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Inhaltsangabe

Künstliche Intelligenz und Algorithmen erleichtern in Form von Navis, Rechtschreibprogrammen, Suchergänzungen oder Kaufempfehlungen schon lange unseren Alltag. Aber sie hinterlassen oft auch ein mulmiges Gefühl, weil wir nicht so recht verstehen, was da passiert. Katharina Zweig, IT-Expertin für Sozioinformatik und vielfach ausgezeichnete Informatikprofessorin, erklärt mit Witz und anhand einfacher Beispiele und Illustrationen, was Algorithmen eigentlich genau sind, wie sie funktionieren, welche völlig harmlos sind und welche uns tatsächlich Sorgen bereiten sollten. Damit wir wissen, worauf wir achten müssen, wo wir uns einmischen und Politik und Wirtschaft genauer auf die Finger schauen müssen, wenn wir diese Technik in menschlicher Hand behalten, ihre positiven Eigenschaften nutzen und die negativen kontrollieren wollen.

In ihrer Audible-Bibliothek auf unserer Website finden Sie für dieses Hörbuch eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.

©2019 RandomHouse Verlag (P)2019 ABOD Verlag

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Das sagen andere Hörer zu Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl

Bewertung
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Sprecher
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Geschichte
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Die Schwerpunkte falsch gesetzt

Erst der dritte und letzte Teil des Buchs ist leider überhaupt interessant. Die ersten zwei Teile hätte man auf ein paar Seiten eindampfen sollen. Es ist einfach nicht von Belang, dass bei einem Algorithmus a und b addiert und anschließend mit x multipliziert werden, es schläfert ein. Der professionelle Leser weiß dergleichen aus seinem Grundstudium, während der lediglich interessierte Leser davon bestenfalls gelangweilt ist. So verlieren sich die ersten zwei Drittel in länglichen und belanglosen Erklärungen. Im dritten Teil dann endlich eine Beleuchtung der soziologischen Aspekte, aber auch wieder durch eine fast ausschließlich technische Brille. Im Grunde wäre es durchaus legitim einfach mal diese technische Perspektive zu halten, aber aus meiner Sicht kommen dabei die eigentlichen gesellschaftlichen Probleme zu kurz. Das Problem der Diskriminierung wird behandelt, aber der Begriff der Stereotypisierung von Menschen kommt nur in einem Nebensatz vor. Ich hätte erwartet, dass man mir Probleme nennt, deren ich mir noch gar nicht bewusst war, nicht aber, dass ich umgekehrt noch Themen hätte beisteuern können. Stattdessen gibt es dann noch einen halbphilosophischen Ausflug in die Frage, ob wir starke KI überhaupt wollen, und wer sich mit der Problematik näher befasst hat, wird mir recht geben, dass man diesem Thema nicht mit den paar Abschnitten gerecht werden kann, die die Autorin ihm gewidmet hat (hier sei auf “Life 3.0” von Max Tegmark verwiesen). Die Autorin ist der deutschen Sprache mächtig, aber leider nicht sattelfest. So kommt es zu Schnitzern wie diesem: “Nur der Versuch ein solches Bewusstsein zu bauen, könnte diese Aussage bestätigen. Dieses Ziel wird teilweise fast religiös verfolgt...” Sie wollte sagen, dieses Ziel würde mit fast religiösem Eifer verfolgt. Religiöse Verfolgung geht mit Inhaftierung und Schlimmerem einher, was schlicht nicht in den Kontext gepasst hätte. Solche Ausdrucksfehler sind keine Seltenheit und lassen den Mathe- aber nicht den Sprachprofi erkennen. Oh, und noch ein Wort zu den augenzwinkernden Beispielen aus dem Alltag: Man kann ja nicht an jede Autorin den Anspruch haben, dass sie gleich einen Beitrag zur Me-Too-Debatte liefert, aber die zahlreichen Beispiele der Autorin aus ihrem Alltagsleben als Hausfrau und Mutter erweisen dem Rollenbild von Frauen in der Wissenschaft einen Bärendienst. Dass die Sprache bei solchen “augenzwinkernden” Veranschaulichungen dann gerne läppisch wird, ist ein weiterer Punkt auf der Liste der mangelnden Professionalität. Die Sprecherin ist semiprofessionell, liest den ohnehin länglichen Text zusätzlich im Schneckentempo (zum ersten mal musste ich das Sprechtempo erhöhen), setzt aber dennoch die Betonungen störend häufig falsch. Von ihrer wirklich katastrophalen englischen Aussprache gar nicht zu reden. Leider hat man sich auch keine Mühe gegeben Atemgeräusche und ähnliches zu entfernen. Die Aufbereitung des Themas für Laien ist grundsätzlich gelungen, ein Grundwortschatz wurde vermittelt, technische Grundlagen der auftretenden Probleme ohne Wertung dargelegt. Die Ausleuchtung der daraus hervorgehenden gesellschaftlichen Probleme hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Mit der durchschnittlichen Sprecherleistung würde ich 50% der möglichen Punkte geben.

9 Leute fanden das hilfreich

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Die Königsdisziplin

Höre Ihr wunderbares Buch "Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl" und bin begeistert. Kompliziertes einfach und korrekt zu vermitteln: Die Königsdisziplin. Das Thema von zentraler Bedeutung für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben. Wunderbar, herzlichen Dank für dieses wichtige Buch!

  • Gesamt
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  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Gut Verständlich

Sehr gut dargestellt und erklärt. Auch für Laien gut nachvollziehbar. Hervorragend und mit klarem Fazit.