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Als die Welt zerbrach

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Als die Welt zerbrach

Von: John Boyne, Michael Schickenberg - Übersetzer, Nicolai von Schweder-Schreiner - Übersetzer
Gesprochen von: Elisabeth Günther
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Über diesen Titel

Die lang erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers Der Junge im gestreiften Pyjama.

1946. Drei Jahre nach dem katastrophalen Ereignis, das ihre Familie zerriss, fliehen eine Mutter und ihre Tochter von Polen nach Paris. Blind vor Sorge und Schuldgefühlen begreifen sie nicht, wie schwer es ist, der Vergangenheit zu entkommen.

Fast achtzig Jahre später führt Gretel Fernsby in ihrem Londoner Villenviertel ein ruhiges Leben, Welten entfernt von der traumatischen Kindheit. Als eine junge Familie in die Wohnung unter ihr zieht, hofft sie, dass die eingespielte Hausgemeinschaft nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Doch der neunjährige Henry weckt Erinnerungen, denen sie sich nicht stellen will.

Gretel steht plötzlich vor der Wahl zwischen ihrer eigenen und Henrys Sicherheit. Eine Wahl, der sie sich ganz ähnlich schon einmal gegenübersah. Damals wurde sie mit ihrer unentschuldbaren Entscheidung zur Mittäterin. Aber sollte sie jetzt eingreifen, riskiert sie, Geheimnisse zu enthüllen, die sie ein Leben lang gehütet hat...

©2022 Piper Verlag GmbH (P)2022 Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Belletristik Zeitgenössische Literatur
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Bereits im ersten Satz greift die Ich-Erzählerin ein Zitat Voltaires auf und konstatiert daraufhin, dass sie fast ihr ganzes Leben damit verbracht habe, sich selbst davon zu überzeugen, dass sie keine Schuld an all dem Schlechten trage. Das Thema „Schuld“ wird den gesamten Roman prägen sowie das Leben mit dem Schuldgefühl, obwohl die Erzählerin zum Zeitpunkt des Verbrechens ein Kind waren und sich somit damals zumindest ihrer Schuld nicht bewusst war. Genau genommen fühlt sie sich doppelt schuldig, was im Verlauf des Romans nach und nach klar wird.
Es geht um Gretel, die seit dem Tod ihres Bruders Bruno aus dem Roman „The Boy in the Striped Pijamas“ damit leben musste, dass ihr Vater ein Verbrecher war und ihr Bruder unschuldig zu Tode gekommen war. Als 15-jähriges Mädchen in Paris kann sie ihre Geschichte keinem anvertrauen, keiner hätte sie verstanden. Doch dann holt sie auch dort wieder die Vergangenheit ein, und sie und ihre Mutter werden von ihren Nachbarn für ihre Lügen bestraft. Ist es legitim, dass andere derart grausam über sie richten?
Sie flieht nach Australien, nur um festzustellen, dass sie auch dort von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Als sie selbst als Rächerin eines der Schuldigen auftreten will, wird ihr klar, dass sie dazu nicht fähig ist und dass sie immer noch mit ihrem eigenen Anteil an den schrecklichen Ereignissen „an jenem anderen Ort“ kämpft. Und wieder stellt sich dem Leser / der Leserin die Frage, wie heute mit der Vergangenheit umzugehen ist.
Mit über 90 Jahren, einem komfortablen Leben in einer eleganten Wohnung in London, wird sie abrupt gezwungen, sich mit den Themen Gewalt und Ungerechtigkeit auseinanderzusetzen, Themen, vor denen sie ihr ganzes Leben lang geflohen war und sich hinter Lügen versteckt hatte. Ob Gretel an ihrem Lebensende aktiv in das Geschehen um sich eingreift und somit von ihrer Schuld befreit wird, soll nicht vorab verraten werden.
Der Roman ist in abwechselnden Kapiteln mit Rückblicken geschrieben, welche meist in einer gelungenen Verbindung stehen. Die Sprache ist absichtlich nüchtern, somit ist gewährleistet, Distanz zu den erzählten Ereignissen zu halten. Gesamt ein spannender Roman, der zum Nachdenken über den Umgang mit Täterschaften während Nazi-Deutschland anregt.

Befreiung?!

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Schuld und Moral sind zwei so starke Begriffe über die wir gerne und schnell urteilen, doch beide sind facettenreich, vielschichtig und oftmals anders als es den Anschein macht. Gut erzählt, spannend und immer wieder zum nachdenken

Faszinierend und bewegend

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Was für eine Geschichte! Was für eine Fortsetzung eines eh schon berührenden tragischen Romans! Fast in einem Zug durchgehört - ich konnte mich kaum lösen. Die sorgsame Herangehensweise an dieses schwierige, bedrückende Thema, der Aufbau der Fortsetzung mit den geschickt eingebauten Rückblenden: schlicht grossartig! Grosses Lob auch an die Sprecherin! Eines der besten Bücher, die ich bei Audible je gelesen habe! Danke!!

5 Sterne sind zu wenig

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Sehr ergreifende Geschichte mit einem überraschenden, ungewöhnlichen Ende, welche von Elisabeth Günther wunderbar vorgelesen wurde.

Ergreifend

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Herzergreifende Geschichte, spannend und abwechslungsreich aufgeteilt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, zu hören.
Und Elisabeth Günther ist für mich die beste Sprecherin, die es gibt - eine grandiose, gefühlvolle Erzählerin, die einer einzigartigen Geschichte eine ganz besonders eindrucksvolle Stimme verleiht.
Chapeau!!!!

Ein großartiges Buch!

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