Jonathan Littell

Jonathan Littell ist in die Fußstapfen seines Vaters Robert Littell, erfolgreicher Autor von Spionageromanen, getreten. Geboren 1967, wuchs Jonathan in zwei Kulturen auf, machte seinen Schulabschluss in Paris und studierte an der Elite-Universität Yale. Zwischen 1994 und 2001 war er als Mitarbeiter der unabhängigen Hilfsorganisation Action Contre la Faim weltweit in Krisengebieten unterwegs und begann nach einer Verletzung mit den Recherchen zu „Die Wohlgesinnten“. Im Mittelpunkt des spektakulären Romans steht der SS-Offizier Maximilian Aue, eine erfundene Figur, die über Begegnungen mit historisch verbürgten Persönlichkeiten berichtet, so wie er sich auch an furchtbare Verbrechen gegen die Bevölkerung Osteuropas und insbesondere die Gräueltaten gegenüber den verfolgten Juden erinnert. Die penible Recherche von Littell gemeinsam mit der gewagten Schilderung aus der Täterperspektive machte „Die Wohlgesinnten“ zu einem triumphalen Buchereigniss 2006 in Frankreich. Littel erhielt den Prix Goncourt und den Grand Prix du roman der Académie française. In Deutschland wurde das Buch lebhaft und intensiv diskutiert, was die Bedeutung des Romans unterstrich.

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