Auschwitz Titelbild

Auschwitz

Topographie eines Vernichtungslagers

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Auschwitz

Von: Hermann Langbein, H. G. Adler
Gesprochen von: Otto Wolken, Rudolf Vrba, Jehuda Bacon, Grete Salus
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Um die Nazi-Verbrechen zu dokumentieren, führte der ehemalige Lagerhäftling Hermann Langbein bereits sechs Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zahlreiche Interviews mit anderen Überlebenden. Detailliert berichten die Zeitzeugen vom Aufbau des Lagers, von Selektionen, der Arbeit der Lagerärzte, der Vernichtung in Gaskammern, von Krematorien und dem Schicksal inhaftierter Kinder.

Das Feature, das 1961 in Zusammenarbeit mit H. G. Adler entstand, ist ein bedeutendes Zeitdokument über die Präzision der Vernichtungsmaschine Auschwitz und die Systematik, mit der Juden von den Nationalsozialisten getötet wurden.

Feature mit Otto Wolken, Rudolf Vrba, Jehuda Bacon, Grete Salus u. v. a.©2015 DAV (P)2015 DAV
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Auch wenn man früher mal im Fach "Geschichte" das Thema 2. Weltkrieg, Ausschwitz usw durchnahm, bekam man nie so genaue Einblicke, wie damals wirklich was passiert ist.. fand es sehr interessant (wenn auch paradoxerweise) zu hören, wie Leute aus 1. Hand berichten, was damals wirklich geschah

echt heftig

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Es ist sehr wichtig, sich an die Ereignisse des Holocaust zu erinnern, damit es nicht noch einmal passiert.

Zeitzeugen berichten

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"Hitler hat den Menschen im Stande ihrer Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Händeln so einzurichten, daß Auschwitz sich nicht wiederhole, nichts Ähnliches geschehe."(Adorno)

Kürzlich war im Videotext der ARD zu lesen das eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung der Beschäftigung mit dem Holocaust überdrüssig ist.Es sei an der Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und nach vorn zu schauen.
Meines Erachtens erweisen Staaten, Gesellschaften und Kulturen sich genau dann als am zukunftstauglichsten wenn ihre Staatsbürger das Bekenntnis zu moralischer und historischer Verantwortung kraftvoll leben.
Eine wahrhaftige Erinnerungskultur ist Ausdruck und Garant höchster kultureller Vitalität und Produktivität.
Eine wahrhaftige Erinnerungskultur ist Ausdruck und Garant einer gesellschaftlichen Praxis humanitärer und intellektueller Selbstermächtigung.
Eine wahrhaftige Erinnerungskultur ist mit demonstrativem Nationalstolz und glühender Vaterlandsliebe nicht nur bestens zu vereinbaren, sondern ist vielmehr deren Ernährungsgrundlage.
So wie es der Herr Bundespräsident zum 70sten Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz formuliert hat: "Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz"
Moralische Verantwortung meint etwas gründlich anderes als ein Erstarren der den grauenhaften Ereignissen nachfolgenden Generationen in einem trüben Gemisch aus Sündenstolz, moralinsaurer politischer Korrektheit und quälendem Schuldbewusstsein. Nichts könnte für die eigene moralische Entwicklung gefährlicher sein als die Illusion der eigenen moralischen Überlegenheit. Zu bestimmten Bedingungen hätte auch ich zum Mörder, Peiniger, Henker und KZ-Schergen getaugt.
Historische Verantwortung meint etwas gründlich anderes als das routinierte und wohlfeile Abspulen von staatlich verordneten Gedenkterminen.(Hierzu Broders leidenschaftliche Polemik in "Vergesst Auschwitz!")
Und natürlich kann es nicht darum gehen in einer Art obszönen Rangliste des Grauens die Leiden der Opfer des nationalsozialistischen Terrors gegen die Monstrositäten eines Stalin oder Mao Zedong abzugleichen und für höher- oder niederrangig zu befinden.
Der Name Auschwitz steht für den Exzess organisierter Grausamkeit. Auschwitz war der Ort des absolut Bösen. Auschwitz steht für die finstersten Möglichkeiten der menschlichen Natur. Auschwitz kam nicht als ein unerklärliches Fatum über eine bis dahin in paradiesischer Friedfertigkeit lebende Menschheit. Auschwitz war durch und durch Menschenwerk und die industriell betriebene Vernichtung wurde in sehr genau beschreibbaren Etappen ins Werk gesetzt: "Das Konzentrationslager gehört in die Geschichte der modernen Gesellschaft. Auf den Schlachtfeldern der Massenkriege wurde die Vernichtungskraft moderner Technik erprobt, in den Schlachthäusern der Konzentrationslager die Zerstörungskraft moderner Organisation."(Wolfgang Sofsky Die Ordnung des Terrors - Das Konzentrationslager)
Dem Erinnern an Auschwitz ein Ende machen wollen hieße aufhören die Frage nach dem Menschen zu stellen.
Als Thema der politischen Bildung, der Philosophie, der Kultur- und Sozialwissenschaften, der Literatur und des Films muß und wird Auschwitz gegenwärtig bleiben.
Aus dem Zusammenspiel von intimem Zeugnis und sachlich-neutral kontrastierender Beschreibung der technischen und bürokratischen Aspekte einer "Vernichtungsfabrik" lässt dieses Hörbuch eine Atmosphäre des Grauens entstehen und tritt eine Lawine an Gedankenverbindungen los zu all den Büchern, Filmen, Debatten, Skandalen,politischen Richtungskontroversen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu denen die moralische Katastrophe den Urgrund abgegeben hat und immer noch fortwirkt. Wer dächte aus aktuellem Anlaß nicht an die Jahrhundertrede des Richard von Weizäcker am 8.Mai 1985?

Nocheinmal Adorno:
"Wir mögen nicht wissen, was das absolut Gute, was die absolute Norm, ja auch nur, was der Mensch oder das Menschliche und die Humanität sei, aber was das Unmenschliche ist, das wissen wir sehr genau."

Vergesst Auschwitz? Niemals!

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Für jemand der emotional nah am Wasser gebaut ist. Rate ich von diesem Buch ab. Das Buch ist inhaltlich sehr aufwühlend. Faszinierend und Schockierend zu gleich.

Die Wahrheit tut weh

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Gänsehaut von Anfang bis Ende.
Diese armen Menschen. Ich bin fassungslos, in der Schule lernt man die Geschichte vom 2. Weltkrieg, aber dieses Buch sollte Pflicht sein. damit sowas nie nie wieder passieren kann.

brutal

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