Versuche, dein Leben zu machen Titelbild

Versuche, dein Leben zu machen

Als Jüdin versteckt in Berlin

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Versuche, dein Leben zu machen

Von: Margot Friedlander, Malin Schwerdtfeger
Gesprochen von: Margot Friedlander
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Wenige Stunden bevor die 21-jährige Margot Bendheim mit ihrer Mutter und ihrem sechs Jahre jüngeren Bruder vor der nationalsozialistischen Bedrohung aus Berlin fliehen will, wird der Bruder von der Gestapo aufgegriffen. Die Mutter folgt ihm auf die Polizeiwache und hinterlässt für Margot ihre Handtasche mit Adressbuch, ihre Bernsteinkette und die Nachricht "Versuche, dein Leben zu machen".

Margot beschließt unterzutauchen. Fünfzehn Monate gelingt es ihr, unter abenteuerlichen Umständen der Verhaftung durch die Gestapo zu entgehen, bis sie Ende April 1944 bei einer Ausweiskontrolle festgenommen und ins Lager Theresienstadt deportiert wird. Ihre Mutter und ihr Bruder werden in Auschwitz ermordet. Margot Friedlander überlebt und emigriert nach Kriegsende mit ihrem Mann, dem sie in Theresienstadt begegnet ist, in die USA.

Mit großer Klarheit erzählt die Autorin, die seit 2010 wieder in Berlin lebt, von der Zivilcourage ihrer Helfer, der Kleinlichkeit derjenigen, die Hilfe versagten, von Hoffnung, Verrat und ihrem unbedingten Willen zu überleben.

©2008 Rowohlt Berlin Verlag GmbH, Berlin (P)2015 speak low
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Kritikerstimmen


Margot Friedlander schildert ihre eigene Lebensgeschichte mit großer Nüchternheit, unprätentiös und deshalb umso einprägsamer.
-- Frankfurter Allgemeine Zeitung

Alle Sterne
Am relevantesten
Ich habe Margot Friedländer sehr gerne zugehört. Es war für mich, als würde mir meine Oma ihre Lebensgeschichte erzählen. Ohne Hass oder Verbitterung. Und doch erschütternd, wenn man der Zeitzeugin lauscht.

Als würd ich meiner Oma zuhören

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Anfänglich die Stimme der Erzählerin etwas eigen -jedoch bei längeren zuhören sehr bewegend.sehr interessante Geschichte

Sehr bewegende Geschichte,sehr gut erzählt .

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Ein berührender Erfahrungsbericht über ein Menschenleben. Als junger Mensch in einer schrecklichen Zeit schon konfrontiert mit existenziellem Leid und doch immer mit einem starkem Willen zum (Weiter)-Leben. Vor allem aber ein Plädoyer an alle Menschen, denen zu helfen, die in Not sind.

Hörenswert!

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Sowohl die Geschichte von Margot Friedländer, als auch die gesamte Situation des 2. Weltkrieges fasziniert und schockiert mich. Ich habe Margot Friedländer nicht gekannt und doch bin ich froh, dass ich das Hörbuch gekauft habe. Ich habe es innerhalb von drei Tagen fertig gehört, weil sie es auch so gut und genau beschreibt, als würde man selbst in diesem Moment sein. Vielen Dank für diese Eindrücke.

Unbeschreiblich

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Margot Friedländer erzählt von ihrer Kindheit, dem Tag, der sie von der geliebten Mutter und dem begabten Bruder trennte und sie in den Untergrund verbannte. Von den Entbehrungen und der Angst in wechselnden Verstecken und in Theresienstadt. Und wie es nach dem Untergang der Nazis ist, ohne Heimat und der Schuld überlebt zu haben. Nüchtern und vollkommen unaufgeregt. Die Autorin liest selbst. An ihre manchmal brüchige Stimme einer alten Frau musste ich mich erst gewöhnen. Aber gerade sie ist es, der dem Lebensberichte den letzten Feinschliff Authentizität verleiht. Ich verneige mich vor dieser Frau, allen Menschen, die den Terror bis 1945 und noch die Zeit danach überlebt haben. Und vor all denjenigen, die ermordete wurden. #niewieder!

Das Grauen - ganz nüchtern erzählt

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