssen für sich selbst sorgen.

    Bei allem Elend gibt es aber auch eine große Zärtlichkeit. Shuggie ist so voller Hoffnung und Hingabe. Er glaubt den Beteuerungen seiner Mutter immer wieder, dass sie aufhören wird mit dem Trinken, dass sie neu anfangen können. Weil sie es selbst auch glaubt. Und tatsächlich geht sie zu AA-Treffen, gibt sich große Mühe, geht sogar arbeiten. Der Absturz ist umso grausamer.

    Dem Autor gelingt das Kunststück, sowohl Verständnis, als auch Mitgefühl für die Verlorenen bei den LeserInnen zu wecken. Natürlich wünscht man sich, sie mögen stark sein, durchhalten, aufwachen, aber man versteht auch, warum es so verdammt schwer ist, auszubrechen aus diesem Kreislauf von Apathie, Absturz und Resignation.

    Und so hoffe ich auch weiter für Shuggie, dass es ihm gelingen möge, glücklich zu sein, einen liebevollen Partner zu finden, eine Arbeit, die ihn erfüllt. Er hat sie noch immer, seine Liebe, seine Empfindsamkeit und er ist noch nicht verloren. Er kann es schaffen.

    „Shuggie Bain“ hat - wie ich finde- vollkommen zurecht den begehrten Bookerprize erhalten. Die Sprache ist präzise, originell und stark. Die Geschichte authentisch und empathisch , aber vollkommen schonungslos. Ich bin sehr gespannt, was der Autor Douglas Stuart als nächstes schreibt.
    Das Hörbuch ist sehr gut gesprochen von Mark Waschke.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Kalt, klamm, nackt…

    … so könnte man den Roman Shuggie Bain vielleicht beschreiben.
    Eine autobiografisch gefärbte Geschichte im heruntergekommenen Glasgow der Thatcher Ära in den 80er.
    Eine Geschichte aus Sicht eines Jungen, dessen Mutter dem Alkohol verfallen ist.
    Dieser Roman kennt keine Romantik. Keine Wärme, nur realistisch gnadenloses Elend.
    Ich habe etwas gebraucht, in den Roman reinzukommen. Und ich habe auch gebraucht, wieder rauszukommen.
    In der Übersetzung klingt der Glasgower Dialekt oft so, als befände man sich mitten im Ruhrpott, passt aber letztlich zu den Figuren.
    Der Autor führt den Leser von einem Tiefpunkt zum nächsten. Manchmal mit einem Schimmer Hoffnung. Und beim Lesen habe ich gedacht: Ich will nicht, dass Menschen so leben und so sind. Aber es ist die Realität.

    1 Person fand das hilfreich