• Kants Philosophie - Wie ist ewiger Frieden möglich?
    Apr 25 2026

    Das öffentliche Recht hat nur eine einzige Aufgabe: Jedem das Seine zu geben und zu sichern und damit ewigen Frieden herzustellen. Ein solcher ist nicht nur ein Waffenstillstand, sondern eben ein Zustand, in dem neuerlicher Kriegsausbruch unmöglich und das Recht gesichert ist. Hierfür muss die Gesetzlosigkeit zwischen den Staaten beendet und ein das Völkerrecht durchsetzender Völkerbund geschaffen werden.


    Zitat: 0:08

    Der Krieg ist das größte Übel auf Erden: 0:41

    Frieden ist nicht Waffenstillstand, sondern Gerechtigkeit: 11:38

    Das Völkerrecht sollte nicht durch einen Völkerstaat etabliert werden: 44:19

    Das Völkerrecht sollte durch einen Völkerbund etabliert werden: 50:30

    Ein den Frieden sichernder Völkerbund ist möglich: 1:15:04

    Kants Vorbilder und Hoffnung für den Völkerbund: 1:31:34

    Der moderne Gleichheitswahn: 1:42:15

    Der langsame Rechtsfortschritt: 2:08:30

    Unsere politische Aufgabe zur Durchsetzung des Völkerrechts: 2:26:19

    Dank: 3:06:17


    Über den ewigen Frieden lese man vor allem Kants Schrift Zum ewigen Frieden: https://www.korpora.org/Kant/aa08/341.html, außerdem seinen Aufsatz Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis: https://korpora.org/kant/aa08/273.html, weitere Bemerkungen finden sich in seiner Metaphysik der Sitten: https://www.korpora.org/Kant/aa06/343.html, seinen Vorlesungen zur Moral- und Rechtsphilosophie: https://www.archive.org/details/kantsgesammeltes271imma | https://archive.org/details/kantsgesammeltes272imma | https://archive.org/details/kantsgesammeltes0027kant_s1s1/mode/2up und in seinem handschriftlichen Nachlass zur Moral- und Rechtsphilosophie: https://www.korpora.org/Kant/aa19/ und zur Anthropologie: https://www.korpora.org/Kant/aa15/.


    Die Liga der Irokesen: https://www.youtube.com/watch?v=S4gU2Tsv6hY


    Niemand in der Öffentlichkeit ist heute so beseelt von der Idee des Völkerrechts und dem Ideal eines Völkerbundes wie Francesca Albanese, wer immer Weltbürger genug ist, an der Sache des Friedens Anteil zu nehmen, sollte ihr daher zuhören, weshalb ich eine Playlist mit Reden, Interviews und Gesprächen von und mit Albanese zusammengestellt habe: https://www.youtube.com/playlist?list=PLmUaT5M-ftkYs_fxLm8Lpr9iQKZeg1J_F


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    3 Std. und 7 Min.
  • Kants Philosophie - Die internationale Gesetzlosigkeit und die Barbarei der Zivilisierten
    Apr 18 2026

