Mord im Dirnenhaus
Adelina Burka 2
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Gesprochen von:
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Sabine Swoboda
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Von:
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Petra Schier
Über diesen Titel
Die Autorin:
Petra Schier, geboren 1978, lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin.
Mord im Dirnenhaus
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Sehr gutes Hörbuch
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Dieser zweiten Fall beginnt schon spannend mit dem Prolog, in dem man erfährt, dass der Goldschmied und Ratsherr Thönnes van Kneyart das Dirnenhaus Zur schönen Frau" besucht, und gleichzeitig ein Dominikanermönch daran vorbeigeht, dem der Sündenpfuhl verhasst ist. Er will die Dirnenhäuser ausräuchern und die Bewohner wieder der Kirche zuführen. Kurz darauf erklingt großes Geschrei und es wird nach einem Büttel verlangt.
Ich war sofort wieder mit den Personen vertraut und auch die Geschichte gefällt mir wieder sehr gut. Obwohl alles unblutig vonstattengeht, ist doch eine Spannung vorhanden und man stellt Vermutungen über den Mörder an, wer könnte es sein und vor allem warum. Außerdem hält die Geschichte auch einige Überraschungen bereit. Auch das Familiäre kommt nicht zu kurz, Adelina, inzwischen verheiratet, hat den Meister gemacht und danach die Apotheke übernommen, da die Demenz ihres Vaters sich laufend verschlechtert. Auch Mag. Burka muss ein Problem mit seiner italienischen Familie lösen. Köln im 14. Jahrhundert ist nach wie vor interessant, auch wenn darüber nicht so detailliert erzählt wird, dafür werden die Personen von der Autorin nach wie vor sehr liebevoll und ausführlich dargestellt.
Mit Sabine Swoboda als Sprecherin bin ich nach wie vor zufrieden und komme sehr gut mit ihrer Stimme zurecht. Nachdem ich mich beim ersten Fall gut eingehört habe, war ich hier sofort wieder mitten im Geschehen und konnte mich ganz der Geschichte hingeben. Die Serie ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich freue mich schon sehr auf den dritten Fall.
Vergiftung mit Eisenhut
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mord im dirnenhaus
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Wieder verschlägt es den Leser in das Köln des 14ten Jahrhunderts, um genau zu sein ins Jahr 1396. Es ist eine bewegte Zeit, in der die Gaffeln, eine Bürgervereinigung von Zünften in Köln, gerade die Unabhängigkeit von Adel und Patriziern vom Erzbischof erstreiten. Unsere Protagonistin, die Apothekerin Adelina, die in der Zwischenzeit den bereits aus dem ersten Teil bekannten Medicus Niklas Burka geheiratet hat, hat seit den Ereignissen um die Tode im Beginenhaus die Meisterprüfung abgelegt und die Apotheke ihres an Demenz erkrankten Vaters am Kölner Neumarkt übernommen. Eigentlich war es nicht die Absicht des jungen Paares sich in weitere Kriminalfälle verwickeln zu lassen. Doch als der Ratsherr Thönnes van Kneyart, ein Kunde von Adelina, in einem Dirnenhaus an vergiftetem Konfekt stirbt das offensichtlich aus ihrer Apotheke stammt und wenig später auch einer ihrer Nachbar an der selben Ursache zu Tode kommt, bleibt der jungen Frau nichts anderes übrig als erneut Untersuchungen aufzunehmen um den wahren Täter zu finden - denn es geht hier um ihren Ruf, ihr Geschäft und vielleicht sogar ihr eigenes Leben, da sie im schlimmsten Fall wegen Giftmordes angeklagt werden könnte. Und ihr Ehemann Neklas Burka ist noch immer nicht von seiner Reise zu seiner kranken Mutter nach Kortrijk zurück, was det junge Frau die alleinige Verantwortung für die Apotheke, ihren senilen Vater und ihren geistig zurückgebliebenen Bruder Vitus aufbürdet, wobei sie bei ihren Aufgaben inzwischen von zwei Mägden und einem Knecht unterstützt wird. Obwohl sie vom Ratsherr Georg Rese, den wir ja auch schon im ersten Teil dieser Reihe kennengelernt hatten, unterstützt wird, kommt sie zuerst einmal nur wenig in ihrem Ermittlungen voran. Dass auch die alte Hebamme und Kräuterkundige Ludmilla ebenfalls verdächtigt wird, gibt Adelina aber erst einmal etwas Zeit die Untersuchungen voran zu bringen, auch wenn sie nicht verhindern kann dass sowohl die Kräuterfrau hat als auch die Dirnen, beides Ausgestoßene der mittelalterlichen Gesellschaft, der peinlichen Befragung unterzogen werden. Und dass der Zunftmeister ihr ein neues Lehrmädchen, die adelige Mira, zuweist und ihr Ehemann Neklas bei seiner Rückkehr seine uneheliche Tochter Griet mit ins Haus bringt macht es nicht einfacher. Bald schon gibt es mit dem Schöffen Anton Keppeler und einer Dirne weitere Opfer des vergifteten Konfekts und es scheint noch immer keinen wirklichen Verdächtigen zu geben, auch wenn Adelina den als hinterhältig geltenden Vetter des toten Thönnes, Mathys van Kneyart, verdächtigt. Und dann taucht auch noch der fanatische Mönch und Prediger Thomasius auf, der Neklas Burka aus seiner Zeit in Italien kennt und um seine Geheimnisse zu wissen scheint...
Insgesamt ein weiterer gelungener Historienroman aus dieser Reihe - ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Gelungener zweiter Teil
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