Im Namen der Lüge Titelbild

Im Namen der Lüge

Melia Khalid 1

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Im Namen der Lüge

Von: Horst Eckert
Gesprochen von: Vanida Karun
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Über diesen Titel

Mein Name ist Melia Khalid. Ich leite das Referat für Linksextremismus beim Inlandsgeheimdienst. Mir wurde ein Geheimpapier zugespielt, das die Gründung einer neuen RAF ankündigt. Das Amt steht Kopf, aber ich misstraue der Quelle. Ich habe den Verdacht, dass einige Leute in meiner Behörde selbst einen Umsturz vorbereiten. Als Teil eines rechten Netzwerks, dem Freiheit und Demokratie ein Dorn im Auge sind. Mein Chef will mich kaltstellen. Und mein eigener Vater, ein Spitzenpolitiker mit Geheimdienstvergangenheit, weiß mehr, als er zugeben will.

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©2020 Random House Verlagsgruppe GmbH (P)2020 Audible Studios
Politik & Spionage Spionage Thriller
Alle Sterne
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Alle die gerne politische Krimis aus Deutschland hören kommen hier voll auf ihre Kosten.
AfD - RAF - linke Genossen und braune Kameraden.
Dazwischen eine starke Frau.

Politischer Krimi

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Gute Plot, spannende Erzählstränge, ein guter Start. Figuren gut gezeichnet, Erzählerin pointiert und angenehm.
Warte auf mehr.

Ein guter Start

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eine sehr sympathische Sprecherin, die alleine schon das Zuhören zum Erlebnis macht. Unabhängig davon ist es eine sehr spannende Geschichte, die jederzeit real sein kann.

könnte fast Realität sein

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Vorab: Ich habe das Buch als Hörbuch konsumiert, d.h meine Aufzeichnungen hier sind aus der Erinnerung heraus, ich habe es nicht mehrfach gehört oder Details in der Printversion nachgelesen. Kleine Ungenauigkeiten sehe man mir nach, größere bitte melden, damit ich diese geradestellen kann.

Ich bin hin- und hergerissen. Der Mensch neigt ja zum Meckern (keine Sorge, kommt noch), ich will hier aber mal mit dem Positiven anfangen: Der Plot ist im Großen und Ganzen spannend und auf der Höhe der Zeit, das Düsseldorfer Lokalkolorit kommt gut rüber (ich habe ein paar Jahre dort gelebt), die "guten" Haupt-Akteure sind sympathisch. Ich habe das Hörbuch gern gehört (die Sprecherin macht das für mich ordentlich, ohne große Höhen und Tiefen).

Ein paar Sachen haben mich aber doch sehr gestört. Zum einen die Plausibilität von Details: Da wird der verurteilte Serienkiller im Maßregelvollzug besucht, kurz darauf begutachtet der Kommissar das Urteil und befindet es für richtig, das Gericht sei zu Recht und zu 100% von der Schuld des Angeklagten überzeugt gewesen. Mal abgesehen davon, dass ein Polizeibeamter für eine solche Bewertung kaum qualifiziert sein dürfte: Sorry, wir sind hier im Justiz/Polizei/Geheimdienstthriller, da darf das nicht passieren. Sitzt der Täter im Maßregelvollzug, dann eben weil das Gericht überzeugt war, dass er ohne Schuld gehandelt hat (sonst säße er im Knast). Apropos Serienkiller, dieser Seitenstrang ist reißerisch, aber nur angerissen, damit komplett überflüssig. Ob ein Kriminalbeamter mal eben für ein paar Tage eine Kollegin aus dem Streifendienst für seine Ermittlungen ausleihen kann, halte ich ebenfalls für fraglich. Dass die V-Mann Führerin sich selber mehrfach an der Wirkungsstätte des V-Manns mit ihm trifft - dort, wo ein Zentrum der "verdächtigen Szene" aufgebaut wird - ist einfach unrealistisch. Das und vieles andere hätte man eleganter lösen müssen.

Dann die Sprache, da habe ich 3 Probleme: 1. Die Thesaurus Funktion der Textverarbeitung wurde teils überbeansprucht, da werden Banalitäten "geschlussfolgert" statt einfach nur gedacht, da wird ein Zimmer "beschritten" statt betreten und vieles mehr in dieser Art. 2. biedert man sich künstlich an den Polizeijargon an, da kommen die Kollegen "mit Musik" angefahren, und dem Verdächtigen wird "die Acht" angelegt, nee, führt bei mir zum Fremdschämen. Und 3., was mich eigentlich am meisten stört und befremdet, die Bezeichnungen, die entweder "die Bösen" für ihre Feindbilder haben, "linke Zecken", "rote Socken", "linke Bazillen", "Bimbo-Schlampe" für die halbafrikanische Protagonistin, oder die der Protagonistin selbst in den Mund gelegt werden, entweder "Nutten" wenn es um Prostituierte geht (in dem Zusammenhang gab es keinerlei dramaturgischen Anlass, die beleidigende Vokabel zu wählen), ganz krass wenn sie auf sich selber sauer ist und sich als "hellbraunes Häufchen (Sch....?) mit Negerhaar" betitelt. Das geht gar nicht, und das ist auch nicht das einzige Beispiel, wo krasse Rassismen zu reißerischen Zwecken eingesetzt werden, auch dies komplett überflüssig für die Story. (Wohl gemerkt, ich halte die Wortwahl für unangebracht, will dem Autor aber keinen Rassismus unterstellen.)

So bleiben bei mir am Ende gemischte Gefühle. Ich weiß noch nicht, ob ich den Folgetitel erwerben werde.

Licht und Schatten

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Gern gehört und trotz einiger Hörpausen auch immer wieder gut reingefunden. Meine Empfehlung, spannende Unterhaltung.

Spannend, verwickelt, gute Unterhaltung

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