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Inhaltsangabe

Schon vor Erscheinen preisgekrönt...

Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann - der ist tot. Und Frau Kranz, die nachtblinde Malerin, die ihr Dorf zum ersten Mal bei Nacht festhalten will. Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: Die Glocken sind weg. Und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, kann sich nicht entscheiden, ob er Zigaretten holen oder sich in den Kopf schießen soll. Alle haben sie eine Mission. Alle wollen sie etwas zu Ende bringen, bevor die Nacht vorüber ist.
©2013 Saša Stanišić / Luchterhand Verlag (P)2014 Der Hörverlag

Kritikerstimmen


Man spürt die Erzählfreude, die Lust am Formulieren, Erfinden - ein Fest nicht nur für Uckermärker.
--Jens Bisky für die Süddeutsche Zeitung

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 3 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    12
  • 4 Sterne
    16
  • 3 Sterne
    11
  • 2 Sterne
    11
  • 1 Stern
    11

Sprecher

  • 3 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    14
  • 4 Sterne
    8
  • 3 Sterne
    11
  • 2 Sterne
    12
  • 1 Stern
    11

Geschichte

  • 3.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    15
  • 4 Sterne
    13
  • 3 Sterne
    9
  • 2 Sterne
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Reinste Poesie. Aber nüchtern.

Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Vor dem Fest besonders unterhaltsam gemacht?

Zum Auswendiglernen gut. Der Autor liest selbst vor. Was am Anfang als ganz schön gewöhnungsbedürftig erscheint, erschließt sich nach einer Weile als schön eigenartig. So sprachverliebt, detailgetreu und experimentell wurde selten ein deutscher Kaff besungen.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

atmosphärisch, zartfühlend - spröde und anrührend

Gerade das, was manche Rezensenten an diesem Hörbuch bemängeln, ist ein wichtiger Teil des Gesamterlebnisses:

Der eigenwillig-zarte Akzent des Autors und sein unverkennbares Timbre verleihen den Vignetten von Landschaft und Leuten eine weitere Dimension, die das Geflecht aus Geschichten miteinander verwebt.

Man muss sich auf dieses Buch einlassen, sich von den vielen kleinen und liebevollen Details tragen lassen - ich entdecke beim wiederholten Hören immer Neues.

Wer rasante Spannung sucht, wird hier nicht fündig - ich selbst habe die Landschaft meiner Kindheit und meiner Vorfahren wiedererkannt und kehre gern zurück.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Gut geschrieben, schlecht gelesen

Würden Sie dieses Buch einem Freund empfehlen? Warum oder warum nicht?

Ich würde empfehlen das Buch zu lesen und nicht zu hören.
Es ist gut geschrieben, keine Frage. Interessant, kluge Montage, humorvoll, vielschichtig und stilistisch meisterhaft.
Nur schade daß der Autor es selbst liest. Die Artikulation lässt zu wünschen übrig, die Stimme an sich eignet sich einfach nicht für's Hörbuch.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

da sage noch mal einer..

Autoren könnten nicht gut lesen 😉 eine köstliche Geschichte mit einer hintergründig "banalen" Sprache cool gelesen ...ich kanns nicht beweisen aber mir hat das Buch gefallen und sehr viel Spaß gemacht

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

geschmackssache

war streckenweise poetisch, streckenweise sympathisch abgklärt. sollte man wahrscheinlich lieber selber lesen, als es sich hier vorlesen zu lassen.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Des Metzgers ironisches Talent

Gelassen, melancholisch, ein bisschen belustigt – die Stimme des Autors entspricht seiner Intention. Der Hörer begreift, wie Stanisic sein Buch verstanden wissen will. Als eine Phantasie, die aus Lektüre entstanden ist. Stanisic hat seinen Kleist gelesen und seinen Fontane. Sein Menschenbild ist aber doch, vergleicht man es mit dem seiner Vorbilder, um einige Nuancen zu lieb: Ein jeder hat Talente,er muss sie nur entdecken. Und jede Wirklichkeit hat ihre Poesie, man muss sie nur erfinden: Fassaden sind verrußt, "als habe die Nacht ihre Schwärze nicht ganz ablegen können." Mit solchen Sätzen hängt Literatur den Umweltschutz ab. Und warum trägt in diesem Dorf "die Nacht Livreen"? Da hätte man getrost kürzen können, umso dichter wären die guten Sätze zusammengerutscht. Die gibt es ja, und sie kommen ganz lässig daher. "Frauen muss man Fragen stellen" – "Niemand ist Windmühlen gegenüber gleichgültig" – "immer ironisch und Metzger, ein gefährllicher Mix." Mehr davon und im Nachgeschmack hätte nicht das Süße überwogen.

4 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars
  • Kink
  • Deutschland
  • 26.10.2015

gut gemeint aber erfolglos durchgeführt.

ein gut gemeinter Versuch Ostdeutschland insbesondere Brandenburg zu erklären vor allem die Menschen. Leider misslungen . zum nicht geringen Teil aufgrund des starken jugoslawischen Akzents des Lesers . um die Besch..heit der Dinge in Ostdeutschland zu erzählen, hätte man auch besser in Angriff nehmen können . gekonnt hat der Autor jedes schwierige Thema dass es hätte geben können umschifft. Er hat gar nichts erklärt. Und er hat keinen einzigen Leser weiter gebracht. Sparen Sie sich in Gottes Namen dieses Buch . der Grund warum es den Jugendpreis/ Deutschen Buchpreis bekommen hat ist schlichtweg der dass es ein Ausländer ein Bosnier aber letztlich doch ein Europäer war dem Sie den Buchpreis geben wollten. auf keinen Fall kann der Grund gewesen sein, dass das hier das beste Buch des Jahres war. der nette Hr. Stani hat gedacht wie ein deutscher denken fühlen und sogar auch noch schreiben zu können. Dabei hat er die Fähigkeit verloren wie ein nichtdeutscher zu denken und zu fühlen und vom schreiben will ich mal gar nicht reden. er hat großes Talent aber hier hat er es vergeudet. das Buch hat ein paar lustige Momente aber die lohnen die 62 langatmigen nichtsnutzigen Kapitel auf keinen Fall. Lesen Sie etwas anderes!

0 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich