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Tödliche Camargue. Ein Provence-Krimi

Capitaine Roger Blanc 2
Sprecher: Oliver Siebeck
Serie: Capitaine Roger Blanc, Titel 2
Spieldauer: 10 Std. und 23 Min.
4.5 out of 5 stars (1.098 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

August, die Luft über der Provence flirrt in drückender Hitze. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden in die Camargue gerufen: Ein schwarzer Kampfstier ist von der Weide entkommen und hat einen Fahrradfahrer mit den Hörnern aufgespießt. Ein bizarrer Unfall, so sieht es zunächst aus. Bis Blanc ein Indiz dafür entdeckt, dass jemand das Gatter absichtlich geöffnet hat.

Der Tote ist Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins, Modeintellektueller aus Paris, Fernsehberühmtheit. Er ist in der Camargue, um einen großen Artikel über Vincent van Gogh zu schreiben. Doch was sollte das mit dem Anschlag zu tun haben? Während ein fröhlicher Bautrupp das alte Dach von seiner halb verfallenen Ölmühle abträgt, aber kein neues eindeckt, stößt Blanc bei seinen Ermittlungen auf Cohens unvollendete Reportage, die gar nicht so harmlos ist, wie sie zunächst aussieht - und auf eine alte, tödliche Geschichte, die jeder, aber auch wirklich jeder vergessen will. Mit seinem zweiten Fall kommt Blanc seiner neuen Heimat ein Stück näher. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.


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©2015 DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG (P)2015 Audible Studios

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    582
  • 4 Sterne
    395
  • 3 Sterne
    96
  • 2 Sterne
    19
  • 1 Stern
    6

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
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Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    512
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Überragend

Auch der zweite Teil hat überzeugt. Ein Alltagsretter. Wunderbar geschrieben und gelesen. Nie langweilig und detailgetreu. Ich habe mich in einen Landstrich verliebt, den ich selbst noch nie besucht habe. Nie kitschig, sehr authentisch und trotzdem klassisch. Der Sprecher hat diesem Buch Leben eingehaucht und passte perfekt. Danke für diesen Hörgenuss.

7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Bannalec lässt grüßen

Cay Rademacher habe ich durch den Roman „Der Trümmermörder“ für mich entdeckt. Ein faszinierendes Porträt der unmittelbaren Nachkriegszeit in Deutschland, ein wirklich gelungener Krimi. „Der Schieber“ war schon etwas schwächer, aber immer noch gut. Aber dass Cay Rademacher jetzt meinte, auf den fahrenden „Pariser-Polizist-wird –wegen-Unbotsamkeit-zwangsweise-in-die-Provinz-versetzt-und-leidet-dort-vor-sich-hin“-Zug à a Bannalec aufspringen zu müssen, hat seinen Romanen nicht gut getan. Wie bei Bannalec wird bei Rademacher ein unliebsamer Elitepolizist in die Provinz versetzt, hier trägt er nicht den Allerweltsnamen Dupin, sondern den Allerweltsnamen Blanc, die malerische Provinz ist nicht die Bretagne, sondern die Camargue, wie bei Bannalec leidet der ehemalige Pariser Polizist unter seinem bornierten und überambitionierten Chef, wie bei Bannalec stehen neben der Kriminalgeschichte vor allem die Landschaft und ihre touristischen Sehenswürdigkeiten im Vordergrund, und wie bei Bannalecs erstem Dupin-Roman, den Bretonischen Verhältnissen geht es in „Tödliche Camargue“ um künstlerische Klassiker der Moderne, Van Gogh und Gauguin, der nicht nur ein begnadeter Maler war, sondern auch ein Kneipenhaudegen, es geht ein aus einer Kneipe/ einem Provinzmuseum gestohlenes Gemälde, aber auch der Pariser Filz, die Terrororganisation Action directe spielen in die Tödliche Carmague hinein. Während der erste Blanc-Roman ein reiner Abklatsch der Bannalec-Romane war, ist der zweite deutlich besser: Schöne Landschaftsbeschreibungen, eine verwickelte Kriminalgeschichte, deren viele Enden so miteinander verwoben sind, dass es fasziniert.
Was mich an diesem Hörbuch aber massiv gestört hat, war die miserable französische Aussprache Oliver Siebecks: Als er den Patricia Kaas-Song Reste sur moi aussprechen soll, klingt das nicht nach Bleib auf mir, sondern nach Essensreste auf mir, gruselig. Die verschiedenen französischen Nasale kann Siebeck auch nicht auseinanderhalten, die Nackenhaare stehen einem zu Berge, manchmal habe ich beim Zuhören wirklich gelitten. Oliver Siebeck hat andere Hörbücher meisterhaft eingesprochen, aber er sollte die Finger (oder besser die Zunge) von (pseudo)französischen Hörbüchern lassen, das ist wirklich eine Qual für alle Seiten.
Resümee: Am liebsten würde ich Cay Rademacher in die unmittelbare Nachkriegszeit zurückschicken, dort sind seine besten Krimis angesiedelt. Aber wenn er unbedingt auf die Frankreich-Mode aufspringen will, dann müssen sich seine Fans wohl daran gewöhnen. Dieser Roman ist in jedem Fall besser als der erste Blanc-Roman, vielleicht schwimmt er sich im dritten Blanc-Roman völlig frei von seinem Vorbild. Und seine Deutung des abgeschnittenen Ohrs von Vincent van Gogh ist geistreich und einleuchtend, gerade weil sie nicht mit der üblichen Deutung der etablierten Kunsthistoriker übereinstimmt. Hörenswert, wenn man sich nicht Siebecks miserablem Französisch stört.

