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NZZ Machtspiel

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Von: NZZ & Brost-Stiftung
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Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattieren NZZ Deutschland-Chefredakteur Florian Eder und Redakteurin Beatrice Achterberg im Wechsel mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.deNZZ Politik & Regierungen Sozialwissenschaften
  • Wie unmenschlich ist Politik, Michael Roth?
    Oct 15 2026
    Michael Roth kennt die Unnachgiebigkeit und Härte des politischen Geschäfts, er konnte sie schliesslich selbst 27 Jahre lang als Mitglied des Bundestags miterleben. Und: Er hat sie auch mitbefördert. «Sicher habe ich auch Menschen durch meine sehr direkte Art bisweilen verletzt.» Dieser raue Wind war aber auch einer der Gründe, wieso Roth sich im März 2025 aus dem Bundestag verabschiedete. Der SPD-Aussenpolitiker blickt daher aus einer besondere Perspektive auf den jüngsten Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Parteivorsitzende und Bundesarbeitsministerin. Und auf die Bilanz der Regierung von Kanzler Friedrich Merz: «Die Vorstellung, dass die Koalition aus CDU, CSU und SPD dieselben Fehler macht mit anderen Leuten und die Republik noch schlimmer in den Quark haut, hätte ich nicht für möglich gehalten.» Gast: Michael Roth, SPD-Politiker Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Weiterführende Informationen: In Michael Roths Buch "Zonen der Angst" könnt ihr [hier reinlesen](https://cdn-assetservice.ecom-api.beck-shop.de/productattachment/readingsample/15865866/38844406_leseprobe%20zonen%20der%20angst.pdf). Auf der Website des Bundestags kann man Michael Roths letzte Rede als Bundestagsabgeordneter noch einmal [ansehen](https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7629088). Auf[ seinem Instagram-Profil ](https://www.instagram.com/michael.roth.mdb/)gibt Michael Roth Einblick in sein Leben. Foto Michael Roth: Ali Arslan
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    40 Min.
  • Wie reden wir ehrlich über Migration, Anette Dowideit?
    Oct 8 2026
    Fakten statt Gefühle, Ambiguität und die Realität der Integration: In ihrem neuen Buch «Ich bin doch kein Rassist, aber» fordert Korrektiv-Chefredakteurin Anette Dowideit eine neue Nüchternheit in der Migrationsdebatte. Ob bei Queerfeindlichkeit an Schulen, der Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik oder den Schwächen des Asylsystems: Konkrete Probleme dürften weder aus Angst vor dem falschen Framing totgeschwiegen noch von den politischen Rändern übersteigert werden. In «NZZ Machtspiel» plädiert Dowideit für eine lösungsorientierte Debatte in der Mitte der Gesellschaft und mehr Ambiguitätstoleranz. Es gelte auszuhalten, «dass beides gleichzeitig stimmen kann», so Dowideit im Gespräch mit Beatrice Achterberg. Warum sie auf Vorwürfe von Ahmad Mansour gegenüber Korrektiv reagiert, wie sie sich den kritischen Fragen zur juristischen Aufarbeitung der Potsdam-Recherche stellt und wo die feine Linie zwischen notwendiger Einordnung und Framing verläuft, das hört ihr in dieser Folge von «Machtspiel». Gast: Anette Dowideit, Correctiv-Chefredakteurin, Investigativjournalistin und Autorin des Buches "Ich bin doch kein Rassist, aber". Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Hanna Ender, Elisabeth Krafft Foto Anette Dowideit: Ivo Mayr Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Analysen und Berichte zur Migration findet ihr hier Correctiv-Recherche Geheimplan gegen Deutschland Mehr zur Kritik an der Geheimplan-Recherche von Correctiv bei Übermedien Hier geht's zum zitierten Welt-Artikel über antisemitische Straftaten
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    47 Min.
  • Wie lässt sich die zunehmende Radikalisierung stoppen, Ahmad Mansour?
    Oct 1 2026
    Islamismus, Rechts- und Linksextremismus: In seinem neuen Buch "Haltung ohne Hass" warnt der Psychologe und Autor Ahmad Mansour vor einer zunehmenden Radikalisierung. Bis in die Mitte der Gesellschaft hätten Menschen verlernt, Widerspruch auszuhalten und andere Meinungen gelten zu lassen. In "NZZ Machtspiel" beschreibt Mansour eine Gesellschaft, die sich in Echokammern eingerichtet hat und abweichende Meinungen zu schnell als feindselig empfindet. Dagegen helfe nur, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, so Mansours Ansatz - gerade auch mit Andersdenkenden. Er habe sich vorgenommen, mit allen zu reden: "Ich werde nicht alle gewinnen, ich werde nicht alle irgendwie zum Nachdenken bringen. Aber jeder Versuch ist es wert, um Menschen zu erreichen. Gesellschaften spalten sich in dem Moment, wo sie nicht miteinander reden." Warum Ahmad Mansour gegen eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft kämpft - und trotzdem genau diese befürchtet, das hört ihr in dieser Folge von "Machtspiel". Gast: Ahmad Mansour, Gründer und Geschäftsführer der MIND prevention (Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention) gGmbH und Teil der "R21-Experten" der Denkfabrik R21. Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Utz Dräger, Max Kuball Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland). Die Website von MIND prevention findet ihr [hier](https://www.mind-prevention.com/). Mansours Buch "Haltung ohne Hass" ist am 4. September 2026 [im Berlin Verlag](https://www.piper.de/buecher/haltung-ohne-hass-isbn-978-3-8270-1544-0) erschienen. Mansour in einem [ARD-Beitrag](https://www.ardmediathek.de/video/ttt-titel-thesen-temperamente/von-der-kunst-den-anderen-auszuhalten-haltung-ohne-hass-von-ahmad-mansour/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9hMGE0ZmNiYy1hZTUxLTQzNGUtYTZjNS1hNTc3ODU1OGFhNjg) über den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD.
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    40 Min.
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