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    Inhaltsangabe

    Ihre eigene Schönheit und Kraft verdankt die europäische Zivilisation ihrem Ursprung in der griechischen Mythologie. Im griechischen Mythos kommt ein Geist zur Sprache, der das heilige Sein der Welt bekundet und die Menschen dazu einlädt, das Leben als ein Fest zu Ehren der Götter zu feiern. Diese Götter versteht man freilich nur, wenn man sie als Verdichtungen vollendeter Lebendigkeit begreift. An ihnen Maß zu nehmen, hat nicht nur die Zivilisation Europas auf den Weg gebracht, es ist auch das Programm für eine lebendige Zukunft unserer europäischen Kultur.

    Mit dieser Vortragsreihe ermuntert uns der Philosoph Christoph Quarch aus den Quellen des antiken Griechenlands zu schöpfen, um der Idee Europas neue Kraft zu geben. Mit diesem Ur-Wissen können wir die heutigen Probleme neu denken lernen und somit neue Lösungsansätze finden. Folgen Sie der philosophischen Reise zu den Quellen Europas. Sie hören den ersten Vortrag der Reihe "Die griechischen Götter als Menschenlehrer".
    Livemitschnitt im Palais Altenstein in Fulda, Frühjahr 2013.
    ©2017 Christoph Quarch (P)2017 Christoph Quarch

    Das sagen andere Hörer zu Die Geburt Europas aus dem Geiste des Mythos

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    Puh ...

    Die Tonqualität sei mal dahingestellt ... ist halt eine Vorlesung da könnte man drüber hinwegsehen.

    ABER:
    Quarch ballert querbeet Pauschalismen raus: Die Griechen machten dies, der Mensch von Heute macht das, die Romantik bot dieses, die Aufklärung jenes ... WIR ALLE sehnen uns heute alle nach der großen Transformation und DIE Mythen der Griechen bieten uns dafür der heutigen Zivilisation verlorengegangene Ansätze.

    Dabei schrumpft er das große Sammelsurium antiker Quellen zusammen auf eine faktische Ebene, als wenn es ein einheitliches Griechenland gegeben hätte und DER Grieche als solcher das alles so oder so gesehen hätte.
    Ohne irgendwo konkret zu werden könnte er den gleichen Vortrag wortgetreu auch über das Marveluniversum halten.
    Dabei mischt er lustig römische Namen mit griechischen stellt beispielsweise die Parzen und die Moiren nebeneinander usw. ... So stelle ich mir die Vortragsreihen von Sektenpredigern vor die dann irgendwann nach vielen großen absoluten aber völlig inkonkreten "Wahrheiten" über den "großen Wunsch nach Veränderung der heutigen Gesellschaft" irgendwelche esotherischen Angebote oder die Flucht nach Atlantis verkaufen.

    Das Gefühl von "komischem Fahrwasser" wird verstärkt dadurch, (wenn man im Hinterkopf hat, wie sehr die Nazis das "griechisch/römische Ideal" liebten) dass seine Quellen zumindest bis Folge 2 quasi ausschließlich "Geschmäckle" haben. Seine Hauptquelle für die Mythen ist Walter F. Otto (Der zwischen 1933 und 1945 das umstrittene Nietzsche Archiv wissenschaftlich betreute/leitete sonst zitiert er Heidegger und Ernst Jünger (die ja nun beide überzeugte Nationalisten waren), Nietzsche, Goethe und Hölderlin, die zwar alle drei nichts dafür können, aber trotzdem ja zu verehrtesten Glanzlichtern der Kultur im 3. Reich gehörten und zumindest sehr leicht nationalistisch fehldeutbar sind. Sonst Niemanden. Das sind seine Bezüge. Das ist alles was er im Köcher hat. Und das im 21 Jahrhundert. Dieser Vortrag hätte also auch aus 1950 stammen können und würde sich dann nicht anders angehört haben.

    Ich bin mir sicher, dass Quarch nichts dearartiges im Sinn hat, aber zumindest bis Folge 2 könnte Hitler selbst unter den Zuschauern sitzen und würde interessiert mit dem Kopf nicken und zustimmen. Das ist vielleicht das, was mich an diesem seltsam unkonkreten Stil stört. Passt auf alles, für alle und für jeden ... und meiner Meinung nach ist das wirklich kein Qualitätsmerkmal.

    ich muss mal schauen ob ich mir die nächsten Folgen noch antue um zu sehen ob das noch irgendwo hinführt.
    Ansonsten empfehle ich allen, lieber die Quellen zu lesen oder gute Zusammenfassungen und sich dann das da herauszuziehen was einen individuell anspricht. Ob historische Aspekte, Spaß an Geschichten oder soziologisch/ethisch interessante Fragen ... nichts davon nennt Quarch wirklich beim Namen.