Deals mit Diktaturen
Eine andere Geschichte der Bundesrepublik
Artikel konnten nicht hinzugefügt werden
Leider können wir den Artikel nicht hinzufügen, da Ihr Warenkorb bereits seine Kapazität erreicht hat.
Der Titel konnte nicht zum Warenkorb hinzugefügt werden.
Bitte versuchen Sie es später noch einmal
Der Titel konnte nicht zum Merkzettel hinzugefügt werden.
Bitte versuchen Sie es später noch einmal
„Von Wunschzettel entfernen“ fehlgeschlagen.
Bitte versuchen Sie es später noch einmal
„Podcast folgen“ fehlgeschlagen
„Podcast nicht mehr folgen“ fehlgeschlagen
30 Tage Audible Standard kostenlos testen
Danach 6,99 €/Monat. Monatlich kündbar
Für 26,31 € kaufen
-
Gesprochen von:
-
Thomas Höricht
-
Von:
-
Frank Bösch
Der Umgang mit Diktatoren – von rechten Generälen über kommunistische Generalsekretäre bis hin zu den Autokraten der „Dritten Welt“ – hat die bundesdeutsche Demokratie von Anfang an herausgefordert. Frank Bösch zeigt auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen, welche Interessen dabei öffentlich und in den Hinterzimmern im Spiel waren und über welche offiziellen und obskuren Kanäle Deals eingefädelt wurden. Er beschreibt, wie die Öffentlichkeit beeinflusst wurde, wie sie reagierte und wie unter gesellschaftlichem Druck allmählich Werte und Sanktionen eine größere Rolle spielten. Seine fulminante Darstellung ist eine Augen öffnende „andere“ Geschichte der Bundesrepublik.
Dezember 1964: Der kongolesische Ministerpräsident Tschombé wird feierlich in Berlin empfangen. Demonstranten stürmen über die Absperrungen. Den „Mörder von Lumumba“ trifft eine Tomate „voll in die Fresse“, wie Rudi Dutschke mit Genugtuung notiert. Für Dutschke war dies der „Beginn unserer Kultur-Revolution“. Nachdem in den fünfziger Jahren die „Kaiser“ aus Iran und Äthiopien bejubelt worden waren, führten in den Sechzigern Proteste von oppositionellen Migranten, antikolonialen Gruppen oder auch von Amnesty International zu einer stärker wertebasierten Diplomatie mit Diktatoren: Handel ja, aber bitte auch Freilassung einzelner Oppositioneller. Frank Bösch zeigt in seinem glänzend geschriebenen Buch, wie sich in den Jahrzehnten nach dem Nationalsozialismus im Umgang mit Diktaturen wirtschaftliche, politische und zivilgesellschaftliche Interessen zu einem Schlingerkurs verschränkten, dessen Widersprüche und Folgen uns bis heute beschäftigen.©2023 Verlag C.H.BECK oHG (P)2024 RBmedia Verlag
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
Politik ist eine schmutziges Geschäft
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.
interessanter Einblick in deutsche Geschichte
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.
Alles in allem toll , aber Kapitel Titel wären nett
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.
Frank Bösch erhebt nicht den Zeigefinger, sondern stellt Entwicklungen und Entscheidungen im Kontext dar, dass ist ihm hoch anzurechnen. Es kommt da natürlich kein Buch bei heraus bei dem man sich vermeintliche Dummheit von Menschen amüsiert, die in Ihrer Zeit gehandelt haben. Ein überfälliges Buch, der Umgang mit Diktaturen hat Entwicklungen in Deutschland geprägt und wird es weiter tun. Ich haben diesen Impact unterschätzt, danke an Autor und Sprecher für das Aufschlauen.
Hörenswert
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.