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Das gefrorene Licht Titelbild

Das gefrorene Licht

Von: Yrsa Sigurðardóttir
Gesprochen von: Christiane Marx
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    Inhaltsangabe

    Auf der isländischen Halbinsel Snæfellsnes wird die Architektin eines Wellness-Hotels tot am Strand aufgefunden. Sie wurde vergewaltigt und brutal erschlagen, in ihren Fußsohlen stecken Nadeln. Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir findet heraus, dass die Ermordete sich sehr für die Geschichte der verlassenen Gegend interessiert hat. Vor vielen Jahrzehnten standen auf dem Hotelgrundstück die Höfe zweier Brüder. Offenbar ist das Opfer auf ein unaussprechliches Familiengeheimnis gestoßen.
    ©2014 FISCHER Taschenbuch (P)2014 Argon Verlag GmbH

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    Geschichte
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      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Solider Island-Krimi

    Dóra ist Rechtsanwältin und hat nicht nur im 1. Band zusammen mit Matthias, ihrem deutschen Freund, einen Mordfall aufgeklärt, während die Polizei offenbar nicht die gleichen Schlüsse gezogen hat. Auch im zweiten Buch findet das Ermittler-Duo entscheidende Hinweise lediglich durch Befragen der involvierten Personen. Dazu kommen Dóras chaotische Familie und ihre verschrobene Sekretärin als schmückendes Beiwerk.

    Auch im 2. Band der Reihe geht es um isländische Mystik und Kultur. Wer sich für Island und dessen Bewohner interessiert, bekommt durch diese Bücher einen wunderbaren Einblick in das Wesen des Landes. Wie wohl in allen nordischen Ländern duzen sich auch in Island alle Menschen. Man stellt sich mit dem Vornamen vor und spricht sich sofort mit dem Du an.

    Die Frage, ob man zum Buch oder Hörbuch greifen sollte, ist bei diesem Buch besonders schwer zu beantworten, denn jedes Medium hat jeweils seine Vorteile. Das Buch birgt eine Art Stammbaum und Erläuterungen, wie die isländischen Buchstaben auszusprechen sind. Der Stammbaum ist auf jeden Fall nützlich, um bei den Verwicklungen nicht den Überblick zu verlieren.

    Das Hörbuch dagegen wird gleich mit der korrekten Aussprache gelesen, doch fehlt der Stammbaum.

    Ich gebe 07/10 Punkte – oder 74/100.

    Zum Sprecher:

    Christiane Marx, der ich schon beim Glashaus lauschen durfte, hat mich hier ehrlich verblüfft. Sie hat zwar eine sehr hohe, glockenhelle Stimme, dabei aber eine Professionalität gezeigt, die bemerkenswert ist. Ohne zu stocken hat sie die schwierigen isländischen Begriffe fehlerfrei zu Gehör gebracht, wobei ich mir sicherlich die Zunge gebrochen hätte. Bravo – das war wirklich perfekt.

    13 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Etwas konstruiert und zuviele Personen

    Obwohl der Sprachstil der Autorin und die Sprecherin ein Genuss sind, war mir die Geschichte zu konstruiert, die vielen agierenden Personen machten es streckenweise anstrengend, der Geschichte entspannt zu folgen.
    Der Schluss zieht sich und es wimmelt nur so von potentiellen Tätern.... Trotzdem is das Hörbuch hörenswert, es hebt sich besonders durch die Beschreibung der Personen und die Sprache aus dem üblichen Krimi-Meer hervor.

    Der Roman "DNS" der gleichen Autorin hat mir um Einiges besser gefallen.. ich werde mir trotzdem die anderen Bücher der Autorin kaufen, weil ich einfach ihre Sprache mag.

    Also werden es insgesamt nur 4 Punkte für diese Buch - aufgerundet!

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Einfach super! Aber was soll der Titel?

    Das war nun gleich im Anschluß an "Das letzte Ritual" für mich der 2. Krimi von Yrsa Sigurðardóttir und er hat mir noch besser gefallen als der Vorgänger. Nach wie vor spannend, gleichzeitig humorvoll und lebensnah. Das Mysteriöse löst sich am Ende so genial auf, dass mir jetzt noch das Schmunzeln ins Gesicht geschrieben steht. Wieso bin ich da nicht drauf gekommen . . . hab das Geräusch doch selbst schon oft genug gehört. Aber man wird so hineingezogen in die Welt der isländischen Geister, dass man auf das Naheliegende nicht kommt. Auf etwas anderes für mich Naheliegendes kommen im Krimi die Ermittler erst am Ende, das ist ein bisschen seltsam aber zu verzeihen, sonst wäre die Story doch zu früh zu Ende gegangen. Fazit: Bin rundrum begeistert. Den nächsten Band werde ich aber vermutlich lesen statt hören, um die isländischen Namen mal geschrieben zu sehen.

