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  • Thomas Madreiter: Die Stadt gehört denen, die sie erlaufen
    Apr 17 2026

    Thomas Madreiter ist Wiens oberster Stadtplaner – und bekennender Marathonläufer. Im Gespräch mit LAUF ALTER-Hosts Egon Theiner und Tom Rottenberg erzählt er, wie beides zusammenhängt.

    Seine Laufgeschichte ist eine Geschichte des Scheiterns und Wiederanlaufens: Als 18-Jähriger von Knieproblemen gestoppt, zehn Jahre später wieder gescheitert, später dann ein weiterer Anlauf – seither läuft er nahezu täglich und hat zwischen 40 und 50 Marathons beendet. Sein schnellster: 3:18 Stunden in Linz.

    Wien erlebt er am liebsten zu Fuß – und zwar alle Ecken davon. Nicht nur den Wienerwald, den er als sein „Laufrevier des Herzens" bezeichnet, sondern auch Gewerbegebiete, Industrieareale und Stadtteile, die kaum jemand kennt. Während der Corona-Zeit lief er rund 20 "Privatmarathons" – mit Startzeit halb vier Uhr früh, um um 8 Uhr wieder zuhause zu sein. Die Stadt beim Aufwachen zu erleben, sei schlicht unschlagbar, sagt er.

    Als Stadtplaner ist Madreiter das Thema aktive Mobilität ein echtes Anliegen: Wer läuft, sieht die Stadt anders – Kreuzungen, die nicht funktionieren, Wege, die fehlen, Räume, die einladen oder abschrecken. Wissenschaftlich sei belegt, dass Fortbewegungsgeschwindigkeit bestimmt, wie viel man von einer Stadt wahrnimmt. Je langsamer, desto mehr.

    Zur umstrittenen Straßenbahnlinie über die Prater Hauptallee hat er eine klare Botschaft an die Laufcommunity: In Zukunft gibt es dort sieben Tage die Woche Wochenende – kein Autoverkehr mehr, nur die Straßenbahn, die an der Haltestelle verpflichtend anhält.

    Sein persönliches Ziel: so lange wie möglich selbstbestimmt in Bewegung bleiben. Jeder Lift, jede Rolltreppe – konsequent ignoriert.

    Herzlichen Dank an RUNNING & Fitness für die Unterstützung der Season 3 von LAUF ALTER, und vergesst nicht: Das Lauferlebnis des Sommers sind die Terra Raetica Trails in Tirol, Engadin und Südtirol!

    www.running.co.at

    www.terra-raetica-trails.com

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    31 Min.
  • Hans Ewald Grill, Spitzensportler, Lebensmeisterer, und blind
    Apr 3 2026

    In dieser LAUF ALTER-Folge erzählt Hans Ewald Grill, Paralympics-Teilnehmer und leidenschaftlicher Läufer, von seinem Leben als Blindensportler. Er verlor mit 14 Jahren infolge einer Explosion beim Zerlegen einer Flakgranate sein Augenlicht fast vollständig; nach mehreren Operationen blieb ihm teils noch ein Sehrest, der im Laufe der Jahre jedoch weiter abnahm. Sport war ihm schon als Kind vertraut — Fußball, Radfahren, Bergsteigen — und nach der Erblindung half ihm der Behindertensport wesentlich bei der Verarbeitung des Unglücks. Er begann mit langen Märschen, ging zum Langlaufen und später zum Laufen und alpinem Skisport über; er nahm an Sommer- und Winter-Paralympics teil und gewann bei Weltmeisterschaften und internationalen Wettbewerben Medaillen.

    Grill erklärt detailreich die Rolle und Anforderungen von Begleitläufern (Guides): Sie sollten schneller laufen können als der Blinde, müssen synchronisiert mit einem kurzen Band laufen, Hindernisse präzise und rechtzeitig ansagen und ein hohes Maß an Vertrauen aufbauen. Er betont, dass Begleitläufer rar, aber essenziell sind — nicht nur für Spitzensportler, sondern besonders für Kinder an Blindenschulen.

    Der New York Marathon – wo Podcast-Co-Host Tom Rottenberg Guide für Grill war - wird als Beispiel dafür genannt, wie bedeutsam große Events für blinde Läufer sind: Die Stimmung und Anfeuerung sind für sie ebenso intensiv oder gar intensiver als für Sehende.

    Persönlich zeigt Grill Humor und Gelassenheit im Umgang mit Alltagsbegegnungen; er schildert positive Erfahrungen mit hilfsbereiten Menschen und mahnt zugleich Achtsamkeit bei Handygebrauch an: Da stolpern Leute über den Blindenstock, weil sie zu sehr in ihre Accessoires vertieft sind.

