• Stress und Spielraum: Ganze statt gespaltene Aufmerksamkeit
    Jan 22 2026
    Im dritten Teil der Reihe geht es um Stress – um das, was im Alltag, in Gesprächen und im eigenen Erleben oft ganz selbstverständlich vorausgesetzt wird. Ausgangspunkt ist eine Zuhörerinnenfrage: Warum erzählen Menschen einander so gern, wie gestresst sie sind – und wie wird man stressige Gedanken wieder los? Wir sprechen darüber, wie Stress nicht nur selbst erlebt wird, sondern auch eine soziale Dynamik hat: den Wunsch nach Mitgefühl und Anerkennung, und zugleich die Erfahrung, dass Stress ansteckend wirken kann und sich leicht über Gespräche und Haltungen überträgt. Ein zentraler Punkt ist der Blick auf Stress als Feedback: nicht als Gegner, der bekämpft werden muss, sondern als Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Körperreaktionen und inneren Bildern. Dabei wird deutlich, wie schnell Anspannung entsteht, wenn es in uns Protest gibt – und wie sich das unnötige Zusatzgewicht lösen kann, ohne dass die Aufgabe selbst verschwindet. Gesprächsthemen sind unter anderem: – warum Stress im Gespräch oft Anerkennung sucht – wie Stress „ansteckend“ wird, ohne dass es jemand beabsichtigt – die Grundmetapher: Ist das Leben ein Kampf? – körperliche Anspannung und der enge Aufmerksamkeits-Tunnel – weshalb Aufgaben durch Widerstand zusätzlich schwer werden – berechtigtes Klären und ungünstiges Timing – und wie zwei Atemzüge Aufmerksamkeit dem Körper wieder Raum geben können Dieses Gespräch ist eine Einladung, Stress nicht zu managen oder zu bekämpfen, sondern ihn wahrzunehmen – und dadurch im Tun wieder einfach, klar und präsent zu werden. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    17 Min.
  • Gewohnheiten ablegen: Neugier und Verständnis statt Widerstand (2/2)
    Jan 16 2026
    Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um das, was oft nach den Vorsätzen und ersten Erfolgen auftaucht: Stress, innere Anspannung und der Impuls, wieder in alte Gewohnheiten zurückzugehen. Wir sprechen darüber, warum Gewohnheiten nicht linear verschwinden – und warum das kein Fehler, sondern Teil menschlicher Veränderung ist. Ein zentraler Punkt ist der Umgang mit innerem Widerstand: Was passiert, wenn wir auf Stress, Impulse oder alte Muster nicht mit Kontrolle oder Gegenmaßnahmen, sondern mit Neugier und Verständnis reagieren? Gesprächsthemen sind unter anderem: – warum Stress Gewohnheiten verstärkt – weshalb gedankliches „Management“ oft nicht weiterhilft – wie kurze Pausen und Nicht-Reagieren überraschend wirksam sein können – den Unterschied zwischen Ablenkung und echter Selbstfürsorge – warum der Körper oft mehr weiß als der Kopf – und wie ein forschender, neugieriger Blick Spielraum eröffnet Dieses Gespräch ist eine Einladung, Gewohnheiten nicht zu bekämpfen, sondern sie zu verstehen – und Veränderung als lebendigen, menschlichen Prozess zu sehen. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    14 Min.
  • Gewohnheiten und Vorsätze – ein Spiel mit Schwierigkeitsgraden
    Jan 12 2026
    Im ersten Teil des Gesprächs geht es um die Frage, warum neue Vorsätze und gewünschte Veränderungen oft schwer umzusetzen sind – selbst dann, wenn wir genau wissen, dass sie uns guttun würden. Alte Gewohnheiten haben eine starke Zugwirkung: Sie versprechen unmittelbare Belohnung. Neue Vorsätze dagegen verweisen auf etwas, das später liegt. In diesem Spannungsfeld zeigt sich, warum Veränderung oft herausfordernd erscheint – und warum das Teil des Spiels ist. Gesprächsthemen sind unter anderem: – warum alte Gewohnheiten sich so zwingend anfühlen – weshalb „ab morgen wird alles anders“ selten funktioniert – wie Aufmerksamkeit und Weitblick Veränderung ermöglichen – die Rolle von Fantasie und klarer Ausrichtung – warum Ausnahmen dazugehören können und nichts „kaputt machen“ Veränderung wird so nicht zu einem Kampf, sondern ein Ausdruck von Klarheit und Freiheit. Ein Spiel, in dem Bereitschaft, Orientierung und ein Gefühl für das wirklich Wichtige entscheidend sind. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    13 Min.
  • Metaphern und der Platz des Denkens
    Jan 2 2026
    Was sind Metaphern – und wie prägen sie unser Erleben so grundlegend? In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über Metaphern nicht als sprachliches Stilmittel, sondern als etwas, das unser Denken, Fühlen und Wahrnehmen permanent strukturiert. Metaphern sind keine bloßen Bilder – sie sind Übertragungen, durch die Erleben überhaupt erst Form annimmt. Das Gespräch führt von sprachlichen Metaphern über tiefere, oft unbewusste Grundmetaphern bis hin zu der Frage, wie Freiheit entsteht, wenn wir erkennen, in welchen Metaphern wir leben. Es geht um Spielräume, Regeln, Synchronität, „Muss“-Gedanken und die Möglichkeit, Beschreibungen zu wählen, die sich stimmiger und lebensfreundlicher anfühlen. Ein zentrales Thema ist dabei: Wie kann das Erkennen von Metaphern helfen, nicht von ihnen beherrscht zu werden, sondern sie bewusst zu nutzen – und zugleich offen zu bleiben für das, was jenseits aller Bilder liegt? Ein Gespräch über Denken und Präsenz, über Ernst und Spiel, über Struktur und Lebendigkeit – ruhig, forschend und ohne Vereinfachungen. Grundlage der Reihe ist das Buch „Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“ von Dittmar Kruse. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    19 Min.
