Macht im Umbruch
Deutschlands Rolle in Europa und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
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Gesprochen von:
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Bernd Reheuser
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Von:
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Herfried Münkler
Über diesen Titel
Wir alle spüren, dass Deutschland eine Macht im Umbruch ist, ein Land, das tiefgreifende Veränderungen erfährt. Was bedeutet der Wandel der Welt für das Selbstverständnis Deutschlands, vor welchen Herausforderungen stehen wir, und was müssen die Deutschen jetzt tun, um nicht abgehängt zu werden, sondern aktiv gestalten zu können, innen- wie außenpolitisch?
Herfried Münkler kreist die neuralgischen Punkte der deutschen Politik ein und entwirft hellsichtig eine Strategie für das künftige Agieren. Die Frage nach der neuen Rolle Deutschlands wird wesentlich davon abhängen, ob es dem größten Land in der Mitte Europas gelingt, seine ökonomische, politische und kulturelle Macht so einzusetzen, dass ein Auseinanderfallen Europas verhindert werden kann. Hierfür sind nicht nur grundlegende Reformen dringend nötig, Deutschland und die EU müssen sich auch als widerstandsfähig gegen Russland, selbstbewusst im Umgang mit China und, falls es nötig werden sollte, als unabhängig von den USA erweisen.
Eine glänzende, richtungsweisende Analyse, die zeigt, wie Deutschlands Rolle neu gedacht werden kann und muss, wenn Europa sich im 21. Jahrhundert im Spiel der großen Mächte behaupten möchte.
Wegbeschreibung für die Zukunft
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Komplexe politische Zusammenhänge verständlich erklärt
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-überbordende EU-Bürokratie sei eine Notwendigkeit, um die EU zusammenzuhalten, solange sich kein Land als starker, wohlwollender Leader hervortut. Inwieweit fixierte Flaschendeckel, Lieferkettengesetze, überambitionierter Klimaschutz usw. einen kohäsiven Effekt haben sollen, erschließt sich mir aber nicht. Dass es in der EU vielleicht Bürokratien, Gerichte und NGO-Strukturen gibt, die soweit von den Wählern entkoppelt sind, dass keine demokratischen Korrekturen mehr stattfinden können und sie somit ungestört ihre eigenen Visionen umsetzen können, scheint Prof. Münkler nicht in Betracht zu ziehen. Das zeugt für mich von einer allzu wohlwollenden Sicht auf Politiker, Bürokraten und Aktivisten, die aber eben nicht zwangsläufig das personifizierte Allgemeinwohl darstellen. Vielleicht als Gegengewicht mal ein bisschen Hayek oder Sowell lesen.
-die Gefahr für die Demokratie komme ausschließlich von rechts. Auch wenn Prof. Münkler Überregulierung und Überverrechtlichung kritisiert, tut er das hauptsächlich, weil er befürchtet, das würde Menschen zu den Rechtsextremen treiben, nicht aber weil diese Dinge selbst die Demokratie schwächen. Wenn - hypothetisch gesehen - so sehr verrechtlicht würde, dass gewählte Vertreter praktisch überhaupt keine Macht mehr hätten, wäre das für Prof. Münkler wahrscheinlich immer noch eine "Demokratie", insofern dies im Sinne der politischen Linken geschieht. Damit beteiligt er sich an einer Orwell'schen Sprachmanipulation, derer sich ansonsten vor allem die Grünen gerne bedienen, um von ihren eigenen antidemokratischen Tendenzen abzulenken.
Insofern erscheint mir dieses Buch teilweise einseitig. Wie gesagt würde ich es dennoch empfehlen.
Politischer Bias
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Münkler at his best
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Überblick
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