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Allein unter Deutschen: Eine Entdeckungsreise

Sprecher: Stefan Krause
Spieldauer: 11 Std. und 40 Min.
4 out of 5 stars (60 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Tuvia Tenenbom, aufgewachsen als Sohn eines Rabbiners in Jerusalem, begibt sich auf Entdeckungsreise durch Deutschland: von Nord nach Süd, von Ost nach West, in die Stadt, aufs Land, in die Kirchen und in die Kneipen.
Auf seiner Suche nach der deutschen Identität schreckt er vor keiner Begegnung zurück. Er interviewt Helmut Schmidt, Giovanni di Lorenzo und Kai Diekmann, er ist zu Gast in einem rechtsradikalen Club, er begleitet linke Autonome auf Erste-Mai-Demonstrationen. Er beobachtet die Biertrinkernation im WM-Sommer 2010, er besucht Synagogen, die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald, den Weltkirchentag, die Passionsspiele in Oberammergau.
Er spricht mit Studenten und Professoren, mit Bankern und Industriellen, mit Politikern und Künstlern, mit Bürgermeistern und Schrebergartenbesitzern, mit Obdachlosen und Junkies.
Auf unterhaltsame Weise führt er mit scharfer Beobachtungsgabe die deutschen Marotten vor und enthüllt dabei intelligent und komisch zugleich die Seele des Landes und seiner Bewohner.
©2015 Suhrkamp Verlag AG (P)2015 John Verlag

Kritikerstimmen


Irre lustig. Irre traurig.
-- Claudia Fromme, Süddeutsche Zeitung

Mut ist, wenn einer Fragen stellt, die sonst keiner stellt, weil sie unschicklich, peinlich, brisant sind. Eine Kamikaze-Erkundung des deutschen Nationalcharakters.
-- Evelyn Finger, DIE ZEIT

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    30
  • 4 Sterne
    17
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    1
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    7

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
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    10
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Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
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  • Gesamt
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  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Herbert
  • Calgary, Alberta, Kanada
  • 18.04.2016

Provozierend und ein Spiegel der dt. Gesellschaft

Ich lebe seit fast 20 Jahren als Deutscher im Ausland und habe dieses Buch deshalb mit dem nötigen Abstand zur Deutschen Gesellschaft gelesen. Ich muss sagen, Tenenbaum trifft den Nagel mit "Allein unter Deutschen" fantastisch auf dem Kopf und meine eigenen Beobachtungen der Deutschen Gesellschaft stimmen mit dem Buch zu 99% überein.

Ich denke, man kann dieses Buch erst dann voll bewerten, wenn man es als Leser schafft "einen Schritt zurück zu machen" und seinen "inneren Patrioten" links liegen lässt. Menschen, welche das Glück hatten sich Deutschland und dessen Gesellschaft eine Weile von aussen zu betrachten, haben hier einen ungeheuren Vorteil.

Tenenbaums witzig-lockerer und mutiger Schreibstil machen seine Bücher ausgesprochen kurzweilig. Eine absolute Empfehlung!

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars
  • Deddf
  • München
  • 22.10.2016

Schade!

Ich habe mich gefreut, etwas über unsere Kultur aus den Augen eines Dritten zu hören. Leider geht es viel zu oft um Politik, besonders in Israel, Palästina oder den USA. Der Autor hat hier einen klaren Standpunkt. Ist ja auch in Ordnung, dann soll er ein Buch darüber schreiben. Hier sollte es aber um Deutschland mit Land und Leuten gehen. Die ständigen politischen Kommentare, die teilweise überhaupt nichts mit uns zu tun haben, nerven einfach nur.

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Klasse

Tuvia Tenenbom bringt es einfach mit Witz auf den Punkt und beleuchtet die deutsche Gesellschaft wie sie leider wirklich ist.;)

4 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

jüdisch zu sein alleine reicht nicht

der Ansatz ist ja spannend. Die Perspektive des jüdischen Autors, der durch Deutschland reist und über seine Erlebnisse und Empfindungen schreibt. Aber der Autor macht nichts daraus. Uninspiriert, oberflächlich, verletzend in seiner Darstellung von Menschen, die ihm wohlwollend und offen gegenüber treten. Und an keiner Stelle originell. Keine Empfehlung.

7 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Das ist wohl eher eine persönliche Abrechnung...

