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  • Mein Kaiser, mein Herr

  • Ein Roman aus der Zeit Karls der Großen
  • Von: Siegfried Obermeier
  • Gesprochen von: Stephan Baumecker
  • Spieldauer: 32 Std. und 6 Min.
  • 4,3 out of 5 stars (407 Bewertungen)

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    Inhaltsangabe

    Eine große Zeit der Weltgeschichte gesehen durch die Augen eines einfachen, jedoch abenteuerlichen Königsboten. Gerold ist Cousin Karls des Großen, dient ihm als Bote und schreibt dessen Geschichte nieder. So nimmt er an den großen Schlachten der Zeit Teil, wird Augenzeuge der Hinrichtung tausender Sachsen bei Verdun und wird, dank seiner großen Sprachgabe, auch als Gesandter nach Bagdad geschickt. Doch sein Leben ist nicht nur Krieg und Politik, auch eine tragische Liebesaffäre mit des Kaisers Tochter wütet wie ein Sturm zwischen den Zeilen. Spannung von Anfang bis Ende am Hofe Karls des Großen.

    ©2008 SAGA Egmont (P)2020 SAGA Egmont

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      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Letztlich historisch apologetisch und sehr ungenau

    Es gibt hervorragende Autoren/Autorinnen von historischen Romanen,
    Verständlich sind jeweils die Botschaften, gut/böse etc., also die subjektive Einstellung zu den geschilderten Rahmenhandlungen.
    Gute Beispiele dafür im deutschen Sprachraum sind Ebert, Schiewe und aus meiner Sicht teilweise Duebell.
    Die schriftstellerische Freiheit/Phantasie ist natürlich ein gutes Recht.

    Was auf jeden Fall vom Leser erwartet werden kann und muss:
    Zum Einen historische Genauigkeit sprich gute Recherchen.
    In dem Roman werden Glasfenster geöffnet, obwohl es die zu der Zeit noch gar nicht gab.
    Karl wir im Petersdom gekrönt, obwohl dieser auf dem Grund einer Petersbasilika erst im 15. Jahrhundert gebaut wurde.
    Dann tauchen irgendwann auch Russen auf, die es zu dieser Zeit auch noch nicht gab.

    Zum anderen die historische Bewertung:
    Die Handlungen von Karl werden zwar leicht kritisch betrachtet, allerdings immer mit nachfolgenden Erklärungen, dass die Zeiten halt damals so waren und die anderen noch schlimmer waren.
    Diese Einstellung ist ein Übel, übrigens auch in der gängigen Geschichtswissenschaft.
    Nach meiner Auffassung gibt es objektive Kriterien für menschliches und unmenschliches Verhalten von Führern und diese sollten auch in historischen Romanen ihren Platz finden.



    41 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Geniale Geschichte vom Hof Karl des Großen

    Es gibt viel zu wenig an historischen Geschichten über die Zeit Karls des Großen.

    Diese wird lebendig aus Sicht des Königsboten Gerold erzählt.

    Sehr zu empfehlen

    10 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Guter, historischer Roman über ein Leben.

    Eine fesselnde, teil-fiktive Lebensgeschichte in historisch wichtiger Zeit. Die Zeit Karls des Großen wird durch die persönliche Erzählung eines seiner Untertanen sehr plastisch. Der Erzähler hat sein Leben größtenteils am Karlshof verbracht und wichtige Aufträge des Königs und späteren Kaisers, mit Hilfe seiner Sprachbegabung, als Diplomat des frühen Mittelalters, erledigt. Er nennt sich selber Königsbote.

    Die Sprache des Romans ist entsprechend mittelalterlich eingefärbt. Gelegentlich werden auch lateinisch Zitate eingestreut, die leider nicht immer übersetzt werden. Es wird deutlich, dass mit "Karlshof" nicht immer ein geografischer Ort gemeint ist, sondern die ganze Gefolgschaft des Herrschers, der kreuz und quer durch sein Reich, von Pfalz zu Pfalz zog, wenn er nicht gerade einen kriegerischen Feldzug führte, um andere Volksstämme zu disziplinieren und zu unterwerfen. Beim hören des Buches hatte ich nebenher immer Wikipedia geöffnet und die Jahreszahlen und Begebenheiten, Orte und die handelnden Personen recherchiert. Meist fand ich die Rahmenhandlung wieder, was mich sehr freute. Ich pausierte die Lesung an mancher Stelle und vertiefte mich in die Geschichte dieser Zeit, studierte Texte, Biografien, Orte, Karten und Bilder, bevor ich wieder auf "play" drückte. Das war eine sehr befriedigende Erfahrung und ich zolle dem Autor höchsten Respekt für die Authentizität, die er schuf. Das Buch gab mir auch mit über 32 Stunden Lesezeit viel Gelegenheit zum Lernen.

