Tabu
Was wir nicht denken dürfen und warum
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Gesprochen von:
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Christian Winter
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Von:
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Raphael M. Bonelli
Über diesen Titel
Unsere Gesellschaft ist voller Tabus, die niemand braucht
Migration, Demografie, Gender, Klima, Corona, Abtreibung, das christliche Europa: Es gibt Themen, über die wir nicht einmal nachdenken dürfen. Wenn wir es dennoch wagen, dazu einen eigenständigen Gedanken zu formulieren, riskieren wir, gecancelt zu werden. Die neuen Anständigen haben ihre Methoden perfektioniert, um jede abweichende Stimme zum Schweigen zu bringen. Die Tyrannei des neuen Anstands wird durchgesetzt mit den Techniken von Framing, Moral Licensing, Agenda Setting, Whataboutismus. Sie führen zu Shitstorms, Cancel Culture und der existenziellen Vernichtung.
Wie konnte es so weit kommen?
Heute wird mit einer Unerbittlichkeit auf abweichende Meinungen reagiert, die jede Debatte im Keim erstickt. Ein falsches Wort genügt, um einen Sturm der Empörung auszulösen, der keine Differenzierung mehr zulässt. Unbewusste Abwehrmechanismen treiben diese kollektive Erregung an und machen aus jeder Kritik einen moralischen Angriff. Der Psychiater und Neurowissenschaftler Raphael M. Bonelli legt die psychologischen Muster offen, die hinter diesem Klima der Angst stehen und nicht nur die Meinungsfreiheit ersticken, sondern auch das Fundament unserer Kultur erschüttern.
Warum ist es plötzlich verboten, das Offensichtliche zu denken?
Mit scharfsinnigen Analysen entlarvt Bonelli die Bruchlinien einer Gesellschaft, die sich als frei und tolerant inszeniert und doch keinen Platz für abweichende Meinungen lässt. Eine Kultur, die den freien Diskurs unterdrückt, läuft Gefahr, genau jene Freiheit zu verlieren, die sie zu verteidigen vorgibt.
©2025 edition a, Wien (P)2025 RBmedia VerlagDie Normalität der Entstehung von Tabus
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Danke für diese Wahrheit und den Mut es endlich anzusprechen!!
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Schlecht eingesprochen
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Besonders kritisch sehe ich, dass die Autor:innen die Eigeninteressen von mächtigen Personen – etwa CEOs oder anderen Akteur:innen mit großer Reichweite –, die angeblich Tabus „aufdecken“, nicht hinterfragen. Die Absicht hinter solchen Enthüllungen bleibt unbeachtet, obwohl gerade Machtinteressen eine entscheidende Rolle spielen können.
Für mich ist es wichtig, dass Menschen mit großer Reichweite ihre Verantwortung ernst nehmen und ihre Aussagen sorgfältig recherchieren. Wenn sie stattdessen gefühlte Wahrheiten als Fakt verkaufen, sollte das zu Recht als gesellschaftliches Tabu gelten. Dieses Tabu richtet sich nicht gegen die thematisierten Inhalte selbst, sondern gegen das Missachten der Pflicht zur Prüfung von Wahrheit und Kontext.
In einer Zeit, in der jede Person ohne Mindeststandards enorme mediale Aufmerksamkeit erzeugen kann, brauchen wir solche Tabus dringend. Sie schützen die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Diskurses und die mühsam erarbeiteten Errungenschaften der wissenschaftlichen Wahrheitsfindung. Ohne diese Leitplanken riskieren wir, in eine Beliebigkeit abzurutschen, in der Fakten an Bedeutung verlieren.
schlechtes Buch: Tabu jedoch ohne Kontext.
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