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    Inhaltsangabe

    Einer der großen Klassiker der politischen Literatur Deutschlands!

    Die autobiografische Erzählung berichtet von dem 13-jährigen Wladimir, später Wolfgang genannt, der 1933 mit seiner Mutter aus dem nationalsozialistischen Deutschland fliehen und sich daraufhin in der Sowjetunion zurecht finden muss. Nachdem seine Mutter verhaftet wurde, wächst er in einem Heim für deutsche Emigranten auf und studiert später an der Moskauer Pädagogischen Hochschule für Fremdsprachen.

    Unter Walter Ulbricht wird er schließlich als Funktionär nach Deutschland, in die sowjetische Besatzungszone, geschickt und ist dort an Wiederaufbau kommunaler Strukturen beteiligt. Doch mit der Zeit kommen Zweifel gegenüber dem Stalinismus auf, was ihn dazu bewegt, 1947 aus der Besatzungszone zu fliehen.

    ©2006 SAGA Egmont (P)2019 SAGA Egmont

    Das sagen andere Hörer zu Die Revolution entlässt ihre Kinder

    Bewertung
    Gesamt
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    Geschichte
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ledende Geschichte

    Ein bedeutender Teil der Geschichte des "real existierenden Sozialismus" dessen hehre Ideale nur noch im Streben zur Selbsterhaltung miefiger Kleinbürger im Rahmen einer totalitären Organisation geendet sind.
    Großartig erzählt und gelesen von einem Protagonisten des Systems, dass Zweifel zur Tat gefunden haben.

    Aus meiner Sicht ein Leuchtturm der Geschichtsdokumentation des 20. Jahrhunderts.

    7 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sehr gut! Pflichtlektüre

    Dieses Buch sollte jeder, der sich als geschichtlich oder politisch gebildeter Mensch ansieht, gelesen haben. Es sensibilisiert für totalitäre Entwicklungen und ist damit immer aktuell. Darüber hinaus ist es, von Wolfgang Leonhard persönlich eingelesen, sehr unterhaltend zu hören. Er versteht es Sachverhalte durch seine pointierte Aussprache noch spannender zu machen als sie vom Inhalt bereits sind.
    Es ist eine eindrucksvolle Beschreibung des totalitären und brutalen Stalinismus in seinen Ausprägungen in der Sowjetunion und der DDR an Hand einer bewegenden Biographie. Das besondere an dem Buch ist, dass hier jemand kritisch beschreibt, was er jahrelang an höchster Stelle mitgetragen und sogar mitgestaltet hat. Ein sehr gutes Buch!


    6 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    faszinierende Innenansichten

    Von einem Zeitzeugen erlebte Geschichte in faszinierender Weise dargestellt.
    Die Einblicke in das Innere des Stalinismus, zumal in der Zeit der Säuberungen, ist absolut fesselnd. Geschichte aus erster Hand von einem wirklichen Zeitzeugen, der sehr reflektiert beobachtet und nicht zuletzt auch seine eigenen Verblendungen nachträglich präzise beobachtet und analysiert. Man lernt hier viel über die Wirkmechanismen von Ideologie und Totalitarismus.
    Dass der Autor kein großer Vorleser ist, ist zwar richtig, aber dennoch hat der Text für mich dadurch noch einmal an Authentizität gewonnen und ich habe mich schnell daran gewöhnt. Es ist dann ein bisschen so, als ob der Großvater von früher erzählt.
    Für mich ein Glücksfall, einen solchen Titel hier zu finden.

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ausgezeichnet und sehr interessant

    Ein lehrreiches und sehr interessantes Buch über das Leben von kommunistisch und politisch denkenden Deutschen in der Sowjetunion der dreißiger und vierziger Jahre den zwanzigsten Jahrhunderts. Geschrieben in einem ausgezeichneten, ausdrucksstarken Deutsch, alleine deshalb schon eine Lektüre, die Spaß macht. Der Verfasser ist auch als Sprecher eine ausgesprochen gute Besetzung. Dieses Buch ist ein klarer Beweis dafür, dass es sich lohnt, auch ausgewählte ältere Bücher neu aufzulegen. Sehr empfehlenswert.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Kompetent und übersichtlich

    Ein herrlicher Text, gelesen vom Autor selbst. Für jeden, der sich mit dem Thema Geschichte beschäftigt, ein MUSS.
    Leonhard erzählt hier von seiner Zeit in Russland, der Rückkehr ins Nachkriegsdeutschland und dann am Ende von seiner Flucht nach Jugoslawien. Sehr informativ und packend erzählt.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Unerträglich

    Gute Geschichte, leider ist die abgehakte Sprechweise unerträglich. Ich habe abgebrochen, bevor schlimme Aggressionen kamen

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Der Lebensbericht eines Theoretikers

    Mir ist der Name Wolfgang Leonhard seit über 20 Jahren ein Begriff. Er kam ab den 1990er Jahren in unzähligen Dokumentationen immer wieder zu Wort. Damals fielen mir zwei Aspekte auf. Erstens sein Auftreten. Er sprach überwiegend von seinen eigenen Erlebnissen, dies jedoch so, als habe er stets alles richtig gemacht, alle anderen aber nicht. Zweitens: seine Art des Sprechens. Punkt zwei hat Punkt eins dadurch noch wesentlich verstärkt.

