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  • Billionenmarkt Tokenisierung!
    May 26 2026

    Eine aktuelle Analyse von Cryptorand zeigt eindrucksvoll, wie groß der Abstand zwischen traditionellen Vermögenswerten und tokenisierten Assets heute noch ist. Wohnimmobilien, Anleihen, Aktien, Derivate, Gewerbeimmobilien, Agrarflächen und Gold stehen für Märkte mit einem Volumen von Hunderten Billionen US-Dollar. Tokenisierte Assets kommen dagegen bislang nur auf rund 0,03 Billionen US-Dollar. Genau darin liegt aber die zentrale Botschaft: Die Tokenisierung steht nicht am Ende einer Entwicklung, sondern ganz am Anfang.

    Tokenisierung bedeutet, dass reale Vermögenswerte digital abgebildet, handelbar gemacht und effizienter verwaltet werden. Immobilien, Edelmetalle, Unternehmensanteile, Rohstoffe oder Forderungen können über Blockchain-Strukturen transparenter, schneller und kostengünstiger übertragen werden. Kryptowährungen und Blockchain-Netzwerke liefern dafür die technologische Grundlage: digitale Eigentumsnachweise, sichere Abwicklung, Verwahrung und programmierbare Rechte.

    Besonders spannend wird diese Entwicklung in Verbindung mit Physical AI, also künstlicher Intelligenz in realen Maschinen, Sensoren, Robotik und Infrastruktur. Wenn physische Objekte digital messbar, steuerbar und wirtschaftlich erfassbar werden, lassen sie sich künftig auch leichter tokenisieren. Energienetze, Maschinen, Lagerbestände, Fahrzeuge oder Immobilien könnten dann nicht nur Daten erzeugen, sondern auch digitale Eigentums-, Nutzungs- oder Ertragsrechte abbilden.

    Der Markt ist somit heute noch sehr klein. Das Potenzial dahinter ist jedoch gewaltig. Genau hier liegen große Chancen für uns Krypto-Investoren. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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    27 Min.
  • Bitcoin im Kakerlaken-Depot!
    May 19 2026

    Harry Browne war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Investmentberater und Politiker, der vor allem durch sein Konzept des „Permanent Portfolio“ bekannt wurde. In seinem 1999 erschienenen Buch Fail-Safe Investing: Lifelong Financial Security in 30 Minutes formulierte er einen Grundsatz, der heute aktueller wirkt denn je: Kapitalerhalt geht vor Renditemaximierung. Brownes Ansatz beruhte auf vier gleichgewichteten Bausteinen: Aktien, langlaufenden Staatsanleihen, Gold und Bargeld. Jede Anlageklasse sollte in einem anderen wirtschaftlichen Umfeld ihre Schutzfunktion entfalten. So schlicht diese Idee klingt, so wertvoll ist sie in einer Zeit, in der viele Anleger ihre Depots einseitig auf Aktien, ETFs und große Indizes ausrichten.

    Kakerlaken sind resilient, weil sie biologisch extrem genügsam sind. Sie können lange ohne Nahrung überleben, finden in kleinsten Spalten Schutz, vermehren sich schnell, sind nachtaktiv und ernähren sich von sehr unterschiedlichen organischen Stoffen. Außerdem ist ihr Körper flach und robust, wodurch sie sich gut verstecken und mechanischen Belastungen besser entgehen können als viele andere Tiere. Genau deshalb steht die Kakerlake sinnbildlich nicht für Schönheit, sondern für Überlebensfähigkeit.

    Damit lohnt sich der Blick auf eine Weiterentwicklung dieser Kapitalschutz-Idee: das sogenannte Kakerlaken-Portfolio, im Englischen „Cockroach Portfolio“. Entwickelt wurde es vom britischen Finanzexperten Dylan Grice, einem früheren Strategen der Investmentbank Société Générale. Er stellte das Konzept 2012 vor. Genau darum geht es: Ein Depot soll nicht glänzen, wenn ohnehin alles steigt. Es soll überleben, wenn die Welt an den Märkten ungemütlich wird.

    Das klassische Kakerlaken-Depot setzt auf eine einfache, robuste Struktur. Doch ich halte eine Ergänzung heute für zwingend: Bitcoin. Nicht als Ersatz für Gold, nicht als kurzfristiges Spekulationsvehikel und schon gar nicht als Allheilmittel. Sondern als zusätzlicher Baustein in einer Welt, in der Geldsysteme, Staatsschulden und digitale Eigentumsrechte zunehmend auf den Prüfstand geraten.