Schreibe ich ein Buch mit dem Titel „Allein unter Deutschen“ und verkaufe dies als eine Exkursion durch ein Land bei der ich die Menschen die dort Leben kennen lernen will um etwas über diese zu erfahren, muss ich das unvoreingenommen machen. Tuvia Tenenbom macht genau das leider nicht. Von oben herab sucht er sich gezielt Personen heraus und lockt diesen gezielt genau das aus der Tasche was er hören möchte und zwar das alle Deutschen Antisemitisch sind und angeblich kommt jeder auf das Thema Juden zu sprechen. Im Groben und Ganzen handelt dies Buch, genau wie „Allein unter Amerikanern“ davon eine Nation der Lächerlichkeit preiszugeben und vor allem über den Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästina zu reden. Ich kann mich jedenfalls nirgendwo wiederfinden, aber das liegt wahrscheinlich daran das mir der Nahostkonflikt genauso egal ist wie andere Brandherde auf der Welt.
Er will über Kulturen schreiben aber macht sich am Ende über das meiste Lustig. Apropos Lustig, es ist nicht alles schlecht an dem Buch. Nein, der Anfang ist sogar ganz witzig, dort trifft er sich mit Rechtsradikalen und nimmt diese etwas humorvoll hoch. Das wars dann aber auch schon. Nach dem dies nun das zweite Buch von Tenenbom ist, welches ich mir angehört habe komme ich zu dem Schluss das dieser Mensch alles andere ist als unvoreingenommen und ehrlich. Im Grunde ist dieses Buch eine Abrechnung eines verbitterten deutschenfeindlichen Mannes. Schade…

Einmal mehr bleibt das Beste an diesem Kauf der Sprecher!

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein "Must Hear"

Begeisterung vom Anfang bis zum Ende. Einblicke in Deutschlands Seele. Ausgezeichnet gelesen. Tuvia Tenenbom muss man kennen um mehr über Deutschland zu erfahren.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Unerträglich

Dies ist das erste Hörbuch, das ich nicht zu Ende gehört habe. Dabei habe ich mich bemüht. Aber die Geschichte ist so öde, der Humor so schal und die Beobachtungen so banal, man flacht beim Zuhören selbst ab. Am besten erst gar nicht anfangen. Mehrwert = 0

6 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Echter Blödsinn vom vorurteilbehafteten Autor

Was genau hat Sie an Allein unter Deutschen: Eine Entdeckungsreise enttäuscht?

Herr Tenenbom beleidigt mit diesem Buch die deutschen Bundesbürger. Seinem Fazit nach sind alle Deutsche: Antisemiten, Nazis und Extremisten. Seine Abneigung Deutschen gegenüber ist nicht nur auf jeder Seite spürbar, er sagt es am Ende des Buches selber: "Ich mag die Deutschen nicht!". Dieses Buch hat nichts mit Kritik zu tun, es ist eine Abrechnung.

4 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Deutschlands Spiegelbild

humorvoll,bissig, traurig und wahr. Eine Begegnung mit deutsche Nazis, Linke, Moslems, Ossis, Gutmenschen und der ganz "Normalo".

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

"Negativer Nationalismus", aber unterhaltsam

Was hat Ihnen am allerbesten an Allein unter Deutschen: Eine Entdeckungsreise gefallen?

Tuvia Tenenbom will rausfinden, was DEN Deutschen ausmacht, was natürlich schon für sich ein heikles Unterfangen ist. Locker-anedoktisch kann man sowas versuchen, wenn es zu ernst wird, droht es nationalistisch oder negativ-nationalistisch zu werden. Das Buch bleibt die meiste Zeit im anekdotischen, daher ist es nicht ungenießbar. Tenenbom hat seine Vorurteile: er ist israelischer Nationalist, er hält "die" Deutschen für antisemitisch. Trotzdem hat er eine tolle, offene Art mit allen möglichen Milieus in Kontakt zu kommen. Klasse fand ich seinen Bericht über die Tattoo-Messe in Dortmund. Seine Abneigung gegen reiche Schnösel (Besuch in Sylt) und intellektuelle Wichtigtuer und "Gutmenschen" ist sympathisch. Wo er nur beschreibt und widergibt, ist es oft lustig, oft treffend, wo er anfängt zu theoretisieren, kann man sich ziemlich aufregen, z. B. wirds regelrecht esoterisch, wenn er versucht, das besonders "tiefsitzende" eines deutschen Antisemitismus zu erklären, während der polnische Antisemitismus ja "nur" religiös sei ... das ist Geschwafel, ohne jede Begründung. Oder wenn er von Görlitz einen kurzen Abstecher nach Polen macht, die dortige Bedienung im Cafe viel herzlicher als die unterkühlte in Deutschland findet - was ja sein kann, was als anekdotische Beschreibung völlig ok wäre, aber wo er dann schlußfolgert: "Die Menschlichkeit wohnt in Polen. In Deutschland wohnt sie nicht." (sinngemäß) Sowas ist halt blöd, sowas produziert dann natürlich beim Deutschen Leser geradezu einen nationalistischen Impuls. Wie Brecht schreibt:
" “Wodurch”, fragte Herr K., “bin ich für diese Minute ein Nationalist geworden? Dadurch, daß ich einem Nationalisten begegnete."