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    Inhaltsangabe

    Der große neue Roman der preisgekrönten Autorin Nino Haratischwili.

    Das letzte Jahrhundert neigt sich dem Ende entgegen und in Georgien werden die Stimmen, die eine Ablösung vom ehemals allmächtigen Riesen fordern, lauter. In dieser Zeit wachsen vier unterschiedliche Mädchen - Dina, Ira, Nene und Qeto - in Tiblisi auf. Sie erleben die erste große Liebe, die mit der Unabhängigkeit des Landes aufbrandende Gewalt und Knappheit - und die Gespaltenheit einer jungen Demokratie in Aufruhr, die einen Keil in ihre Familien treibt. Allem zum Trotz scheint ihre Freundschaft unzerbrechlich, bis ein unverzeihlicher Verrat und ein tragischer Tod sie schließlich doch auseinandersprengt. Erst eine Ausstellung 2019 in Brüssel bringt die Freundinnen wieder zusammen und Vergebung scheint möglich.

    Das mangelnde Licht ist die Geschichte eines verlorenen Landes und einer verlorenen Generation, einer Revolution, die ihre Kinder frisst, die Geschichte einer Freundschaft, die dem Tod trotzt, eines Phantomschmerzes, eines Kampfes mit sich und der Welt, eines Ringens mit dem Schicksal. Und es ist eine Hommage an Georgien, an die Stadt Tbilissi und ihre Menschen, eine Liebeserklärung durch die Zeiten hindurch.

    ©2022 Frankfurter Verlagsanstalt GmbH, Frankfurt (P)2022 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

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    Geschwätz und Pathos

    Selten ein Hörbuch gehört, dass eine solch redundante Geschwätzigkeit an den Tag legt; es wird nur noch von seinem Pathos übertroffen. Die Geschichte wirkt übertrieben, willkürlich, konstruiert und total überfrachtet, die Charaktere überzeugen nicht und tun notorisch das Falsche. Das ständige Foreshadowing und die Cliffhanger sind völlig unnötig und die süß-triefende Sprache nervtötend. Fast alle Männer in dem Buch sind Kotzbrocken, das Ärgerliche aber ist, dass die Frauen sie auch noch unterstützen, rechtfertigen und sich nicht von ihnen frei zu machen vermöchten. Die Sexszenen wirken unerträglich verklemmt, kitschig und sind an der Grenze zur Lächerlichkeit. Die Akteure, besonders die jungen Leute, sind total reaktionär und in alten Strukturen verhaftet, es findet keine Entwicklung statt. Auch erschließt es sich mir nicht, worauf die angeblich so tiefe Freundschaft der vier Frauen fußt. Am Ende ist dieser Roman eben doch nur weit ausschweifende Trivialliteratur und bedient alle Klischees.

    18 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    episch

    und gewaltig. Ein Werk das zeitlich nahtlos an das großartige Buch Das Achte Leben anschließt. Eine ebenso breit angelegte Familiengeschichte die im Georgien der Nachsowjetunion spielt. Vier Freundinnen mit unterschiedlichen Lebenserwartung und und Lebensgeschichten in diese Zeiten des Umbruches. Bezüglich Ukraine brandaktuell. Leider hat mich das Buch dennoch nicht gepackt. Man hat das Gefühl all das bereits mit anderem Vorzeichen im Achten Leben gelesen zu haben. Es sind immer noch die gleichen Probleme, machgeile Politiker Korruption und der Kampf der kleinen Leute um Anerkennung egal wie. Das Achte Leben war sensationell... dieses Buch wirkt als wäre die Geschichte wie alte Suppe aufgewärmt und noch mal vorgesetzt.

    7 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Bilder einer Ausstellung

    Dieses Buch nimmt einen wirklich mit.

    In Brüssel findet eine große Retrospektive zum Werk einer Fotografin statt. Dina ist seit 20 Jahren tot, aber ihre Bilder sprechen noch heute von Georgien in allen Facetten, von Armut und Bürgerkrieg, aber auch von Jugend, und Freundschaft in den 90ern. Ihre drei besten Freundinnen treffen dort zum ersten Mal wieder zusammen, seit den Ereignissen damals. Sie sehen diese Bilder, erinnern sich.

    Man taucht ein in eine Welt voller Korruption, Gewalt und Patriarchen. Blutige Bandenkriege sind Normalität, Schwestern und Töchter Handelsware, Drogen Währung oder Flucht. Dazu kommen noch echte militärische Konflikte durch russisch-abchasische Querelen. Die Geschichte Georgiens ist bewegt und leidvoll, trotzdem konnte man dort auch schöne Zeiten erleben.

    Man lernt hier Georgier kennen als buntes Bild von Individualisten, kunstsinnige Eigenbrötler mit Familiensinn, originelle Menschen, die zusammenhalten.