    Die Liebesromanzen sind für manchen Leser*in womöglich zu erotisch ausgeschmückt und manche Szenen mögen auch sehr brutal dargestellt sein, aber der Roman spielt im Mittelalter, ich glaube nicht, dass die Szenen wirklich übertrieben sind. Allzu jungen Leser*innen und Hörer*innen würde ich den Roman allerdings nicht zumuten.

    9 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    guter, nicht hektischer Roman

    Ich habe ein bisschen gebraucht, bis mir die Stimmung des Sprechers zusagte, aber die Schilderungen haben mich irgendwann festgehalten. Als Freund der Geschichte: ein schönes Werk.

    6 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    geschichtsträchtige Unterhaltung

    Am Anfang etwas zäh - beim zweiten Mal hören konnte ich mit den etwas ausschweifendem ersten Teil wesentlich mehr anfangen. Wie so oft, wird es beim 2. Mal hören besser und der Stoff ist so interessant, dass ich es auch genießen konnte.

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Sexistisch und brutal

    Ich hatte durch einen Roman lebendig gemachte Geschichte erwartet. Es sind erotische Männerfantasien und Brutalitäten in eintönig aufgezählten Erinnerungen und Reiseberichten eines alten Mannes. Ich will nichts mehr von diesem Autor hören.

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars
    • Tyx
    • 28.01.2022

    Was zur Hölle...?

    Selten hat mich ein Buch schockiert, aber dieses kann ich nicht mehr weiter hören und rate jedem vom Kauf ab!

    Tl;dr: Um den Vergleich zur Populärkultur zu ziehen: Diese Geschichte ist ein Loli-Harem-Hentai, welches einen Top-Platz bei r/menwritingwomen verdient hat.

    Nicht, dass es schlecht geschrieben oder langweilig wäre. Ganz und gar nicht. Der Autor schafft es gut einen ins frühe Mittelalter und an den Hof von Karl des Großen zu ziehen.
    Auch wenn der Protagonist Gerold nicht besonders spannend ist, da ihm alles spielerisch gelingt und ihm die Frauen zu Füßen liegen, will man zu jeder Zeit mehr über Gerolds Leben und Abenteuer erfahren.
    Leider leidet die Geschichte unter einem Problem: der Pornografie. Jede paar Minuten sinkt der Text ins Obszöne ab und schildert in pornografischer Genauigkeit sexuelle Handlungen von Gerold oder in seiner Umgebung. Dabei haben die Beschreibungen der Anatomie und Gefühlslage der Frauen das Niveau, welches man oft auf Reddit im Sub r/menwritingwomen: keines.

    Das nächste Problem sind die Frauen selbst, oder sollte ich besser Mädchen sagen? Denn dieser Punkt ist der, der mich wirklich schockiert. Die Personen, an denen die sexuellen Handlungen explizit beschrieben werden, sind meistens Kinder.
    Es fängt mit einer Vergewaltigung an einer vielleicht 12-Jährigen an und endet, bzw. dann konnte ich nicht mehr weiterhören, bei der Vergewaltigung einer 14-jährigen. Letztere grommte Gerold im Buch schon seit sie 5 Jahre alt ist, bevor er sie mit fast 40 Jahren vergewaltigt.

    Alle Geschehnisse werden natürlich durchgehend mit der Hermeneutik, Liebe oder sonstigen relativiert: Die 14-jährige liebt Gerold. Sex mit ihr ist ok. Karl der Große hat auch Sex mit einer 13-Jährigen gehabt. Das ist normal. Er war betrunken, als er ein leibeigenes Mädchen zum Sex mit ihm nötigte. Das macht Alkohol eben. Er war jung und voller Adrenalin, als er die 12-Jährige vergewaltigt hat. Dafür kann er doch nichts.
    Ekelhaft!