    Eine wunderbare Episode, unterstützt vom Magazin RUNNING & Fitness, mit einer Persönlichkeit des Laufens und Lebens!

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    29 Min.
  • Ein LAUFALTER-Gast, mit dem niemand rechnen konnte
    Apr 1 2026

    Ein ganz besonderer Gast findet sich heute bei LAUF ALTER ein - es ist eine Überraschung, die es bis zuletzt auch bleiben soll! Soviel sei verraten - es geht um den Marathon. Reinhören!

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    8 Min.
  • Christina Etz, Mit-Begründerin von "Streets 2 Peaks": ab auf die Trails!
    Mar 20 2026

    Sie unterrichtet Englisch und Ethik, sie ist Bibliothekarin und begeisterte Läuferin. Sie war Coach bei den adidas runner und ist seit Ende 2025 eine der treibenden Kräfte eines neuen, sagen wir: community runs.

    Doch mit Christina Etz geht es nicht über die Prater Hauptallee oder über die Donauinsel, sondern auf die Trails. Der Name ist bei "Streets 2 Peaks" Programm. Es geht bergauf, bergab, in die Natur. Gemeinschaft und Spaß an der Sache stehen im Vordergrund, die Pace ist irrelevant. "Wir wollen Interessierte an die Natur heranführen und ihnen zeigen, dass Laufen auch dort geht", sagt Etz.

    Achtung, Werbung! Wohin die Reise von "Streets 2 Peaks" geht, ist nicht definiert - der Weg ist auf den Trails eigentlich immer das Ziel. Aber vielleicht trifft man die einen oder die anderen bei den Terra Raetica Trails, einem Etappenlauf von 30. Juni bis 4. Juli im österreichisch-Schweizer-italienischen Dreiländereck. Im Kaunertal, in Pfunds, in Samnaun, in Nauders und am Reschensee werden fünf wunderschöne Trails gelaufen, alle zwischen 15 und 27 km lang, alle mit 1300 bis 1700 Hm.

    Auch diese Episode wird vom Sportmagazin RUNNING & Fitness unterstützt: Ausgabe 1/26 findet sich im Handel!

    Weitere Informationen:

    https://www.instagram.com/streets2peaks.vie/

    https://www.terra-raetica-trails.com/

    https://running.co.at/de/start

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    42 Min.
  • Thomas Pekarek, der Wien Rundumadum das der Sport Treff Schüttel
    Mar 6 2026

    Sein Name ist eng mit dem Wien Rundumadum verwoben, er kennt diese Strecke in- und auswendig. Doch Thomas Pekarek, aktueller Gast bei LAUF ALTER, hat noch viel mehr zu erzählen - unter anderem über das Kultlokal für Läufer, den Sport Treff Schüttel! Reinhören!

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    24 Min.
  • Felix Weinzinger, Ultra-Läufer, Sportwissenschaftler und "Wachmacher"
    Feb 20 2026

    Fußballer, Triathlet, Ultratrailläufer, Sportwissenschaftler. Dieser Gast bei LAUF ALTER, dem Podcast von Tom Rottenberg und Egon Theiner, hat in der Tat sehr viel zu erzählen. Felix Weinzinger kommt mit einem besonderen Thema: Es geht um Schlaf, Schlafqualität, also im weitesten Sinne um Regeneration.

    Sportlich seit Kindheit an, studierte Weinzinger Sportwissenschaften in Salzburg, spielte ein Jahr in der ersten österreichischen Bundesliga beim SV Grödig, beschäftigte sich dann aber lieber mit dem Thema Regeneration und Schlaf, und baute darauf in den letzten acht Jahren sein Business auf. „Wir leben in einer Welt, die sehr, sehr schnell funktioniert, es muss immer alles sofort passieren, jeder ist ungeduldig, gestresst, und jeder hat dieses Ständige: Ich muss besser, schneller, höher, weiter, schneller werden“, sagt er. Schlaf? Schlaf ist nicht so wichtig. Wirklich? Nochmals Weinzinger: „Ohne Schlaf geht gar nichts. Regeneration ist die Mutter des Sports.

    Wir sprechen mit Felix Weinzinger darüber, wie sinnvoll es ist, mit einer teuren Sportuhr den schlaf tracken zu lassen und wie diese Informationen von unserer Psyche aufgenommen werden und darüber, dass Daten zwar interessant sind, diese aber auch interpretiert werden müssen. Der Experte betont, wie wichtig analoge Beschäftigungen wie beispielsweise Lesen, vor dem Einschlafen sind, um eine gesunde, erholsame Nacht zu erleben, und er spricht auch darüber, dass für die einen fünf Stunden reichen, um erholt aufzuwachen, und andere nach acht Stunden gerädert sind – Schlaf ist individuell.