    Selbst wenn innerhalb der Staaten Gewaltmonopol und Rechtsstaatlichkeit bestehen, so herrscht doch zwischen den verschiedenen Staaten und Völkern die Gesetzlosigkeit und das Recht des Stärkeren. Dies ist der Naturzustand im Völkerrecht und der Naturzustand ist stets ein Krieg aller gegen alle. Die dünne Fassade der Zivilisation bröckelt aber hinweg, sobald Menschen ihre eigene Gesellschaft mit ihren Sitten und Gesetzen hinter sich lassen und in diesen gesetzlosen Dschungel eintreten. Im Umgang mit anderen Völkern erweisen sich noch oder gerade die zivilisiertesten Völker als rücksichtslose Barbaren. Und diese Barbarei dringt zuletzt ins Innere zurück. Die Barbarei zu beenden, Gerechtigkeit und damit nicht nur vorübergehenden Waffenstillstand, sondern ewigen Frieden zu schaffen, ist die Aufgabe des Völkerrechts.Zitat: 0:08Frieden ist nicht Waffenstillstand, sondern Herrschaft des Rechts: 1:40Was Recht ist, lässt sich durch die Maxime der Publizität bestimmen: 21:20Die gesetzlose Anarchie zwischen den Staaten: 29:25Die zivilisierten Völker sind nach außen Barbaren: 38:39Die äußere Barbarei macht auch innerlich barbarisch: 1:38:48Der ewige Friede ist möglich durch Völkerrecht: 1:45:53Dank: 1:52:23Über den Krieg, seine Folgen und die damit einhergehende Barbarei schreibt Kant in Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis: https://korpora.org/kant/aa08/273.html sowie an verschiedenen Stellen in seinem handschriftlichen Nachlass zur Anthropologie: https://korpora.org/kant/aa15/.Wer mein aufklärerisches Schaffen unterstützen will, kann dies tun über:https://ko-fi.com/jonathanivoloewerhttps://www.patreon.com/jonathanivoloewerhttps://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VDDT7T7XHR77UThumbnail: www.hotpot.ai

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    1 Std. und 53 Min.
  • Kants Philosophie - Was ist Weltbürgertum? (Und was ist deutsch?)
    Mar 21 2026

    Der Mensch soll Weltbürger sein: Er soll nicht nur die eingeschränkten Interessen seines Selbst, seines Standes, seiner Nation vertreten, er soll nicht nur aus der Enge seiner begrenzten Perspektive urteilen. Stattdessen soll er als Mensch Anteil an allen menschlichen Dingen, als Einwohner der Welt Interesse an der ganzen Welt nehmen und aus einer kosmopolitischen Gesinnung heraus stets auch auf das Weltbeste ausgerichtet sein. Das Gesamtbeste für die Menschheit ist aber der ewige Frieden und also allgemeine Gerechtigkeit. Der Weltbürger begrüßt daher den Fortschritt des Republikanismus und des Völkerrechts, auch wo er nicht unmittelbar betroffen ist. Mittelbar ist er es doch: denn das allgemeine Beste ist notwendig zugleich auch das Beste für die Einzelnen. Gerade die Deutschen aber sind für Kant besonders veranlagt und bestimmt, nicht dem Nationalwahn ergeben, sondern eltbürger zu sein.


    Zitat: 0:08

    Weltbürgertum: 1:40

    Vor allem Gelehrte und Herrscher sollen Weltbürger sein: 17:16

    Der Weltbürger nimmt Interesse am Ganzen und damit der Gerechtigkeit: 31:52

    Der Philosoph ist immer Weltbürger: 37:29

    Der deutsche Nationalcharakter: 56:23

    Dank: 1:18:18


    Zerstreute Bemerkungen über die weltbürgerliche bzw. kosmopolitische Gesinnung findet man vor allem in Kants handschriftlichem Nachlass zur Anthropologie: https://korpora.org/kant/aa15/, diese Gesinnung spricht aber aus allen, vorzüglich den rechtsphilosophischen Schriften Kants.


    Zusammen mit diesem Vortrag veröffentliche ich eine weltbürgerliche Playlist mit Videos von Interesse für jeden weltbürgerlich gesinnten Menschen. Diese werde ich, wie meine anderen Playlisten, immer mal wieder ergänzen, wenn mir weitere passende Videos unterkommen.https://youtube.com/playlist?list=PLmUaT5M-ftkb33Z74UxZyRaeAstX7G1us&si=PhxVH2WNRUTVgWhc


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    1 Std. und 19 Min.
  • Kants Philosophie - Was ist Patriotismus?
    Mar 14 2026

    Vaterlandsliebe soll nicht sein wie die Liebe zum Rinderbraten, von dem sich jeder ein Stück abschneidet, sagt Kant. Der wahre Patriot betrachtet sein Gemeinwesen nicht als seine Beute, sondern er dient dem Ganzen. Dieser Dienst ist aber nur dann kein chimärischer Wahn, wenn es ein Dienst an der Gerechtigkeit ist: Der Patriot setzt sich für den Rechtsstaat und eine dauerhafte, diesen erhaltende Verfassung ein.