    Im Laufe der Jahre war ich auch immer mal wieder über sein Buch „Die Revolution entläßt ihre Kinder“ gestolpert, ohne daß mich jedoch ein Lesen gereizt hätte. Da ich für das Hören wesentlich mehr Zeit zur Verfügung habe, habe ich mir das Werk nun doch „gegönnt“.

    Der Mensch wird durch seine Umgebung geprägt. Er wird zu dem, was er sieht, hört und in sich aufnimmt. Wolfgang Leonhard wurde durch seine Mutter geprägt, die politisch sehr aktiv war und mit ihm nach 1933 in die Sowjetunion emigrierte. Obwohl die Mutter 1936 dort für 12 Jahre in ein Arbeitslager kam, durchlief der junge Leonhard eine Reihe politischer Schulen. Er muß sehr intelligent gewesen sein, zumindest was das Lernen von theoretischen Inhalten und den Umgang mit Sprachen betrifft. Das Hinterfragen setzte erst nach einem Jahrzehnt ein, erst, nachdem er zur Spitzengruppe gehört hat. Was unterscheidet nun einen solchen Menschen von einem, der Deutschland nach 1933 nicht verlassen und die Erziehung „der anderen Seite“ durchlaufen hat? Der Grundton der Aussagen von Leonhard in den erwähnten TV-Auftritten war oft, die Menschen in Deutschland hätten doch sehen müssen, in welchem System sie leben? Er selbst sah dies auch erst viel, viel später.

    Wolfgang Leonhard war sein ganzes Leben lang Theoretiker. Man merkt dies auch an seinem Buch. Als es 1955 erschien, waren viele darin enthaltene Namen den Leuten ein Begriff. Heutigen Lesern dürfte die Lektüre hin und wieder schwer fallen, bringt man nicht die nötigen Grundkenntnisse dafür mit. Ich selbst fand es darüber hinaus sehr zäh, erst das letzte Drittel wurde wirklich interessant, allerdings auch nur stellenweise.

    Leonhard als Sprecher seines eigenen Buches zu nutzen, könnte man begrüßen, wenn ... ja wenn nicht seine Art des Sprechens wäre. Dieses ständige Überbetonen von Satzendungen und das bewußte Strecken von einzelnen Wörtern ist über 25 Stunden hin schon echt nervend. Er hat meine Anerkennung, daß er im Alter selbst sein Werk als Hörbuch vertont hat, aber ich empfinde ihn als Sprecher nicht gut. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß er während des Krieges ein guter Radiosprecher war. Weiterhin wurde das Hörbuch wohl aus kleinen Einzelsequenzen zusammengestellt, zumindest wechselt die Lautstärke immer mal wieder. Das hätte man besser anpassen können.

    Der richtige Vorname von Leonhard war übrigens Wladimir. Das verschweigt er hier völlig. Erst mit der Rückkehr nach Deutschland brachte ihn Walter Ulbricht 1945 dahin, seinen Namen in Wolfgang zu wechseln. Warum wird dieser Punkt eigentlich von Leonhard nicht erwähnt? Er verfälscht doch seine eigene Geschichte. Ich finde es schon irritierend, daß er in seinen Erzählungen über seine Kindheit und Jugend in der Sowjetunion schon immer diesen Namen getragen haben will. Bei welchen anderen Punkten im Text hat er es denn auch nicht so genau genommen? Ein solcher Eindruck läßt sich da nicht verhindern, ...

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Einzigartig, fesselnd, wichtig

    Rückblick eines Zeitzeugen und eines später reumütigen Mitgestalters, heute wichtiger denn je! Unbedingt zu empfehlen!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sollte jeder lesen/hören

    Großartige Geschichte. Heute kaum noch vorstellbar wie Säuberungen von statten gingen und jeder mit anderer Meinung entsorgt wurde.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Top Hörbuch

    Sehr interessant und gut erzählt. Ich bin begeistert und habe in kurzer Zeit mehrmals gehört.