Jetzt kostenlos testen

Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

ODER
Im Warenkorb

Bist du Amazon Prime-Mitglied?

Audible 60 Tage kostenlos testen

    Inhaltsangabe

    Vom Glück, sich dem Unbekannten zu überlassen.

    Ein Mann lässt alles hinter sich: seine Stadt, sein Land, sein bisheriges Leben. Mit nicht viel mehr als einer Hängematte und ein paar Schreibheften im Gepäck steigt er in einen Zug Richtung Süden: Andalusien. Der Name zieht ihn an. Der Zufall bringt ihn nach Cabo de Gata, ein Fischerdorf an der Mittelmeerküste. Die Landschaft ist öde; ein kalter Wind weht. Kein Ort zum Verweilen. Und doch bleibt er als einziger Gast in einer Pension der alten Wirtin, die ihm unerklärlich feindselig erscheint, so abweisend wie alles hier.

    Es ist, als hätten sie etwas zu verbergen: die Frau mit dem Gipsbein, der Fischer, der ständig sein Boot repariert, die beiden alten Männer im Pyjama, die sich jeden Morgen auf der Promenade anschreien. Das einzige Wesen, zu dem der Reisende schließlich Kontakt findet, ist - eine Katze. Und plötzlich glaubt er zu begreifen, dass sie ihm etwas sagen will.

    Eugen Ruge erzählt vom Scheitern einer Sehnsucht und von dem Glück, sich dem Unbekannten zu überlassen; er erzählt von Flucht, aber auch vom Ankommen. Ein Glanzstück novellistischer Prosa, im Wechselspiel von Erfindung und Erfahrung liegt seine Wahrhaftigkeit - und auch seine Kunst. Manche Geschichten muss man erfinden, um zu erzählen, wie es war.

    ©2013 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin (P)2013 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin

    Das könnte dir auch gefallen

    Das sagen andere Hörer zu Cabo de Gata

    Bewertung
    Gesamt
    • 3 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      0
    • 4 Sterne
      0
    • 3 Sterne
      1
    • 2 Sterne
      0
    • 1 Stern
      0
    Sprecher
    • 5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      1
    • 4 Sterne
      0
    • 3 Sterne
      0
    • 2 Sterne
      0
    • 1 Stern
      0
    Geschichte
    • 3 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      0
    • 4 Sterne
      0
    • 3 Sterne
      1
    • 2 Sterne
      0
    • 1 Stern
      0

    Rezensionen - mit Klick auf einen der beiden Reiter können Sie die Quelle der Rezensionen bestimmen.

    Sortieren nach:
    Filtern:
    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Ich erinnere mich

    Würde man „ich erinnere mich“ und „Ich weiß noch“ aus dem Hörbuch herausschneiden, wäre es um eine Stunde kürzer. „Ich erinnere mich“ durchzieht das Buch gebetsmühlenartig, oder wie ein Mantra, ähnlich „Om mani padme hum“, und es wird wohl wie dieses etwa tausend mal wiederholt, oder eben: rezitiert. Man könnte es auch einen entsetzlichen Manierismus nennen, der diese Novelle – ein Roman ist es nicht – von Alpha bis Omega durchzieht. Die Novelle enthält durchaus wunderbare Schilderungen, so dass man aufatmet und beinahe zu hoffen beginnt, bis das Mantra wieder losgeht: Ich erinnere mich . . . . ein Perpetuum mobile. Es entlässt einen mit einem Ohrwurm: Ich erinnere mich. . . Man kann nur hoffen, dass einen der Ohrwurm auch wieder verläßt. Das gelingt nicht immer. Dass Ruge schreiben kann, hat er mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, 2011, und „Metropol“, 2019, bewiesen, zwei ausgezeichnete Bücher, beide bei audible erhältlich. „Cabo de Gata“, erschienen 2013, hätte eine wunderbare Novelle sein können ohne den ins Uferlose gesteigerten Manierismus. So geht es nicht. Ein anderer großer Schriftsteller, Kurt Vonnegut, schrieb einmal ein großes Buch, in dem sich ein Satz auch mantragleich wiederholt, allerdings keine tausend Mal, wie bei Ruge: „So geht das.“ Ja, so geht das, Eugen Ruge. Erinnern Sie sich?

    2 Leute fanden das hilfreich