    Zitat: 0:08

    Die Regierung soll patriotisch sein: 1:28

    Patriotismus ist nicht Nationalismus: 16:32

    Der Patriot betrachtet den Staat nicht als seinen Besitz, sondern sich als Diener des Rechtsstaats: 21:00

    Faschismus und Ausklärung: 40:16

    Der unpatriotische Pöbel: 1:00:13

    Nationalwahn vs. patriotischer Dienst am Rechtsstaat: 1:26:36

    Dank: 1:36:58


    Die patriotische Denkungsart wird beschrieben im zweiten Teil von Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis: https://korpora.org/kant/aa08/289.html. Weitere verstreute Bemerkungen finden sich in Kants handschriftlichem Nachlass zur Anthropologie: https://korpora.org/kant/aa15/ und seinem handschriftlichen Nachlass zur Rechtsphilosophie: https://korpora.org/kant/aa19/443.html.


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    1 Std. und 37 Min.
  • Kants Philosophie - Warum es kein Recht auf Revolution gibt und Kant sie dennoch begrüßte
    Mar 7 2026

    Verbesserungen im Staat hin zu mehr Freiheit und Gerechtigkeit will Kant durch schrittweise Reform erreichen, die wiederum dadurch angestoßen wird, dass öffentlich Kritik geübt wird und Verbesserungen angeregt werden. Wo nicht einmal dies möglich ist und die Zensur herrscht, bleibt nur, auf bessere Zeiten zu hoffen und sich als guter und gesetzestreuer Bürger zu betragen, der höchstens passiven Widerstand leistet, wenn von ihm Dinge verlangt werden, die mit dem moralischen Gesetz unvereinbar sind. Aktiver Widerstand und Revolutionen aber sind notwendig Unrecht, weil sie das Recht selbst aufheben, bevor sie ein neues Recht etablieren. Wenn sie aber doch geschehen, soll man sie als Ruf der Natur zur Freiheit nehmen und das Beste aus ihnen machen. So war Kants Verhältnis zur Revolution ein sehr differenziertes: Nach Prinzipien hat er sie abgelehnt und wäre nie zum Revolutionär geworden, wo sie aber stattfanden, hat er sie enthusiastisch begrüßt.


    Zitat: 0:08

    Was soll der Mensch im despotischen Staat tun?: 0:41

    Ruhig auf bessere Zeiten warten: 7:53

    Menschen sind für die Revolution, nicht weil diese rechtmäßig ist, sondern weil sie Eudämonisten sind, die sich um Recht nicht scheren: 11:40

    Revolutionen sind immer Unrecht: 23:29

    Revolutionen heben den bürgerlichen Zustand auf und werfen Menschen in den Naturzustand zurück: 48:36

    Revolutionen führen kaum je zur Republikanisierung des Staates: 1:05:35

    Weshalb man Revolutionen nicht bekämpfen soll, obwohl sie Unrecht sind: 1:18:44

    Widersetzung ist rechtens, Widerstand nicht: 1:29:44

    Kants Kritik an Revolutionen ist als subtile Unterstützung der Französischen Revolution zu lesen: 1:47:58

    Kants eigenes Verhältnis zu Revolutionen: 1:54:41

    Wann Revolutionen und Widerstand kein Unrecht sind, ohne doch Recht zu sein: 2:05:31