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars
    • Ute
    • 21.03.2020

    Ja, gut - aber nicht umwerfend

    Der 2. Teil der Reihe hat mir zwar auch gut gefallen, doch ich fand ihn nicht so spannend, wie den 1. Teil. Lange rätselte ich mit, doch so wirklich mitgefiebert habe ich hier nicht. Den Fall an sich fand ich einfach nicht so interessant. Am Ende stellte sich zwar durchaus eine schockierende Auflösung heraus, doch da man so lange im Dunkeln tappte, war die Story insgesamt schon recht langatmig.

    Die Dialoge waren hier nicht mehr so unbeholfen wie im 1. Teil. Auch das Privatleben von Dorá gestaltete sich hier sehr turbulent. Ja, die Entwicklung in ihrem privaten Umfeld fand ich sogar spannender als den Fall an sich.

    Die Sprecherin hat mir in dieser Folge besser gefallen. Hier bekommt sie die volle Punktzahl von mir.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Völlig überfrachtet

    Ich habe in den letzten 30 Jahren wirklich viele Bücher der verschiedensten Gattungen gelesen. Würde mich als nicht gerade dumm bezeichnen. Aber in diesen völlig überfrachteten und verwirrenden Buch habe ich im letzten Drittel dann doch völlig die Übersicht verloren. Sowohl über die Handlungsstränge als auch über die Personen. Das letztere ist sicher auch den isländischen Namen geschuldet, aber bei weitem nicht nur. So viele mögliche Mörder mit einer unfassbar banalen Auflösung, dass es fast schon weht tat. Und die komplette (Achtung Spoiler) Strecke mit und über Nazis in Island schien mir so herbei gesucht, und das Potential überhaupt nicht ausschöpfend, dass ich das schon fast fahrlässig in historischem Sinne bezeichnen würde. Dazu ein langatmiger Stil (für mich nicht "ruhig" und "still" und "isländisch") sondern einfach langweilig. Stilistische Durchschnittsware. Ich hatte vorher zwei andere Bücher von ihr gelesen, die im Grunde meine Kritik, in nicht so starkem Maße, bestätigten. Das war's für mich mit der Autorin.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Mit hörbarer Liebe zu Island gelesen

    Welchen drei Worte würden für Sie Das gefrorene Licht (Dóra Guðmundsdóttir 2) treffend charakterisieren?

    Es gilt für die gesamte Serie; Christiane Marx ist einfach eine begnadete Sprecherin von der ich mir auch das Telefonbuch vorlesen lassen würde, und zwar am liebsten das Isländische, denn es ist wirklich auffällig unauffällig wie liebevoll sie sich der korrekten Aussprache all der Isländischen Namen und Orte gewidmet hat, fast so als hätte sie selbst jahrelang dort gelebt.

    Es gibt zwar für mein Empfinden hier und da minimale Logikfehler in der Handlung, aber die reichen nicht aus um einen der fünf Sterne abzuziehen, denn eines ist klar: Wer Island und Krimis so liebt wie ich, der wird auch die Geschichten von den Abenteuern der Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir, ihrer verschrobenen Sekretärin, ihrer Katastrophenfamilie, ihrer merkwürdigen Liebhaber und vor allem natürlich ihrer eigenmächtigen Einmischung in die haarsträubendsten Fälle polizeilicher Ermittlung lieben, denn sie Tragen den Zauber des Landes, seine Mystik und Kultur tief in sich und nehmen einen in bezaubernder Weise mit in die kargen Lava-Landschaften der Mitternachtssonne, die undurchdringlichen Schneefelder des arktischen Winters und in den eigentümlichen Alltag dieses kleinen, echt nordischen, uralten Völkchens mit seiner ganz eigenen Identität.

    Fazit: Für alle Krimi- und/oder Islandfans und Solche, die es werden möchten, absolut empfehlenswert!

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Spannend...

    Wie der erste Teil, super spannend bis zum Schluss und sehr viel Spaß beim zuhören. Bis zum letzten Kapitel hat mich die Sprecherin gefesselt. Absolut empfehlens Wert.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Anstrengend

    leider nehmen einem die vielen, ungewohnten isländischenn Namen das Hörerlebnis.
    Die Namen waren auch nie als Eselsbrücke zugeordneten, z. B. der Kommissar XY, der ältere Bruder YX, die Tante XX - schon wäre alles klar.
    War dauernd am zurück spulen. Schade
    Ich würde es nicht mehr kaufen.

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Für mich nichts

    Mehrfach wollte ich abbrechen; habe mich aber letztlich durch gequält. Ich habe schon gute Bücher von Yrsa D. gelesen, aber aus dieser Reihe lese ich nichts mehr. Eine nicht enden wollende Reihe von Verhören, die eine Anwältin durchführt. Bloß die Polizei nicht einbeziehen. Das lasse ich Miss Marple durchgehen, aber nicht dieser Dora. Alles wirkte so gewollt und plump. Nein, für mich war das eine herbe Enttäuschung

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Story teilweise etwas zähflüssig

    Die Geschichte ist abwechslungsreich und biete einige Nebenschauplätze, mehr oder weniger spannend. Die Hauptfiguren sind sympathisch. Der Sprecher ist sehr gut. Die Geschichte könnte etwas mehr Spannung vertragen. Ich habe vorher Teil 5 gehört und fand ich noch besser.