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Absalom, Absalom!

Spieldauer: 17 Std. und 4 Min.
4 out of 5 stars (43 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Aus der biblischen Geschichte von Absalom wird die Geschichte der Familie Sutpen in der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs. Faulkner verfolgt sie über mehr als ein Jahrhundert.

Thomas Sutpen, aus einer bettelarmen weißen Familie stammend, heiratet auf Haiti die reiche Eulalia Bon und taucht 1833 plötzlich mit einem Haufen schwarzer Sklaven in Jefferson, Mississipi auf, wo er Ländereien kauft, ein Herrenhaus errichtet, ein zweites Mal heiratet und gesellschaftliches Ansehen erwirbt. Er hat aus dieser Ehe zwei Kinder, Judith und Henry, aber er hat auch einen Sohn aus der ersten Ehe, Charles Bon, ein Studienfreund Henrys, der sich ahnungslos in Judith verliebt. Nach Ende des Bürgerkriegs, der die Liebenden für eine Weile trennt, kommt es zu einer fatalen Begegnung zwischen Charles und Henry, in deren Verlauf Henry seinen Halbbruder erschießt.
©2015 Rowohlt Verlag. Übersetzung von Nikolaus Stingl (P)2015 parlando Verlag

Kritikerstimmen


Ein spannendes, sprachgewaltiges und immer noch verstörendes Werk.
-- Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    25
  • 4 Sterne
    8
  • 3 Sterne
    3
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Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
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Geschichte

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    2 out of 5 stars
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    5 out of 5 stars

Unhörbar

Ein herausragendes Buch, ein sehr guter Sprecher, aber kein Buch zum Hören. Lange, verschachtelte Sätze, häufige Erzählperspektivwechsel. Wenn man nicht ständig hoch konzentriert zuhört, verliert man immer wieder den Faden. Das ist schade, weil der Roman literarisch herausragend ist. Besser lesen als hören.

15 von 17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Heute kaum mehr erträglich ...

... diese Sprache, die Faulkner seinerzeit den Literaturnobelpreis eingebracht hat. Geht mir ähnlich mit Thomas Mann. Wie habe ich seine Sprache geliebt vor 30 Jahren. Aber heute mag ich sie nicht mehr wirklich.
Auch der Inhalt: sicherlich eine erzählenswerte Familiengeschichte, aber worin nur liegt die hohe Dramatik, die Absalom heraufbeschwört? Was tun die Protagonistinnen und Protagonisten denn eigentlich so Fürchterliches? Die ständige, in jedem Satz unterschwellig vorhandene Dramatisierung ist mir, zumindest zweitweise, ziemlich auf die Nerven gegangen. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, dass ich beim Zuhören gedanklich abgeschweift bin - das kann man sich einfach nicht ununterbrochen anhören -, aber siehe da, wenn ich wieder hingehört habe, habe ich bemerkt, dass ich nichts verpasst habe.

6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Zeitsprung in die Vergangenheit

Was für ein großartiges sprachgewaltiges Werk. Das Zuhören war wie ein Sprung in die Vergangenheit: Handlung und Erzählweise lassen die Gegenwart schwinden und ermöglichen ein "Erleben" einer jüngst vergangenen und längst vergangenen Zeit. Ein großes Lob gebührt natürlich dem Schriftsteller und dem Übersetzer. Großen Respekt und Dank auch dem Vorleser für das wunderbare Vortragen dieses schwierigen Werkes.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Ulf
  • 30.01.2019

Großartiger Klassiker, magisch gelsen

Zweifellos: Faulkner ist ein schwieriger Autor und Absalom, Absalom ist sein vielleicht sperrigstes Werk. Aber wer sich darauf einlässt, wird mit einem überragenden Roman belohnt, der von Christian Brückner kongenial gelesen wird.
Ich hatte zunächst versucht, das Buch zu lesen, habe aber dann nach sechzig Seiten aufgegeben. Dann habe ich mit dem Hörbuch begonnen und plötzlich, mit der einfühlsamen und gleichzeitig dramatischen Lesung von Christian Brückner, erschloss sich das Buch in seiner ganzen literarischen Schönheit.
Einziges Manko ist, dass die verschiedenen Erzähler und Erzählebenen teilweise sehr plötzlich wechseln, was im Buch durch Kursivschrift oder Absätze angezeigt wird, im Hörbuch aber nicht immer adäquat wiedergegeben werden kann. Allerdings kann (und muss) man sich bei Faulkner hin und wieder den "Luxus des Nichtverstehens" leisten, wie der Übersetzer von "Schall und Wahn" in dem Epilog anmerkt.
Wer durchält, wird mit gewaltigen Satzkonstruktionen von monumentaler Schönheit, aber auch ebensolcher Komplexität, belohnt.