Folgen

  • Lew Tolstoi: Krieg und Frieden – Hörspiel | 1967
    Oct 12 2026

    Europa zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Zwischen den Salons des russischen Adels, persönlichen Hoffnungen und den Feldzügen Napoleons erzählt Lew Tolstois großer Roman von Liebe, Verlust, gesellschaftlichem Wandel und den Erfahrungen des Krieges.

    Im Mittelpunkt stehen unter anderem Natascha Rostowa, Pierre Besuchow und Fürst Andrei Bolkonski – Menschen, deren Leben sich vor dem Hintergrund der Kriege von 1805 bis 1812 grundlegend verändert. Dabei verbindet „Krieg und Frieden“ private Schicksale mit einer weitreichenden Frage: Wie entstehen Geschichte, Macht und Gewalt – und welchen Einfluss hat der einzelne Mensch darauf?

    Diese vollständige Hörspielfassung entstand 1967/68 für den Rundfunk der DDR. Die zwölfteilige Bearbeitung stammt von Wolfgang Beck und Peter Goslicki, nach der deutschen Übersetzung von Werner Bergengruen. Regie führte Werner Grunow.

    Diese Veröffentlichung enthält alle zwölf Folgen der aufwendig produzierten DDR-Hörspieladaption.

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    11 Std. und 47 Min.
  • Überfall auf die Sowjetunion: Zeitzeugen und Berichte – Radio-Sendung { 1986
    Oct 5 2026

    Am 22. Juni 1941 begann mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion das „Unternehmen Barbarossa“: der Auftakt zu einem rassistisch und ideologisch geprägten Vernichtungskrieg, der Millionen Menschen das Leben kostete.

    Diese Folge versammelt Berichte von Überlebenden und Erinnerungen ehemaliger deutscher Soldaten. Sie führt entlang der Route Brest–Minsk–Smolensk–Moskau und macht hörbar, wie Krieg, Besatzung, Verfolgung und Massenverbrechen von den Betroffenen erlebt wurden.

    Nach derzeitiger Zuordnung basiert die vorliegende Aufnahme auf dem Radiofeature „Steh auf, es ist Krieg – Vom Überfall auf die Sowjetunion“ von Paul Kohl, Regie Wolfgang Bauernfeind. Das Stück entstand 1986 – 45 Jahre nach dem deutschen Angriff – als Gemeinschaftsproduktion von SFB, Deutschlandfunk, NDR, Radio Bremen und Südwestfunk für das westdeutsche Rundfunkpublikum. Grundlage waren Recherchen und Gespräche vor Ort sowie Aussagen ehemaliger Wehrmachtssoldaten.

    Die hier veröffentlichte Fassung kann gegenüber der ursprünglichen Rundfunkversion in Laufzeit oder Bearbeitung abweichen.

    Hinweis: Die Aufnahme enthält belastende Schilderungen von Krieg, Gewalt, Verfolgung und Verbrechen.

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    45 Min.
  • Egon Krenz im Gespräch: DDR, Gorbatschow, Krieg und die Wende – Interview { 2024
    Sep 28 2026

    Egon Krenz war einer der letzten führenden Politiker der DDR – und bis heute eine der umstrittensten Stimmen zur deutschen Geschichte. Im ausführlichen Gespräch blickt der ehemalige Staatsratsvorsitzende auf die letzten Monate der DDR, das Verhältnis zu Michail Gorbatschow, die Friedliche Revolution 1989 und seine persönliche Rolle in einer Zeit, in der alles kippte.

    Ein Zeitzeugengespräch mit klaren Positionen, unbequemen Erinnerungen und einer Perspektive, die nicht unwidersprochen bleiben muss. Kein Geschichtsunterricht mit Wattebäuschchen, sondern ein Dokument politischer Selbstdeutung.

    Dieses Interview stammt vom Kanal Maulbeerblatt.

    https://www.youtube.com/watch?v=AZgmte0h-sw

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    50 Min.
  • Lenin: Leben, Kampf, Gedenkstätten – Tonband-Vortrag | 1970
    Sep 21 2026

    Ein historisches Tondokument aus der Bildungs- und Erziehungsarbeit der DDR: Lenin – Leben, Kampf, Gedenkstätten war als Dia-Tonvortrag für die Horterziehung und den Unterricht der Klassen 2 bis 4 konzipiert.

    Die Produktion verband einen gesprochenen Vortrag mit einer begleitenden Diaserie. Über zusätzliche Tonsignale wurde der Bildwechsel gesteuert – gedacht für die Vorführung mit Tonbandgerät und Diaprojektor. Inhaltlich erzählt der Vortrag Lenins Lebensweg, seinen revolutionären Kampf und die staatlich gepflegte Erinnerung an ihn in Form von Gedenkstätten und Denkmälern.

    Das Band gehört in den Kontext der DDR-Erinnerungspolitik rund um Lenin, insbesondere der Jubiläumsjahre um 1970. Es ist damit nicht nur ein biografischer Vortrag, sondern auch ein Zeugnis davon, wie politische Bildung und ideologische Erziehung für Kinder medial gestaltet wurden.

    Die vorliegende Veröffentlichung macht ein seltenes historisches Schul- und Tonbilddokument wieder hörbar. Originalmedium: Tonbildreihe T-R 76, Laufzeit ca. 21 Minuten; laut Kennzeichnung produziert im Umfeld der DDR-Unterrichtsmedien und der Tontechnik des VEB (K) Dienstleistungskombinats Erfurt.