    Bitcoin ist mathematisch streng begrenzt, dezentral, schuldenfrei und nicht beliebig vermehrbar. Kein Staat und keine Zentralbank kann das Angebot nach politischen Bedürfnissen ausweiten. Damit besitzt Bitcoin Eigenschaften, die in klassischen Modellen von Browne und Grice noch keine Rolle spielen konnten. Mein Kakerlaken-Depot der Gegenwart verbindet deshalb die Schutzideen der Vergangenheit mit einem digitalen Baustein für die Zukunft. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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  • Banken unter Krypto-Druck!
    May 12 2026

    Kryptowährungen sind längst kein Nischenthema mehr. Immer mehr private Anleger beschäftigen sich mit Bitcoin, Ethereum und digitalen Assets, weil sie nach Renditechancen, finanzieller Unabhängigkeit und Schutz vor geldpolitischen Risiken suchen. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen an Banken: Viele Kunden wollen nicht mehr nur klassische Konten, Tagesgeld oder Depots, sondern auch einen sicheren, verständlichen und regulierten Zugang zu Kryptowährungen und neuen Services wie Staking.

    Eine aktuelle Untersuchung von Boerse Stuttgart Digital zeigt dabei einen bemerkenswerten Wandel: Für viele Deutsche ist inzwischen die eigene Hausbank die vertrauenswürdigste Anlaufstelle für den Einstieg in Krypto. Fast jeder dritte Deutsche wäre sogar bereit, die Bank zu wechseln, wenn ein anderes Institut bessere Angebote für digitale Assets bereitstellt. Das ist ein starkes Signal an die Finanzbranche und zeigt, dass Kryptoangebote zunehmend zu einem echten Wettbewerbsfaktor werden.

    Trotz guter Finanzbildung bleibt die Unsicherheit groß. Viele Anleger empfinden Kryptowährungen weiterhin als komplex. Begriffe wie Wallet, Private Key, Verwahrung, Blockchain oder Staking schrecken Einsteiger ab. Genau deshalb gewinnen verständliche Informationen, transparente Gebühren, regulatorische Sicherheit und verlässliche Verwahrung an Bedeutung. Banken können hier eine wichtige Brückenfunktion übernehmen, wenn sie nicht nur einen Kaufbutton anbieten, sondern Orientierung, Aufklärung und klare Sicherheitsstandards liefern.

    Für private Anleger bedeutet diese Entwicklung: Kryptowährungen sollten weder glorifiziert noch pauschal abgelehnt werden. Sie können ein sinnvoller Baustein im Vermögensmix sein, aber nur mit Maß, Struktur und Risikobewusstsein. Entscheidend ist, ob Banken künftig qualitativ hochwertige, transparente und kundenfreundliche Kryptoangebote schaffen. Mit dieser bemerkenswerten Entwicklung befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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    34 Min.
  • Krypto-Steuerhammer voraus!
    May 5 2026

    Kryptogewinne geraten immer stärker in den Steuerfokus der Politik. Brüssel plant neue Einnahmen für den nächsten EU-Haushalt, Berlin und Paris machen ebenfalls Druck. Im Raum steht eine Abgabe auf Gewinne aus Kryptotransaktionen. Auch in Deutschland sucht der Staat neue Einnahmequellen: Neben möglichen Abgaben auf Zucker, Plastik, Alkohol und Tabak steht auch eine veränderte Besteuerung von Kryptowährungen im Raum.

    Für deutsche Anleger ist das besonders brisant. Denn bisher können Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowerte nach einer Haltedauer von mehr als zwölf Monaten grundsätzlich steuerfrei verkauft werden. Genau dieser Vorteil steht nun politisch unter Druck. Noch ist offen, wie eine mögliche Reform konkret aussehen könnte. Denkbar sind eine neue Abgabe auf realisierte Gewinne, eine Einschränkung der Steuerfreiheit nach zwölf Monaten oder eine stärkere Angleichung an andere Kapitalanlagen.

    Entscheidend wird vor allem sein, ob Altbestände geschützt werden und ab wann neue Regeln gelten. Genau deshalb sollten Anleger jetzt nicht abwarten, bis aus politischen Plänen konkrete Gesetze werden. Wer seine Bestände kennt, seine Unterlagen geordnet hat und seine steuerliche Situation versteht, kann später deutlich souveräner reagieren.

    Meine Empfehlung: Reagieren Sie nicht hektisch, aber bereiten Sie sich sauber vor. Prüfen Sie Ihre Kryptobestände, dokumentieren Sie Anschaffungsdaten, Kaufpreise, Gebühren, Börsen, Wallet-Adressen, Verwahrart und Haltedauer. Trennen Sie direkte Kryptowerte auf Börsen und Wallets von Krypto-Finanzprodukten im Depot. Steuerliche Risiken sind heute genauso wichtig wie Markt-, Inflations- oder Währungsrisiken.