17 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Spannend

Wie immer spannend erzählte Geschichte. Cay Rademachers Krimis scheinen immer sehr gut recherchiert zu sein.
Vorgelesen mit angenehmer Stimme. Freue mich schon auf das nächste.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • TDi
  • 21.04.2017

Spannend und unterhaltsam

Ein wirklich guter Kriminalfall, sehr gut gelesen und dadurch spannend, bis zum unerwarteten Ende. Die Vorfreude auf den nächsten Teil ist bei mir geweckt.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Der Pariser Flick, Teil 2

Im Vergleich zum ersten Teil fand ich diesen etwas langatmig, da im gesamten Mittelteil die Handlung recht stagnierend ist. Amüsant hingegen war die Theorie mit van Gogh's Ohr. Die Beschreibung der Provence ist hingegen sehr gelungen. Die Weiterführung von Blancs Privatleben war sehr stimmig und die Nebencharaktere, wie sein fauler Kollege Marius Tolon, der eher dem Wein hingegeben ist, oder seine Kollegen Fabienne Souilliard, die neben Technik noch einen Faible für ihre Zukünftige hat, werden noch präsenter.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Geschichte hui, Sprecher Pfui

Schade! Die Geschichte ist wirklich ganz spannend, aber der Sprecher geht gar nicht. Mal hebt er plötzlich die Stimme an Stellen, wo es nicht passt, dann schnarrt er wieder ewig lange vor sich hin. Stimmveränderungen, wenn mehrere Personen miteinander sprechen, Fehlanzeige. Außerdem wird er wohl nach Minuten bezahlt-so langsam, wie er vor sich hin murmelt. Habe mir die Geschichte als "richtiges Buch" gekauft, weil ich das Hörbuch nicht bis zum Ende ertragen konnte. Selbst gelesen hat sie mir gut gefallen, wenn auch die Idee vielleicht ein bisschen von Bannalec geklaut wurde.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Melancholischer Krimi mit Hoffnung

Dies hier ist mein erstes Hörbuch von diesem Autor,
melancholischer Polizist, strafversetzt in den heißen Süden Frankreich löst in den heißen Augusttagen einen Mord, begangen von einem Stier und lernt wie auch der Zuhörer was über Vincent van Gogh, Reisanbau in der Carmaque und eine ehemalige Terrorgruppe.
Spannend, sehr gut gesprochen und hat mir Lust auf mehr gemacht

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Nichts für Autofahrer

Halten Sie die Hörbuch-Ausgabe von Tödliche Camargue für besser als das Buch?

Wer gerne Hörbücher beim Autofahren hört, sollte sich Hörbüchen, gesprocen von Oliver Siebeck nicht kaufen. Der Sprecher liebt es, mal laut und mal leise zu lesen. Das bedeutet, Sie müssen ständig nachjustieren. Und das nervt! Eigentlich schade, denn seine Stimme ist ja sehr gut, aber...! Mich wundert, daß Cay Rademacher das zuläßt.

5 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Wegen des Rehgionalkolorits interssant

Die Geschichte ist zum Zuhören ok. Die Stimmungen der Provence kommen gut zur Geltung.
Leider ist der Sprecher zäh, gelangweilt, träge und verdirbt das Buch. Den Kontrast gibt es bei der Bruno Courreges-Reihe: lebendig und vielfältig!
Schade drum!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Spannende Geschichte

Der gesamte Text ist etwas langatmig, dafür der Schluss umso pfiffiger.
Mittlerweile hat man sich an den Sprecher und seine Stimme gewöhnt. Die Stimme passt gut zu Capitaine Blanc´s Kollegen.
Auch die Ortschaften und die Natur passen sehr gut zu den Polizisten und den Tätern. Besonders gefallen mir die Verwicklungen und Machenschaften einiger einflussreicher Personen.