Spaceboy
Über David Bowie. Über mich.
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Gesprochen von:
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Frank Schätzing
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Von:
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Frank Schätzing
Frank Schätzing und David Bowie – die Geschichte einer lebenslangen Faszination
Im Jahr 1969 ist Frank Schätzing 12 Jahre alt und nicht gerade der Experte für Coolness auf dem Schulhof eines Kölner Gymnasiums. Er kann zwar den »Herrn der Ringe« auswendig, aber von Popmusik hat er so wenig Ahnung wie von Fußball, und Rauchen tut er auch nicht. Doch dann geht es plötzlich los in seinem Leben, denn ein neuer Musiklehrer mit langen Haaren legt eine Schallplatte auf: »Space Oddity« von David Bowie.
Von da an ist alles anders – eigentlich bis heute. Denn ein Leben lang hat dieser Jahrhundertkünstler Frank Schätzings eigenen Lebensweg begleitet, bereichert und immer wieder auf eigenartige Weise gespiegelt und durchquert. David Bowie, dieses sich selbst ständig neu erfindende Gesamtkunstwerk aus Sänger, Songwriter, Tänzer, Schauspieler, Regisseur und Geschichtenerzähler, wurde für Frank Schätzing zur Inspirationsquelle seines eigenen Wegs als Kreativer – als Zeichner, Musiker, Performer, als Autor weltberühmter Thriller und populärer Sachbücher.
©2025 Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln (P)2025 der HörverlagAber es passiert, was passieren muss: Bowie wird an seinen Werken gemessen. Er hatte seine Glanzzeit von 1969 bis 1980. Was Bowie in diesen elf Jahren rausgehauen hat, ist bis heute unfassbar und genial. Für diesen Zeitraum weiß Schätzing viel interessantes über Bowie zu berichten, auch Sachen, die mir bisher nicht bekannt waren. Auch eröffnet er dem Leser stellenweise einen neuen Blick auf das Werk. Hier ist das Buch super. An 1980 oder 1983 konnte Bowie nicht mehr an sein Genie anknüpfen und Schätzing macht sich auch kaum noch die Mühe näheres darüber zu berichten, was Bowie in der Zeit getrieben hat. Schade eigentlich. Blackstar, Bowies letztes Werk, mit dem er unerwartet die alte Qualität erreicht hat (was für ein Coup, mit so einem Werk kurz vor seinem Tod das eigene Denkmal zu setzen), kommt leider etwas zu kurz.
Parallel dazu erzählt Schätzing seinen eigenen Werdegang. Der ist leider nicht so spannend wie der Bowies. Die Jugend ist noch ganz amüsant, auch die ersten Versuche als Musiker und die Zeit beim ergründet Wehrdienst. Aber je weniger sich Schätzing für Bowie interessiert, desto mehr interessiert er sich für sich selbst. Hierbei preist Schätzing zunehmend Stunde seine eigene Großartigkeit im Beruf, als Schriftsteller und als verkannter Musiker. Schätzing befindet sich hier offensichtlich im falschen Metier. Denn eine geistig-seelische Entwicklung seiner selbst kann er ab den 1980er Jahren nicht mehr darstellen. Und so geraten seine Selbstanpreisungen zunehmend langatmig. Warum das alles für den Leser interessant sein soll? Das weiß ich auch nicht. Autobiografien sind dann interessant, wenn sie eine innere Entwicklung erkennen lassen, hier ist es nur noch eine Aneinanderreihung der Erfolge.
So schwungvoll das Hörbuch angefangen hat, so mühsam wird es dann. Ärgerlich. Hätte das Buch 1983 geendet, wäre es sehr gut gewesen.
Immerhin ist Herr Schätzing ein angenehmer Vorleser. Die Selbstverliebtheit gegen Ende kostet allerdings Sympathiepunkte.
Bowie ist spannender als Schätzing
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David Bowie Fan
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ich kann dem nur zustimmen ein Bild unserer Generation
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Für Fans
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Hat mir gefallen
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