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    22 Min.
  • Zum 47. Jahrestag der Sowjetarmee – Radio-Sendung | 1965
    Sep 14 2026

    Historische Rundfunksendung aus der DDR zum 47. Jahrestag der Sowjetarmee. Die Aufnahme entstand im Umfeld der offiziellen Feierlichkeiten zum sowjetischen Armee-Tag am 23. Februar 1965 und spiegelt die damalige DDR-Sicht auf die Sowjetarmee, die deutsch-sowjetische „Waffenbrüderschaft“ und die militärpolitische Propaganda des Kalten Krieges wider.

    Die Sendung wurde vom Rundfunk der DDR produziert und steht im Zusammenhang mit den staatlichen Gedenkveranstaltungen in Berlin, unter anderem dem Festakt in der Volksbühne am Luxemburgplatz. Sie ist ein zeitgeschichtliches Tondokument der DDR-Medienlandschaft der 1960er-Jahre.

    Original Upload von Radio Iskra: https://www.youtube.com/watch?v=mjWnZ1u7ZJQ

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    31 Min.
  • Karl-Eduard von Schnitzler bei "Porträt per Telefon" – Sendung | 1988
    Sep 7 2026

    Die Ausgabe vom 10. Mai 1988 zeigte Karl-Eduard von Schnitzler als Gast bei Heinz Florian Oertel im DDR-Fernsehen. Angekündigt wurde er als Journalist, Publizist und Chefkommentator; das Format bezog Fragen aus dem Publikum per Telefon ein.

    Im Gespräch mit Heinz Florian Oertel gibt Karl-Eduard von Schnitzler Einblicke in seinen journalistischen Weg und in die Verantwortung öffentlicher Medien für Frieden, Verständigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Sendung zeigt einen streitbaren Publizisten, der politische Entwicklungen nicht als bloße Nachricht, sondern als Frage der Haltung begreift – verbunden mit dem Anspruch, die Interessen der arbeitenden Menschen sichtbar zu machen.

    „Porträt per Telefon“ eröffnet dabei auch dem Publikum Raum für Fragen und macht sichtbar, wie sehr politische Orientierung, persönliche Erfahrungen und das tägliche Leben miteinander verbunden waren. Ein Fernsehdokument aus der DDR, das die damalige Suche nach einer gerechten und friedlichen Ordnung aus ihrer eigenen Perspektive erzählt.

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    46 Min.
  • Erich Honecker in Moskau – Interview | 1991
    Aug 31 2026

    Diese Episode präsentiert das historische Fernsehgespräch „Erich Honecker – Das Interview“, aufgezeichnet 1991 in Moskau. Die Produktion entstand als eigenständige Sendung für die ARD. Die Fernseherstausstrahlung erfolgte am 10. Oktober 1991 um 20:15 Uhr im Ersten.

    Im Gespräch mit Harald Lüders und Peter Boultwood erläutert Erich Honecker seine persönliche Sicht auf die DDR, die politischen Entwicklungen nach 1989 sowie die damalige Lage in Moskau. Das Interview entstand in einer Zeit großer Umbrüche, in der die DDR bereits nicht mehr bestand und viele Fragen über ihre Geschichte, ihre sozialen Erfahrungen und ihr politisches Erbe offen waren.

    Diese Veröffentlichung versteht sich als historisches Originaldokument. Sie gibt Honeckers Positionen Raum, ohne die Geschichte der DDR auf pauschale Abwertung oder einfache Schlagworte zu reduzieren. Das Gespräch zeigt eine zeitnahe Selbstdeutung eines früheren Staats- und Parteichefs und lädt dazu ein, sich mit den Aussagen und der Epoche differenziert auseinanderzusetzen.

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    29 Min.
  • Die SED im Umbruch – Ilmenau: Originalton einer Kreisdelegiertenkonferenz | 1989
    Aug 24 2026

    Ein historisches Tondokument von der SED-Kreisdelegiertenkonferenz in Ilmenau am 2. Dezember 1989 — aufgenommen in einer der schwersten Stunden der DDR und der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.

    Zu hören sind Delegierte verschiedener Berufe, Generationen und Erfahrungen: Genossinnen und Genossen, die inmitten der politischen Erschütterungen des Jahres 1989 um Orientierung, Verantwortung und die Zukunft des Sozialismus ringen. Die Konferenz fand statt, als die SED im Kreis Ilmenau bereits stark unter Druck stand. Kurz zuvor hatten Massendemonstrationen, die Aktivitäten des Neuen Forums und die allgemeine Krise der Parteiführung die Lage zugespitzt.

    Auf der Konferenz wurden der Rücktritt des Zentralkomitees der SED sowie die Auflösung der Bezirksleitung gefordert. Diese Forderungen erscheinen hier nicht als Absage an den Sozialismus, sondern als Ausdruck einer tiefen innerparteilichen Krise: Viele Delegierte wollten die sozialistische Idee bewahren, die Partei erneuern und verhindern, dass die DDR kampflos preisgegeben wird.

    Gerade darin liegt die Tragik dieses Dokuments. Man hört eine Partei, die aus der deutschen Arbeiterbewegung hervorgegangen war, aber 1989 vielerorts bereits ihre proletarische Klarheit, ihre revolutionäre Wachsamkeit und ihre Verbindung zur eigenen Basis verloren hatte. Die Beiträge zeigen Schmerz, Unsicherheit, Kritik, aber auch den Wunsch, den Sozialismus nicht den Gegnern der DDR zu überlassen.

    Original Upload von Red Tapes 89: https://www.youtube.com/watch?v=9gvxVb8PD7U

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    1 Std. und 35 Min.