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    Inhaltsangabe

    Longlisted for the 2021 Baillie Gifford Prize for Non-Fiction

    Longlisted for the 2021 FT/McKinsey Business Book of the Year Award 

    A Barack Obama 2021 Summer reading list recommendation

    The gripping and shocking story of three generations of the Sackler family and their roles in the stories of Valium, Oxycontin and the opioid crisis.

    The Sackler name adorns the walls of many storied institutions - Harvard; the Metropolitan Museum of Art; Oxford; the Louvre. They are one of the richest families in the world, known for their lavish donations in the arts and the sciences. The source of the family fortune was vague, however, until it emerged that the Sacklers were responsible for making and marketing Oxycontin, a blockbuster painkiller that was a catalyst for the opioid crisis - an international epidemic of drug addiction which has killed nearly half a million people. 

    In this masterpiece of narrative reporting and writing, Patrick Radden Keefe exhaustively documents the jaw-dropping and ferociously compelling reality. Empire of Pain is the story of a dynasty: a parable of 21st-century greed.

    ©2021 Patrick Radden Keefe (P)2021 Penguin Randomhouse LLC

    Kritikerstimmen

    "One of the most anticipated books of this spring." (Washington Post)

    "Put simply, this book will make your blood boil...Keefe...paints a devastating portrait of a family consumed by greed and unwilling to take the slightest responsibility or show the least sympathy for what it wrought." (John Carreyrou, author of Bad Blood, in the New York Times)

    "Jaw-dropping.... Beggars belief." (Sunday Times)

    "You feel almost guilty for enjoying it so much." (The Times)

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    Eine Familie von Massenmördern macht ein Vermögen

    Empire of Pain ist kein Buch, das man anfängt und dann aus der Hand legt. Es ist so spannend wie ein Legal Thriller von Grisham. Keefe ist ja bekannt für seine Maulwurf Mentalität, mit der er einer Sache auf den Grund geht und erst zufrieden ist, wenn er alle Fakten ausgegraben hat, die menschenmöglicherweise zu finden sind. Dabei behält er immer das große Ganze im Blick, die gesellschaftlichen Umstände, den Zeitgeist, der politische Hintergrund. Weshalb man am Ende so viel mehr begriffen hat, als bloß wie und warum die Opiumkrise entstanden ist und warum die Familie Sackler mit ihrem Oxycontin die meiste Schuld daran trägt. Bemerkenswert auch, dass der Zeitrahmen dieses Buches sozusagen bis gestern reicht. Wie hat Keefe das denn gemacht, bei dem langen Vorlauf, der nötig ist, bis ein Buch veröffentlicht wird?
    Im ersten Teil des Buches erzählt der Autor, wer über drei Generationen die verschiedenen Protagonisten der Familie Sackler sind und wie ihr sozialer Aufstieg begann. Er schildert unvoreingenommen und oft positiv ihren Charakter, ihre Eigenheiten, ihre Arbeitsauffassung, ihre Erziehungsgrundsätze. Ich hatte am Ende den Eindruck alle ziemlich gut zu kennen und habe mich gewundert, dass es keine Anzeichen für irgendeine kriminelle Energie gab.
    Dann werden die philanthropischen Taten geschildert bei denen Millionen und Abermillionen von Spenden an eine Unmenge von Einrichtungen, wie z.B. Museen und Universitäten fließen. Aber die Spenden sind nicht wirklich gratis. Sie sind geknüpft an Bedingungen, die alle damit zu tun haben, dass die Namen der Sackler Familienmitglieder vom Louvre bis zum Guggenheim und von Harvard bis Oxford möglichst protzig und ostentativ zu lesen sind. An der Stelle sind meine Sympathien für die Sacklers bereits deutlich weniger geworden.
    Und dann kommt der eigentliche Hammer, der Grund, warum dieses Buch geschrieben wurde und warum es so wichtig ist. Nachdem die Familie mit Valium ein Vermögen gemacht hatte, brachte sie Oxycontin auf den Markt, ein Opioid, das potenter ist als Heroin. Ohne wissenschaftliche Grundlage, ohne Tests, mit einem Haufen dreister Lügen und durch Bestechung der Zulassungsstelle der FDA vermarkten sie ein Produkt, das Hunderttausende von Toten zur Folge hat. Das einzige Kriterium der Sacklers ist möglichst viel Geld zu verdienen. Ich kann mich nicht erinnern, von einer Familie, deren Mitglieder nicht im Gefängnis sitzen, ein solches Ausmaß an Skrupellosigkeit und Verdrängung der Tatsachen gelesen zu haben. Die reichen Clans der Welt haben alle Dreck am Stecken, aber die Sacklers, die buchstäblich über Leichen gehen, toppen alles andere.
    Im letzten Teil werden die Bemühungen geschildert, die Familie vor Gericht zu stellen und zu verurteilen. Zum Zeitpunkt der Drucklegung waren alle Sacklers noch auf freiem Fuß, aber die Sache ist noch nicht zu Ende. Ab jetzt werde ich in der Presse genau verfolgen, wie es weitergeht.
    Es gibt Bücher zu aktuellen Themen, die man unbedingt gelesen haben sollte, weil sie Einsichten und Kenntnisse vermitteln, die sowohl auf Vergangenes als auch Zukünftiges ein neues Licht werfen, uns sozusagen ein bisschen weiser machen. Dieses Buch ist so ein Buch.
    Ich kann es nicht erwarten das nächste Buch und das übernächste und das danach zu lesen. Eigentlich würde ich mich auch gern mal mit Keefe unterhalten, aber daraus wird wohl nichts.

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