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Das Zittern des Fälschers

Sprecher: Frank Arnold
Spieldauer: 9 Std. und 37 Min.
4 out of 5 stars (52 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Ein kleiner Ort an der tunesischen Küste. Ein Hotel-Bungalow. Ein amerikanischer Schriftsteller, der an einem Drehbuch arbeitet und ungeduldig auf Nachricht von seiner Geliebten wartet. Ein schemenhafter, nächtlicher Besucher. Eine zerbeulte Schreibmaschine. Ein spurlos verschwundener Tagedieb. Ist der identisch mit dem verscheuchten Besucher?
Regie: Stefan Hilsbecher
©2003 Diogenes Verlag AG, Zürich. Aus dem Amerikanischen von Dirk van Gunsteren. (P)2005 SWR

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Bewertung
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Es dauert ein wenig...

Es dauerte ein wenig um in die Geschichte hinein zu kommen. Aber dann hat es mich doch gepackt und inzwischen bedauere ich es, dass nicht noch mehr Romane (außer Tom Ripley und Die zwei Gesichter des Januar) von P. Highsmith vertont sind. Ihr gelingt es immer wieder außerordentlich realitätsnahe Personen zu erschaffen und aufeinander loszulassen. Nichts wirkt überspitzt oder gar konstruiert. Es sind die kleinen seelischen Verwerfungen und Unzulänglichkeiten denen Sie sich gewidmet hat. Und obwohl die Bücher teilweise 50 Jahre und älter sind, haben sie nichts an psychologischer Präsenz verloren finde ich. Dazu kommt, dass man in eine längst vergangene Zeit entführt wird in der es keine Handys gab und American Express noch internationaler Postbote war. Die Menschen und ihr Leben haben noch eine andere Geschwindigkeit und das endschleunigt mich auf wundersame Weise in meinem eigenen oft so hektischen Dasein. Frank Arnold liest grandios. Bitte mehr davon!!.

8 Leute fanden das hilfreich

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    4 out of 5 stars

(Spoileralarm): Highsmith mit (fast)Happy-End

Mir hat der Roman in Hörbuchform und auch der Vortrag sehr gut gefallen (Sterne: 4/5/4). Ich hatte vor Jahren mal das Buch gelesen und das ging nicht mal eben in einer Rutsche. Beim Hören wird die Komplexität der Story und der ihr innewohnenden Charaktere für mein Empfinden viel deutlicher. Der vermeintliche 'Tötungsakt' ist hier nur McGuffin. Er wird benutzt zum Vortrieb der Handlung, aber auch zur Schaffung des vermeintlichen Täters als Gegenstück zum nationalstolzen Kriegsbefürworter, der sich moralisch über ihn erhebt. Andere moralisch absolute NoGoes werden im Stile Hemmingways provokativ abgehandelt, quasi als Mittel zur Darstellung des Unverständnisses und der Verachtung der handelnden Personen für das Elend, dass sie umgibt. Nun denn: Unser Held findet seinen Frieden in der Rückkehr zu einem Leben, von dem er weiß, dass es keine Anforderungen an ihn stellt. Ungeläutert aus meiner Sicht und damit zum Scheitern verurteilt. In meinem Kopfkino reist er in einer Fortsetzung nach Dänemark und wenn er nicht gestorben ist, so lebt er da noch heute.

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  • Geschichte
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Na ja ...

... viel Wind um eigentlich nichts.
Exotische Kulisse, schräge Charaktere, obskure Geschehnisse, das macht was her, plätschert aber nur so vor sich, keine Aussage.
Positiv: ein angenehmer Erzählstil.

3 Leute fanden das hilfreich