Sterneninvasion
Alien Wars 1
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Gesprochen von:
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Matthias Lühn
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Von:
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Marko Kloos
Über diesen Titel
Davon träumt auch der junge Andy Grayson. Um endlich von der Erde wegzukommen, tritt er der Army bei, die sich gerade auf einen interstellaren Krieg mit einer feindlich gesinnten Alien-Spezies vorbereitet. Und ehe er sich versieht, landet Andy auf einem weit abgelegenen Kolonialplaneten der Erde - im härtesten Bootcamp des Universums...©2015 Heyne. Übersetzung von Martin Gilbert (P)2015 Ronin Hörverlag
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Kritikerstimmen
Alien Wars ist Military SciFi von der Güte der "Krieg der Klone"- Reihe von John Scalzi. Man sollte sie mit der Warnung "Macht süchtig!" versehen.
-- io9.com
-- io9.com
Anders als bei z.B Krieg der Klone wird die Geschichte hier aus der Sicht eines niederen Dienstranges erzählt was dem ganzen einen netten Twist verleiht. Entweder hat der Autor verdammt gut recherchiert oder er hat selbst gedient. Wenn man selbst einige Zeit im Militär verbracht hat kommt einem vor allem die Grundausbildung erschreckend bekannt vor :)
OK Aliens... die vermisst man hier erstmal, was der Spannung und Dynamik aber absolut nicht schadet und da es sich um den Auftakt einer Reihe handelt werden wir diese noch früh genug erleben.
Matthias Lühn liest wie immer genial, für mich gehört er zu den besten seines Faches.
Military SF aus der niederen Sicht :)
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Zum Buch:
Was mir gefallen hat: die Geschichte an sich gefällt mir gut. Es geht zwar erst sehr langsam los, aber an Ende ergibt das Sinn. Der Protagonist braucht gewisse Erfahrungen und Fähigkeiten, die er erst erlernen muss. Später nimmt die Geschichte Fahrt auf und es gibt einen echten Konflikt. Die nebenläufige Liebesgeschichte finde ich auch gut, das wirkt echt, nicht aufgesetzt und ich litt/freute mich mit den Protagonisten mit.
Was mir nicht gefallen hat: Das Buch ist im Präsens und aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das finde ich persönlich furchtbar. Richtig furchtbar.
Zum einen läuft die Geschichte durch die Ich-Perspektive linear ab und es gibt keine verschiedenen Handlungsstränge, durch die etwas Spannung erzeugt werden könnte. Zum anderen nervt das Präsens, denn für mich muss eine Geschichte bereits passiert sein, wenn sie jemand erzählt. Ich brauche das Gefühl, dass da ein Erzähler am Kamin sitzt, der die Geschichte erzählt. Da passt das Präsens einfach nicht. "Ich gehe durch die Tür und schalte das Licht ein" - sowas klingt einfach furchtbar langweilig.
Außerdem wiederholt der Autor ständig die selben Stilelemente. Er wirkt als Schriftsteller sehr limitiert. Wie ein Military-SF-Nerd, der seine Fantasien auslebt, aber noch nicht weiß, wie man ein richtig gutes Buch schreibt. Ständig, aber wirklich ständig, verwendet er Ironie. Die Soldaten können in der schlimmsten Schlacht aller Zeiten stecken, aber sie hauen stets lockere Sprüche raus, anstatt mal wirklich Angst zu haben. Überhaupt ist der Umgangston innerhalb des Militärs zu lax, ständig wird gewitzelt, auch wenn man mit Vorgesetzten spricht.
Weitere nervende Wiederholungen sind Begriffe wie "Fels" für Planeten oder "Spielzeug" für Computerkonsole. Ein, zwei Mal ist das ja OK, aber der Autor verwendet das ständig.
Zum Sprecher:
Was mir gefallen hat: Die Stimme an sich ist OK.
Was mir nicht gefallen hat: Aus irgendeinem Grund spricht er "e" immer aus wie "ä". Gefächt, schlächt, ächt.
Der Sprecher versucht zwar zum Glück nicht - wie viele andere Sprecher, allen voran Detlef Bierstedt -, ein Ein-Mann-Hörspiel aus dem Hörbuch zu machen, aber auch er hat das Problem, Frauenstimmen immer zu hauchen, so dass sie schwach und unterwürfig wirken (da ist Detlef Bierstedt auch ganz groß drin). Ich habe bei solchen Sprechern immer das Gefühl, dass sie hier endlich ihre weibliche Seite ausleben wollen... ;-)
Fazit: Geschichte gut, schriftstellerisch schwach, Sprecher mittelmäßig. Drei Sterne.
Nicht schlecht
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Sciencefiction
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Mehr bekommen als erwartet
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Der sprecher ist ok.
Habe schon innovativere stories gehöt
Naja...
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