    Dank: 2:29:29


    Auf das Thema der Revolution kommt Kant immer wieder in seinen rechtsphilosophischen Werken zu sprechen. So in Zum ewigen Frieden: https://korpora.org/kant/aa08/341.html und Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis: https://korpora.org/kant/aa08/273.html sowie den Vorarbeiten zu beiden Texten: https://korpora.org/kant/aa23/153.html & https://korpora.org/kant/aa23/125.html und auch in seiner Metaphysik der Sitten: https://korpora.org/kant/aa06/311.html und seinem handschriftlichen Nachlass zur Rechtsphilosophie: https://korpora.org/kant/aa19/443.html. Es empfiehlt sich, zur Frage, wie der Mensch sich im Despotismus verhalten soll, auch die entsprechenden Passagen seiner Vorlesungen zur Moralphilosophie zu lesen: https://www.archive.org/details/kantsgesammeltes271imma | https://archive.org/details/kantsgesammeltes272imma | https://archive.org/details/kantsgesammeltes0027kant_s1s1/mode/2up.


    Auch Hannah Arendt bemerkte den Zusammenhang von Revolution und Despotismus, insofern beide auf demselben Eudämonismus gründen: https://youtu.be/l1fyT8nAJOY?si=HfgeWHwoWX-y8pMt.


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    2 Std. und 30 Min.
  • Kants Philosophie - Warum der Staat keine Philosophenkönige, aber Redefreiheit braucht
    Feb 28 2026

    Kein Staat war bisher ganz und gar republikanisch in Kants Sinne. Das wirft die Frage auf, wie ein despotischer Staat zu republikanisieren ist. Kant trat nicht für den Weg der Revolution ein, die immer Unrecht ist, sondern für schrittweise Reform. Hierfür ist nur nötig, dass die Philosophen im Weltsinne - also die Weisen, die als Gesetzgeber der Vernunft fungieren und über die letzten Zwecke der Menschheit nachdenken und dabei von allem Partikularen und allen Eigeninteressen abstrahieren - von den Herrschern gehört werden. Und hierfür wiederum ist nur nötig, dass sie das Recht haben, frei in der Öffentlichkeit ihre Gedanken zu äußern.


    Zitat: 0:08

    Wie ein despotischer Staat zu republikanisieren ist: 0:51

    Die Philosophen sollen nicht herrschen, aber den Herrscher beraten: 9:07

    - Kants eigene Natur strebte nicht nach Herrschaft: 20:00

    - Macht verdirbt das Urteil: 26:21

    Es muss Redefreiheit für die Philosophen geben: 48:13

    Meinungsfreiheit ist kein Selbstzweck: 1:19:06

    Die Verfinsterung: 1:42:40

    Dank: 2:02:44


    Über die Rolle der Philosophen im Staat und die politische Bedeutung der sogenannten Meinungsfreiheit schreibt Kant in seiner Schrift Zum ewigen Frieden: https://korpora.org/kant/aa08/368.html. Ergänzend kann man die entsprechenden Reflexionen in seinem handschriftlichen Nachlass zur Anthropologie lesen: https://korpora.org/kant/aa15/.


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    2 Std. und 3 Min.
  • Kants Philosophie - Republik und Despotismus
    Feb 21 2026

    Kant unterscheidet zwei Regierungsarten: Die despotische und die republikanische. Die Regierungsform ist dabei von der Staatsform verschieden: Autokratie, Aristokratie oder Demokratie können allesamt despotisch oder republikanisch regieren. Entscheidend ist für Kant nicht, wer der Souverän im Staat ist, entscheidend ist, dass der Souverän die Bürger repräsentiert und Gesetze gibt, die die Freiheit wahren und dem Gemeinwillen entsprechen, sowie dass der Souverän nicht zugleich Regent ist, also Gesetzgebung und ausführende Gewalt voneinander geschieden sind. Die Republik ist ein Rechtsstaat, der die Menschen allein der Vernunft unterwirft, die Despotie ein Unrechtsstaat, in dem sie von der Willkür des Herrschers abhängen.


