Der futurologische Kongreß Titelbild

Der futurologische Kongreß

Aus Ijon Tichys Erinnerungen

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Der futurologische Kongreß

Von: Stanislaw Lem, Irmtraud Zimmermann-Göllheim - Übersetzer
Gesprochen von: Johannes Steck
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Eine der großen Dystopien des 20. Jahrhunderts - aber lustig.

Hier bleibt Ijon Tichy, der Held so vieler lemscher Erzählungen, ausnahmsweise auf dem Boden, das heißt auf der Erde. Es bedeutet allerdings nicht, dass es ihm hier langweilig würde, ganz im Gegenteil: Er wird beschossen, eingefroren, aufgetaut, betäubt, benebelt, beglückt und bekommt schließlich noch einen Rattenschwanz verpasst. Der futurologische Kongreß ist eine der großen Dystopien des 20. Jahrhunderts – allerdings deutlich lustiger als die Konkurrenz von Orwell, Huxley oder Atwood.

©2023 AUDIOBUCH (P)2023 AUDIOBUCH
Dystopien Humor Klassiker Science Fiction

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In meiner Jugend habe ich etliche Werke von Lem gelesen. Der futurologische Kongress war nicht dabei. Inwieweit er damals überhaupt in der DDR verfügbar war, vermag ich nicht mehr zu sagen.
Mit dem hier veröffentlichten Hörbuch wird in der Tat ein witziger und schräger, im späteren Verlauf immer düsterer und beklemmender Blick in eine mögliche Zukunft geworfen,wenn sich nach und nach die Wahrheit offenbart. Ein Blick in eine andere Art von Matrix.
Das so manches an Technik veraltet erscheint und die im Buch erwähnten Jahreszahlen uns schon fast eingeholt haben, mag antiquiert erscheinen, tut aber der Hörgenuss keinen Abbruch und schadet auch der essentiellen Aussage des Buches in keinster Weise.
Herr Steck liest wie immer hervorragend.

Anfangs witzig, später beklemmend!

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Im besten Sinne doppelbödig und voller Wortschöpfungen. Aber Lems Robotermärchen sind besser und abwechslungsreicher. Wort15

Eine Zukunftssatire von 1971 die immer noch funktioniert und eher wahrscheinlicher wird

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Abgesehen von der dünnen Handlung und den konturschwachen Figuren steht und fällt der Roman mit seiner zentralen Idee. Das düstere Zunkunftsszenario, dass anhand dieser Hauptthese durchgespielt wird funktioniert hinten und vorne nicht. Die Idee kann das Buch nicht tragen und bietet auch nicht genug Stoff, um das ganz allein zu schaffen. Da helfen auch die massenhaften - heute doch sehr platt wirkenden - Wortschöpfungen nicht. Vielleicht war das vor 40 Jahren originell. Heute sind wir dafür wahrscheinlich zu verwöhnt.

Leider schlecht gealtert.

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