    Es mag sein, dass die Vergewaltigung von Kindern im frühen Mittelalter weit verbreitet war, aber ich persönlich möchte so etwas nicht auf eine pornografische Art und Weise beschrieben sehen! Vielleicht soll der Text mich auch schockieren und anekeln, jedoch entgeht mir die Absicht, denn abseits von den Vergewaltigungen, wird Gerold durchwegs als aufrechter, kluger und netter Mann beschrieben.

    Alles in allem schockiert es mich wirklich, dass dieses Buch durchwegs hervorragende Bewertungen bekommt, wie auch hier auf Audible mit 4,3 Sternen.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Langatmig, dröge, uninspiriert,

    Langatmig, dröge, uninspiriert, gewürzt mit einem unzeitgemäß elkelhaftem Schuss Altherrenobszönität. Verschwendete Lebenszeit. Leider gelingt es auch dem Sprecher nicht das Machwerk auf ein höheres Niveau zu heben, was daran liegen mag, dass der Dramaturg/Lektor nicht 70% Überflüssiges gestrichen hat.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Historischer Roman mit ahistorischen Elementen

    Erst einmal ist zu sagen, dass es eine interessante und fesselnde Geschichte rund um die historisch belegten Fakten aus der Regentschaft Karls des Großen ist. Es hat mich immer mal wieder angeregt, mich etwas genauer zu den Rahmenbedingungen zu informieren. Eine angenehme Art, sich zu bilden.
    Jetzt aber zur Kritik. Dass der Ich-Erzähler aus dem 7./8. Jh stammt, merkt man an der Sprache nur gelegentlich, bis in viele Floskeln hinein ist sie sehr heutig. Auch seine impliziten wie expliziten Werturteile stammten eher von heute, in seinen Gedanken zu Religion, Krieg, Frauen war er eher ein Teilnehmer aktueller Diskurse. Für mich besteht aber die große Kunst historischer Romane darin, sich auch in die Geisteswelt der Vergangenheit hinein zu versetzen, das ist nur wenig gelungen. Allzu deutlich sind politische Implikationen zu erkennen.
    Dass heutige historische Romane nicht ohne Stilmittel des Soft-Pornos auskommen, nervt etwas. Ich ziehe die Präzision, sprachliche Genialität und Erzählleidenschaft ohne dieses Beiwerk, wie sie von den Mann-Brüdern, Sienkiewicz, St. Zweig und Feuchtwanger gepflegt wurden, vor.
    Ein besonderes Lob gilt dem Sprecher. Ein derart langes Buch dem Hörer nahezubringen, ohne dass es langweilig wird, zeigt großes Können, zumal er auf übertriebene gestalterische Mätzchen durchweg verzichtet und dadurch der Phantasie des Hörers den Raum nicht einengt.
    Trotz meiner Kritik kann ich das Hörbuch denjenigen empfehlen, die Unterhaltung gern mit historischer Bildung verbinden.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Großartige Geschichte in der Zeit Karls des Großen

    Die Geschichte wird in ruhigen Bahnen erzählt und bleibt doch bis zum Schluß spannend.
    Gerold, der Bote Karls des Großen, erzählt von seinem Leben, das ihn in viele Länder führt und eng mit dem Karls verwoben ist. Es geht sowohl um historisch bekannte Begebenheiten, als auch um den Alltag der einfachen Leute, man kann wunderbar in die Zeit eintauchen. Dabei wechselt der Erzähler immer wieder zwischen seinem jetzt als alter Mann und seinen Erinnerungen von Kindesbeinen an.
    Anfangs war ich etwas verwundert von dem Hin und Her, das gibt der Geschichte aber eine gute Struktur und erhöht die Spannung.
    Die 32 Stunden sind mir nie lang geworden, ich hätte sehr gerne noch viel mehr gehört.
    Der Sprecher Stephan Baumecker macht seine Sache sehr gut, liest lebhaft, aber nicht übertrieben, Geschichte und Sprecher passen gut zusammen.

    2 Leute fanden das hilfreich