    Wer bereits steuerfreie Gewinne realisieren kann, sollte diese Möglichkeit gezielt prüfen. Das heißt nicht: alles verkaufen. Es heißt: bewusst analysieren, bevor die Politik neue Fakten schafft. Mit dieser aktuellen Steuer-Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche".

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    33 Min.
  • EUDI-Wallet kommt!
    Apr 28 2026

    Mit der EUDI-Wallet bekommen Anfang nächsten Jahres alle Bundesbürger eine echte digitale Identität. Doch die Mehrheit der Deutschen hat davon bislang noch kaum etwas mitbekommen. 52 Prozent sagen, sie hätten von dem europäischen Projekt noch nie etwas gehört. Weitere 18 Prozent kennen zwar den Begriff, wissen aber nicht, worum es dabei geht.

    Ein Fünftel der Befragten, also 20 Prozent, gibt an zu wissen, was die EUDI-Wallet ist. Weitere 5 Prozent können sie nach eigenem Dafürhalten sogar gut erklären. Ebenfalls 5 Prozent wollten oder konnten dazu keine Angaben machen. Diese Zahlen zeigen: Die digitale Identität wird ein zentrales Zukunftsthema, ist in der breiten Öffentlichkeit aber noch nicht angekommen.

    Mit der EUDI-Wallet können offizielle Dokumente wie Ausweis oder Führerschein auf dem Smartphone gespeichert und genutzt werden – ähnlich wie in einer digitalen Brieftasche. Aber auch andere digitale Dokumente, zum Beispiel Zeugnisse, Versicherungsunterlagen oder Kaufverträge, lassen sich damit sicher verwalten. Die EUDI-Wallet zählt damit zu den bedeutendsten digitalen Infrastrukturprojekten dieser Jahre: eine sichere digitale Identität für alle Europäer.

    Die EUDI-Wallet soll am 2. Januar 2027 in Deutschland starten. Mehr als 100 Unternehmen haben sich einem gemeinsamen Memorandum of Understanding des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und des Digitalverbands Bitkom angeschlossen. Sie wollen rasch Anwendungen auf Basis der EUDI-Wallet anbieten und die Entwicklung gemeinsam vorantreiben.

    Für Bürger, Unternehmen und den Staat kann diese digitale Brieftasche erhebliche Vorteile bringen – von einfacheren Behördengängen über digitale Vertragsabschlüsse bis hin zu neuen Formen der sicheren Online-Identifikation. Zugleich stellen sich wichtige Fragen zu Datenschutz, Privatsphäre, Kontrolle und praktischer Alltagstauglichkeit.

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    28 Min.
  • Kryptobörsen im Kostencheck!
    Apr 21 2026

    Je stärker sich Kryptowährungen im Alltag privater Anleger als Anlageform etablieren, desto wichtiger wird ein genauer Blick auf die tatsächlichen Kosten des Handels. Genau hier setzt eine Studie des Frankfurt School Blockchain Center und von intas.tech an. Das Frankfurt School Blockchain Center steht für wissenschaftliche Analysen aus dem Umfeld einer renommierten Wirtschaftshochschule. intas.tech bringt als spezialisierter Berater für digitale Vermögenswerte die Perspektive aus der Praxis ein. Gerade diese Verbindung aus Forschung und Markterfahrung macht die Ergebnisse besonders interessant.

    Untersucht wurden neun MiCAR-regulierte Anbieter sowie sechs Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum und Solana. Grundlage waren standardisierte Roundtrips, also der Kauf und der sofortige Wiederverkauf einer Kryptowährung. Das ist ein sinnvoller Ansatz. Denn für private Anleger zählt nicht das Werbeversprechen einer Plattform, sondern was am Ende tatsächlich an Kosten anfällt. Entscheidend ist dabei, dass die Studie nicht nur die sichtbaren Gebühren berücksichtigt, sondern das gesamte Kostenbild.

    Viele Anleger achten vor allem auf niedrige Handelsgebühren. Dabei wird häufig übersehen, dass auch der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, also der Spread, erhebliche Auswirkungen haben kann. Genau dieser Unterschied schmälert die Rendite oft stärker als vermutet. Die Auswertung zeigt, wie deutlich die Kosten je nach Plattform auseinandergehen: Laut Bericht lagen die durchschnittlichen Gesamtkosten zwischen 0,53 % und 6,45 %. Das ist ein Ergebnis, das jeder Privatanleger sehr ernst nehmen sollte.

    Genau diesem wichtigen Thema widme ich mich heute in meinem Podcast „Millers Kryptowoche“.