  • Re-Source und Ressourcen
    Dec 29 2025
    Was ist eine Ressource – wenn es nicht darum geht, etwas zu erreichen, sondern zum Ursprung des Erlebens zurückzukehren? In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über Re-Source als Rückkehr zur Quelle: zu Offenheit, Präsenz und ursprünglicher Lebendigkeit. Ausgehend vom NLP-Ressourcenbegriff entfaltet sich ein Gespräch über Synchronität und Asynchronität, über Denken als Werkzeug, über Nervosität, Energie und Flow – und darüber, wie Intelligenz dort auftaucht, wo Präsenz ist. Themen dieser Folge sind unter anderem: Re-Source: zurück zum Ursprung des Erlebens Ressourcen als Offenheit statt Mittel zum Zweck Synchron und asynchron sein Präsenz als Intelligenz Denken als Werkzeug – nicht als Identität Nervosität, Energie und Auftritt Spontanität und Struktur Flow im Alltag, in Moderation und Musik Ein Gespräch über Klarheit ohne Druck, über Wachheit ohne Kontrolle, und über Spielräume, die sich öffnen, wenn Erleben nicht verwaltet, sondern zugelassen wird. Weitere Informationen zum Buch „Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“: https://dittmar-kruse.com/re-source 00:00 Re-Source 00:23 Ressourcen 02:05 Offenheit 06:05 Fühlen statt Denken 08:30 Synchron / asynchron 10:05 Flow 12:10 Präsenz 14:35 Nervosität 19:05 Struktur & Spielraum Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    20 Min.
  • Erleben: 10 von 10 – Liebe ohne Skala
    Dec 26 2025
    In dieser Episode sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über den Unterschied zwischen bewertendem Erleben und Liebe, die keine Skala kennt. Ausgangspunkt ist die Frage nach sogenannten „10-von-10-Momenten“ – intensiven Erfahrungen, die als besonders lebendig, stimmig oder magisch erinnert werden. Im Gespräch zeigt sich, warum genau diese Momente sich nicht wiederholen lassen, sobald sie zur Erwartung werden. Liebe – ob zu einem Menschen oder zum gegenwärtigen Moment – entsteht nicht dadurch, dass Erwartungen erfüllt oder innere Checklisten abgehakt werden. Sie zeigt sich in Offenheit für das, was jetzt da ist: mal intensiv, mal leise, mal subtil. Die Folge erkundet eine andere Form von Lebendigkeit: nicht als permanente Ekstase, sondern als frische Einmaligkeit jedes Moments. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    8 Min.
  • Gedankenkarussell und sinnliche Intelligenz
    Dec 26 2025
    Wenn man schlafen will, aber die Gedanken kreisen: Obwohl klar ist, dass das Grübeln nichts löst, läuft es weiter. In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über das „Gedankenkarussell“ – und darüber, was sich verändert, wenn man nicht mehr mitfährt, sondern den Mechanismus als Ganzes von außen wahrnimmt. Es geht um den Unterschied zwischen „durch Gedanken erleben“ und „Gedanken als Filter sehen“. Nicht als perfektes Umschalten, sondern als ein wachsendes Verstehen: Das Denken versucht zu lösen – und wenn es keine Lösung hat, erzeugt die Hoffnung auf den nächsten „richtigen Gedanken“ oft nur noch mehr Anspannung. Von dort führt das Gespräch zur sinnlichen Intelligenz: einer wachen, feinfühligen Körper-Intelligenz, die klarer wird, wenn Aufmerksamkeit nicht beim Denken festhängt, sondern beim Organismus ankommt. An Beispielen wie Haltung, Bewegung und alltäglicher Anspannung wird sichtbar, wie sich Regulation oft von selbst einstellt, sobald der Körper nicht „ferngesteuert“ werden muss. Dabei wird auch deutlich: Wissen und Übungen können Spielraum erweitern – nicht als starre Regeln, sondern als neue Möglichkeiten, die der Körper kreativ aufgreifen kann. Und als Gegenpol zur Tendenz des Denkens, alles für bekannt zu halten, öffnet sich eine Haltung von sinnvoller Neugier: still, aufmerksam, lebensfreundlich – wie ein liebevoller Blick auf den Moment. Diese Folge ist eine Erkundung dessen, wie sich Spielraum zeigt, wenn Denken nicht bekämpft wird, sondern seinen Platz bekommt – und Aufmerksamkeit als lebendiger Kontakt mit dem Jetzt wieder fühlbar wird. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    15 Min.
  • Freiheit als Spielraum – Lebendigkeit als "kann"
    Dec 26 2025
    Freiheit wird oft gedacht – und selten direkt erlebt. In der ersten Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über Freiheit als Spielraum: als eine körperlich erfahrbare Lebendigkeit, die sich zeigt, wenn die Aufmerksamkeit sich von Gedanken löst – ohne etwas gegen sie zu unternehmen. Ausgehend vom unmittelbaren Erleben erkunden sie, wie Denken aus Wahrnehmung entsteht – und was geschieht, wenn Gedanken den Moment vereinnahmen und verengen. Es wird deutlich, wie dadurch Anspannung im Körper entsteht – und wie sich im einfachen, klaren Bemerken ein Spielraum öffnet. https://dittmar-kruse.com/re-source
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    17 Min.