    Schlaf ist keine Raketenwissenschaft. Doch um eine Rakete zu steuern, sollte man wissen, was sie sei, sagt Weinzinger. Ein spannender Podcast über ein Thema, das uns täglich begleitet. Ach ja, um’s Laufen geht es bei LAUFALTER, unterstützt vom Laufmagazin RUNNING & Fitness, auch – immerhin hat der „Wachmacher“ Ultratrails wie den GGUT gefinisht. Also, unbedingt anhören!

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    34 Min.
  • Martina Pölzelbauer, über Ultratrails und Wüstenläufe, Männer und Frauen
    Feb 6 2026

    RUNNING & Fitness, Österreichs (wohl) größtes Laufmagazin, unterstützt in diesem Jahr den Podcast LAUF ALTER, und in dieser Episode haben wir mit Martina Pölzelbauer eine besonders spannende Person zu Gast.

    Eine, die von sich sagt, dass das, was sie macht, eh nicht so interessant ist. Eine, die erzählt, dass ihr vor dem ersten Halbmarathon zwei Tage lang schlecht war. Eine, die in der Zwischenzeit alles läuft, hauptsächlich lang und auf Trails.

    Martina Pölzelbauer ist Tschechin, lebt aber schon seit einer Ewigkeit in Österreich und hat deswegen, wo immer es geht, zwei Flaggen auf ihrem Laufrucksack hängen. Den Marathon des Sables, Dragon's Back Race, Transalpine hat sie bestritten und vergleicht Etappenrennen mit den langen, schwierigen Ultratrails über die Pyrenäen, mit jenen der UTMB-Serie oder mit dem Grossglockner Ultra-Trail, bei dem sie auch auf dem Podest stand.

    Mit 50 bezeichnet sie sich als "keine Nachwuchshoffnung mehr", hat aber weiterhin ambitionierte Ziele. In diesem Jahr 2026 soll es der ULTRA GOBI sein, ein 400 km langes Rennen durch die chinesische Wüste. Vielleicht wird sie davon dann auch in den sozialen Medien berichten. Das macht Pölzelbauer lieber nachher als vorher. Nicht alle müssen alles über sie wissen - doch bei LAUF ALTER erfahren wir mehr von einer faszinierenden Sportlerin.

    Unbedingt reinhören!

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    31 Min.
  • Kathrin Polke, eine von persönlicher Community getriebene Spitzenläuferin
    Jan 23 2026

    Sie erzählt, warum ihr Verein LAC Harlekin heißt, darüber, dass sie von 5 Kilometern bis Ultra-Distanzen wie dem Wienrundumadum alles läuft und dass sie Vizestaatsmeisterin im Marathon wurde. Und dass sie sich auf Tik-Tok Inspiration für ihr Intervalltraining holte. Kathrin Polke ist Gast bei LAUF ALTER und präsentiert sich bei Tom Rottenberg und Egon Theiner als moderne, junge Frau, die recht genau weiß, was sie will, und was nicht - zum Beispiel, nicht alles teilen zu müssen in den sozialen Medien, und dort auch nur für einen engeren Freundeskreis. Polke macht, was Spaß macht, holt sich ihren Ruhm, so sie ihn braucht, dort, wo sie ihn bekommt.

    Begonnen hat alles mit der Frage einer Freundin, ob man die fünf Kilometer beim Frauenlauf schafft, wegen des T-Shirts hauptsächlich. Und dann ging es irgendwann wieder in der Gruppe von Mistelbach auf den Schneeberg, 170 km. Und zum Wienrundumadum für 130 km wurde sie von Freunden angemeldet. "Es hilft schon zu wissen, dass man bei vielen U-Bahnen und Straßenbahnen vorbeikommt, und es leichter nach Hause geht, sollte es notwendig sein", scherzt sie.

    Polke läuft unter dem Radar, erfolgreich, für sich, mit Freunden. Sie ist Spitzenläuferin - mit 2:50 Stunden als PB - und gleichzeitig Community-getrieben. Andere Läufer:innen kennt sie (hm, ist sie Stalkerin?), andere Namen scheint sie schon einmal gehört zu haben. "Es reicht mir so, wie es ist", sagt sie und ruht in sich.

    Ein spannendes Gespräch, gesponsort vom WEMOVE Runningstore und dem Laufmagazin RUNNING & Fitness - hörenswert!

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    31 Min.