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    24 Min.
  • Echt oder Täuschung? Zwei Fälle von Krypto-Betrug!
    Apr 13 2026

    Echt oder Täuschung? In meinem aktuellen Podcast von "Millers Kryptowoche" geht es um ein Thema, das viele Anleger unterschätzen: Krypto-Betrug. Ich zeige, wie professionell Täter heute vorgehen, wie glaubwürdig ihre Geschichten wirken und warum selbst erfahrene Menschen auf raffinierte Betrugsmaschen hereinfallen können. Gerade im Umfeld von Kryptowährungen, vermeintlichen Handelsplattformen und angeblichen Rückholfirmen ist höchste Vorsicht geboten.

    Im Mittelpunkt stehen zwei Praxisfälle, die exemplarisch zeigen, wie perfide solche Betrugsmodelle aufgebaut sind. Es geht um versprochene Gewinne, ausbleibende Auszahlungen, plötzlich abbrechende Kontakte und die bittere Erfahrung, nach dem ersten Schaden sogar noch einmal in die Falle zu geraten. Besonders gefährlich wird es, wenn sich angebliche Helfer oder Rückholspezialisten einschalten und Betroffenen neue Hoffnung machen.

    Ein weiterer Schwerpunkt meines Podcasts ist die Frage, wie sich echte Chancen von Betrugsversuchen unterscheiden lassen. Denn nicht jede Kontaktaufnahme mit angeblichen Bitcoin-Beständen, alten Konten oder überraschenden Auszahlungsangeboten ist glaubwürdig. Oft arbeiten Täter mit Zeitdruck, Fernzugriff auf Computer, bekannten Markennamen und professionell wirkender Kommunikation, um Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer Schritt für Schritt unter Druck zu setzen.

    Auf diese beiden Praxisfälle gehe ich in der heutigen Ausgabe ausführlich ein. Dabei zeige ich Ihnen, welche Warnsignale Sie unbedingt kennen sollten, welche typischen Muster hinter solchen Maschen stecken und warum gesunde Skepsis im Kryptobereich wichtiger ist denn je. Die originalen Leserbriefe lese ich im Video selbst vor.

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  • Monero: Das Schattengeld!
    Apr 7 2026

    Monero zählt zu den bekanntesten Privacy-Coins der Kryptobranche und hat eine besondere Historie. Die Kryptowährung wurde 2014 gestartet und ging aus dem Projekt Bytecoin hervor, dessen Vorgeschichte in der Szene als umstritten gilt. Schon kurz nach dem Start entwickelte sich Monero zu einem eigenständigen Projekt mit einer engagierten Community und einem klaren Ziel: mehr Privatsphäre, mehr Anonymität und mehr Schutz für die Nutzer. Während Bitcoin zwar transparent und öffentlich nachvollziehbar ist, wollte Monero von Anfang an genau den entgegengesetzten Weg gehen.

    Im Zentrum von Monero steht der Anspruch, finanzielle Transaktionen vor neugierigen Blicken zu schützen. Sender, Empfänger und Transaktionsbeträge sollen sich deutlich schwerer zurückverfolgen lassen als bei vielen anderen Kryptowährungen. Genau dieser Punkt hat Monero international bekannt gemacht. Für die einen ist die Kryptowährung ein wichtiges Werkzeug für digitale Selbstbestimmung und finanzielle Freiheit, für die anderen ist sie ein Symbol für die Schattenseiten der Kryptoszene. Denn überall dort, wo Diskretion besonders hoch ist, entsteht auch schnell der Verdacht, dass ein solcher Coin missbraucht werden könnte.

    Gerade deshalb sorgt Monero seit Jahren für intensive Debatten. Befürworter argumentieren, dass Privatsphäre ein Grundrecht ist und dass nicht jede Zahlung im digitalen Raum dauerhaft öffentlich einsehbar sein sollte. Kritiker verweisen dagegen auf den Einsatz in problematischen Bereichen, etwa im Zusammenhang mit Darknet-Marktplätzen oder anonymen Zahlungsströmen. Diese doppelte Wahrnehmung hat Monero einen Ruf eingebracht, der weit über die Technik hinausgeht. Monero ist damit nicht nur eine Kryptowährung, sondern auch ein politisches und gesellschaftliches Thema im Spannungsfeld zwischen Freiheit, Kontrolle und Regulierung.

    Für Anleger, Beobachter und Krypto-Interessierte ist Monero deshalb ein besonders spannendes Projekt. Die Währung zeigt, wie stark sich die Kryptobranche in unterschiedliche Richtungen entwickeln kann: zwischen maximaler Transparenz auf der einen und maximaler Vertraulichkeit auf der anderen Seite. Wer verstehen will, warum Monero seit Jahren fasziniert, polarisiert und von Regulierern kritisch beobachtet wird, sollte genauer hinsehen. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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    25 Min.