    In tausenderlei Rückblenden erfährt man vom Leben dieser vier Mädchen von damals bis heute, wirklich ausführlich, man braucht schon etwas Geduld. Nach und nach fügen sich die Episoden zu einem Bild zusammen, erzählen von Dramen und viel Liebe, von Grausamkeiten und Freundschaft. Es ist sehr nachvollziehbar, wunderschön erzählt, mit einem leichten Hang zum Blumigen und ganz viel Atmosphäre, man spürt den herrlichsten Sommer, auch wenn über allem tiefste Trauer liegt.

    Das Hörbuch dauert 25 Std. und 33 Minuten und hat seine Tücken. Die Sprecherin liest sehr engagiert, ohne zu beachten, dass diese besonders schöne Sprache keine Deko braucht. Diese Sprache wirkt von selbst und wenn man sie deklamiert, wird Poesie zum Pathos. Es hilft, wenn man es etwas schneller abspielt, aber es ist auch ein bisschen schade um den schönen Text.

    Dieses Buch ist aufwühlend und poetisch, keine leichte Kost, aber eine eindringliche Reise nach Georgien. Was genau da passiert ist, verstehe ich noch immer nicht ganz. Die Autorin setzt schon einiges an Wissen voraus, aber man bekommt einen plastischen Eindruck. Vielleicht ist es auch ein Buch zum zweimal lesen, vielleicht sogar ganz bestimmt.

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
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      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Erst unterwegs

    Ich habe erst mit dem Buch begonnen (gut 3 Std.), deshalb kann ich zum Gesamteindruck und zur Geschichte noch kein abschliessendes Urteil abgeben.
    Aber zur Sprecherin sehr wohl: mit ihrer emotionalisierten Art zu lesen kann ich mich einigermassen abfinden (leider liest sie nämlich oft lange Bücher, die ich liebe!), aber was einfach nur ätzend ist, sind ihre mangelnden Fremdsprachenkenntnisse! Sie schafft es treffsicher, jedes auch noch so banale Fremdwort grottenfalsch auszusprechen, angefangen bei Tiblisi über Loggia etc. Ich kann nicht verstehen, dass Verlage nicht mehr auf solche Feinheiten achten, die wesentlich zum Hörvergnügen resp. -verdruss beitragen. Gerade bei sehr langen Lesungen fallen solche Unzulänglichkeiten enorm ins Gewicht - schade!

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    was für eine Geschichte!!!!!!!!

    Brilka..... mein Lieblingsbuch.... dieses hier wieder völlig faszinierend in jeglicher Hinsicht... Inhalt! Sprecherin!...es ist unfassbar fesselnd, unfassbar schlimm und unfassbar berührend....die Sicht auf die Welt ist danach definitiv eine Andere...
    ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen...

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Perfekt gelesene

    … und sehr beeindruckende Geschichte. Ein paar kleine Fehler beim Zusammenschneiden, die aber nicht wirklich stören.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ein überwältigendes Erlebnis.

    Anhand der Bilder einer Fotoausstellung werden die Leben von vier Freundinnen, welche ineinander verflochten sind, nacherzählt. Die Bilder hat die eine der Freundinnen geschossen. Und was für Leben das sind! In einem gerüttelten, geschüttelten Georgien, von dem ich so wenig mitbekam, obwohl ich zu der Zeit, wo die Leben sich abspielten, schon selbst mitten im Leben stand. Ein wunderbares Buch! Und Simone Kabst lässt es vor einem so klangvollen aufleben, als wäre man im Theater. Eine grossartige Leistung!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Wunderschön und erschreckend Aktuell

    Wohl das beste Buch das ich von ihm kenne. mich hatte voll mitgenommen. Bitte mehr!

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Epos - spannend, die 90er in Georgien

    Die Geschichte und die Autorin hat mich - wie zuvor in 'das achte Leben' - gefangen und nicht mehr losgelassen. Spannend, wie hier persönliche Schicksale einiger Jugendlicher mit dem Zeitgeist und den politisch- gesellschaftlichen Verwerfungen Georgiens im Post-Sowjet-Zeitalter verwoben werden. Und ja, der Roman hat einige Längen, die ich aber aushalten konnte - dank der ansonsten dichten Erzählkunst mit einer vielschichtigen und lebendigen Sprache. Großartig, solche Bücher liebe ich.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Eine intensive Reise in das Georgien der 90er Jahre

    Eine intensive Geschichte, voller Leid und Überlebenswillen in einer schwierigen Zeit in Georgien. Nina Haratischwili versteht über die ganze Länge des Romans die Spannung zu halten, eine begnadete Erzählerin. Auch wenn es manchmal schwer ist, die Brutalität des Lebens der vier Mädchen/Frauen und ihrer Familien auszuhalten. Der Roman hat eine Intensität, die mich bis ins Innerste berührt hat. Auch die Sprecherin hat mir gut gefallen, differenziert und trotz aller Dramatik ruhig.