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Die Kinderfrau

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Die Kinderfrau

Von: Petros Markaris
Gesprochen von: Michaela Prinzinger
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Über diesen Titel

Was in Istanbul geschah, ist nun viele Jahrzehnte her. Und doch findet die neunzigjährige Kinderfrau keine Ruhe, denn sie hat noch alte Rechnungen zu begleichen. Kommissar Charitos folgt ihren Spuren: Sie führen nach "Konstantinopel", in eine Vergangenheit mit zwei Gesichtern: einem schönen und einem hässlichen.

Petros Markaris präsentiert mit "Die Kinderfrau" einen Roman voll Nostalgie, sein bisher persönlichstes Hörbuch.

©2009 Diogenes (P)2009 Diogenes
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Guter Sprecher. Leider steht er mit der Ausspache griechischer und türkischer Namen auf Kriegsfuss. Gewöhnungsbedürftig.

Hörgenuss mit Abstrichen

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Spannende und berührende Geschichte. Auch wenn die „Mörderin“ schon früh feststand, wurde der Spannungsbogen bis zum Schluss gehalten.

Berührende Geschichte

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das einzige was mich gestört hat, war die Aussprache der griechischen Wörter, pittta statt pita

schönes buch, macht lust auf Istanbul & pita

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Na ja, die Geschichte hat interessante Aspekte - über die restlichen Griechen in Konstantinopolii. Der Sprecher hat eine tolle, passende Stimme, spricht aber konsequent alle griechischen Namen und Wörter falsch aus bzw. betont sie so falsch, so dass ich mir einen Spaß draus gemacht habe. Aber okay ich konnte mit umgehen... nur bei Pita und Agios hat es mich so gestört, dass ich immer laut geflucht habe. 😬

Geschichte mit "Begleitschäden"

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Sicher der ernsthafteste Krimi von Markaris, in dem man unterhaltsam in die Komplexität der griechisch-türkischen Beziehung eingeführt wird. Aber hier geht es um die Umsetzung als Hörbuch und die ist in einer Hinsicht unerträglich: Dem Vorleser Tommy Pieper ist es gelungen, acht Stunden aus dem Buch vorzulesen, ohne ein einziges griechisches Wort, einen Orts- oder Personennamen richtig auszusprechen. Bei den türkischen gelingen ihm ein paar Zufallstreffer. Aber das Buch bzw. die Übersetzung leben ja von diesem sprachlichen Lokalkolorit, das in der Buchform den Charme des kulturellen Reichtums der Bosporusstadt vermittelt. Man liest und hört das Buch, weil man 'Die Stadt' liebt, vermutlich auch weil man als Markaris-Freund eine Affinität zur griechischen Kultur und irgendwie auch zur Sprache hat, auch wenn man sie nicht beherrscht. Und da weiß man was von den Mezé-Vorspeisen, von Rebétiko, von Kirchen die Ajios Dhimitrios heißen. Man hat es doch irgendwie im Ohr, dass viele griechische Nachnamen auf -ídhis, bei den Frauen auf -ídhou enden, dass es einen Unterscheid zwischen dh wie in Englisch „this" und th wie in „thank" you gibt und dass die Frau von Kurtídis, die leider 100x erwähnt wird, also nicht Kotithú, sondern Kurtídhu heißen muss. Ganz schlimm ist es bei den oft verspeisten Appetithappen die als „Metze" an eine kulinarisch wenig attraktive Metzelsuppe erinnern. Und selbst mit gut eingedeutschten griechischen Vornamen hat Pieper ein Problem: Frau Zoe muss sich in Zöe umbenennen lassen: auf Griechisch wäre sie Zoí das Leben, auf Deutsch Zoë, wo die 2 Punkte auf dem e noch lange nicht heißen, dass das o zu ö wird. Kurzum- in dieser Hinsicht eine große Katastrophe: warum hat der Hörbuchverlag die vielleicht 200 € gescheut, die es gekostet hätte, eine sprachkundige Beratung in Anspruch zu nehmen? Oder hatte der Vorleser tatsächlich diese Abneigung gegen das griechisch-türkische Kauderwelsch die man alle paar Sätze leider herauszuhören glaubt?

Aman, aman! (Leidensruf in Rebétiko-Liedern)

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