    Zitat: 0:08

    Republik und Despotismus: 0:14

    Die architektonische Herleitung der Regierungsformen: 13:47

    1) In der Republik sind alle Menschen frei: 30:19

    - Der Staat, der die Menschen beglücken will, ist despotisch: 41:09

    2) In der Republik sind alle Untertanen gleich vor dem Gesetz: 58:47

    - Die republikanische Gleichheit ist Gleichheit des Zwangs durch das Gesetz: 1:15:33

    - Der Gesetzgeber steht über dem Gesetz und muss daher untadelhaft sein: 1:29:45

    3) In der Republik sind alle selbstständigen Bürger brüderlich als Gesetzgeber vereinigt: 1:41:40

    - Wahlrecht: 2:13:02

    Was die Republik ausmacht: 2:49:10

    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit: 2:58:10

    Die Republik nach den vier Titeln der Kategorientafel: 3:10:57

    Es kommt auf die Regierungsform an, nicht die Herrschaftsform: 3:22:44

    Die Dauerhaftigkeit der Republik soll durch die Verfassung garantiert sein: 3:30:52

    Dank: 3:40:15


    Den Republikanismus und seine drei Prinzipien beschreibt Kant in seinen Aufsätzen Zum ewigen Frieden: https://korpora.org/kant/aa08/341.html und Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis: https://korpora.org/kant/aa08/273.html sowie den Vorarbeiten zu beiden Texten: https://korpora.org/kant/aa23/153.html & https://korpora.org/kant/aa23/125.html zudem in seinem handschriftlichen Nachlass zur Anthropologie: https://korpora.org/kant/aa15/ und zur Rechtsphilosophie: https://korpora.org/kant/aa19/443.html.


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    3 Std. und 41 Min.
  • Kants Philosophie - Gewaltenteilung und Souveränität
    Feb 14 2026

    Kant tritt ein für die vor ihm schon von Montesquieu vorgeschlagene Teilung in legislative, exekutive und judikative Gewalt. Dabei ist nach ihm aber die Legislativgewalt souverän: Jeder Untertan des Staates, auch die beiden anderen Gewalten stehen unter dem Gesetz, das bestimmt, was Recht und Unrecht ist. Der Gesetzgeber selbst aber kann unmöglich unter dem Gesetz stehen, das ja durch ihn erst gegeben wird. Eben darum muss er untadelhaft und gleichsam der Repräsentant Gottes auf Erden sein und darf kein Unrecht tun können, weil man ihn für dieses nicht zur Rechenschaft ziehen könnte. Erreichen will Kant dies eben mittels der Gewaltenteilung: Der Souverän soll den Staat beherrschen, aber nicht regieren.


    Zitat: 0:08

    Gewaltenteilung bei Kant und ihre Herleitung aus der Vernunft: 0:33

    Das Gewaltmonopol des Staates: 9:18

    Der Gesetzgeber ist der Souverän: 20:13

    Die Souveränität der Legislative und die Gefahr des Despotismus als Problem der Rechtsphilosophie: 7:18

    Lösung: Der Souverän soll religiös sein: 48:41

    Lösung: Strikte Gewaltenteilung zwischen Legislative und Exekutive: 55:16

    Dank: 1:37:19


    Über die Gewaltenteilung und die Rolle des Oberherrn im Staat spricht Kant im zweiten Abschnitt von Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis: https://korpora.org/kant/aa08/289.html sowie in den Vorarbeiten zum selben Werk: https://korpora.org/kant/aa23/125.html. Zum Verständnis dieses Themas sollte man unbedingt auch seinen handschriftlichen Nachlass zur Rechtsphilosophie: https://korpora.org/kant/aa19/443.html und seine Vorlesungen zur Rechtsphilosophie: https://archive.org/details/kantsgesammeltes0027kant_s1s1/mode/2up lesen


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    1 Std. und 38 Min.