• Daniela: „Du siehst gar nicht krank aus!“
    Oct 19 2026

    Daniela: „Du siehst gar nicht krank aus!“

    „Du siehst doch gut aus!“, „Stell dich nicht so an“ oder „Das ist bestimmt nur die Psyche“: Wer mit chronischen Schmerzen oder unsichtbaren Erkrankungen lebt, kämpft täglich an zwei Fronten – gegen den eigenen Körper und gegen das Unverständnis der Außenwelt. In dieser tiefgründigen Folge sprechen Heike und Mariah mit Daniela Thewald, Leiterin der Selbsthilfegruppe „Ja zum Leben“ und Initiatorin aufrüttelnder Fotoprojekte über nicht-sichtbare Leiden.


    Gemeinsam decken die drei schonungslos auf, was es bedeutet, wenn schwere Nervenschäden wie eine Pudendusneuralgie jahrelang als Einbildung abgetan werden und warum Medical Gaslighting vor allem Frauen trifft. Sie sprechen offen über den schmalen Grat zwischen Schmerztherapie und Stigmatisierung – von hochdosierten Opioiden bis zu medizinischem Cannabis –, den bitteren Rückzug in die Einsamkeit und das Phänomen, dass selbst im Ehrenamt die Loyalität oft endet, sobald die eigene Belastbarkeit wegbricht. Gleichzeitig blicken sie nach vorne: Mit Danielas großem Projekt „Einzigartig ist viel cooler als perfekt“ für 2028 setzen sie ein klares Zeichen für gelebte Inklusion, echte Solidarität und den Mut, sich nicht mehr für die eigene Erkrankung zu rechtfertigen.


    In dieser Folge:

    ✅ Das Stigma der Unsichtbarkeit: Warum der Satz „Du siehst gar nicht krank aus“ verletzend ist und im Ernstfall Leben gefährdet.

    ✅ Medical Gaslighting & Nervenschmerz: Danielas jahrelange Odyssee bis zur Diagnose Pudendusneuralgie – und warum Schmerzen nicht „nur im Kopf“ entstehen.

    ✅ Medikamente & Vorurteile: Der ehrliche Umgang mit Cannabis, Opioiden und dem unbegründeten Vorwurf der Sucht.

    ✅ Grenzen setzen im Ehrenamt: Warum das Umfeld oft wegbricht, sobald man nicht mehr uneingeschränkt funktioniert.

    ✅ Projekt 2028: „Einzigartig ist viel cooler als perfekt“ – wie eine bundesweite Fotoausstellung unsichtbare Krankheiten sichtbar macht.


    🎙️ Hör rein in ein kraftvolles Gespräch über Resilienz, Selbstwert und das Recht, auch an schlechten Tagen einfach „Ja zum Leben“ zu sagen.


    Mehr zu Daniela:

    🔗 Instagram: https://www.instagram.com/shg_chronische_schmerzen/

    🔗 Selbsthilfegruppe Unterföhring: https://selbsthilfegruppe-unterfoehring.jimdosite.com/

    🔗 Chronisch krank und ja zum Leben: https://chronischkrankundjazumleben.jimdofree.com/about/

    Foto: © @olafdankert

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    #podcast #UnsichtbareKrankheiten #ChronischeSchmerzen #MedicalGaslighting #LebennachSepsis

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    1 Std. und 1 Min.
  • Heike & Mariah: Humor als Werkzeug
    Oct 12 2026

    Heike & Mariah: Humor als Werkzeug

    Kann man über einschneidende Operationen, Narkosen und Intensivstationen lachen? Für Heike und Mariah lautet die Antwort ganz klar: Man muss es manchmal sogar, um nicht daran zu zerbrechen. In dieser herrlich ehrlichen und selbstironischen Folge sprechen die beiden Co-Hosts über ihren persönlichen Umgang mit tiefschwarzem Humor, absurden Momenten im Klinikalltag und das berühmt-berüchtigte Kopfkino. Humor ist für beide kein Mittel, um Gefühle zu verdrängen oder Witze einzustudieren – sondern ein Ventil, ein Schutzschild und das unbewusste „Schweizer Taschenmesser“, um mit existenziellen Situationen klarzukommen.


    Die beiden nehmen kein Blatt vor den Mund: Von flapsigen Sprüchen bei OP-Aufklärungen über Mariahs schonungslosen Pragmatismus bei Operationen und Narkose-Risiken bis hin zur Frage, warum echter Humor immer auf tiefer Ernsthaftigkeit basiert. Sie sprechen darüber, weshalb Lachen vor dem Einschlafen im OP die Angst nehmen kann und warum es im Krankenhaus manchmal einfach menschlicher ist, gemeinsam zu schmunzeln, statt stur die Wand anzustarren.


    In dieser Folge:

    ✅ Das Schweizer Taschenmesser: Warum schwarzer Humor für Betroffene oft der einzige Ausweg aus der Ohnmacht ist.

    ✅ Absurdes Klinik-Kopfkino: Wenn ein Arzt die OP erklärt und man unpassend, aber entwaffnend ehrlich reagiert.

    ✅ Teamwork im OP: Wie Lachen und Menschlichkeit zwischen Patient:in und Personal die Angst vor dem Eingriff nehmen.

    ✅ Ernsthaftigkeit als Basis: Warum Humor im Angesicht schwerer Erkrankungen kein Klamauk ist, sondern pure Wahrhaftigkeit.

    ✅ Pragmatismus pur: Warum man OPs ökonomisch bündelt und trotz seltener Narkose-Risiken das Lachen nicht verliert.


    🎙️ Hör rein in eine herrlich ungeschminkte Folge über die heilsame Kraft des Lachens – auch und gerade dann, wenn das Leben eigentlich keinen Grund dazu liefert.


    Mehr zu Heike & Mariah

    🔗 Instagram Sepsishelden (Heike): https://www.instagram.com/sepsishelden/

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    🔗 Webseite Sepsishelden Club: https://sepsishelden.de/

    🔗 Webseite Förderverein Team Stop Sepsis: https://teamstopsepsis.de/


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    #podcast #Galgenhumor #LebennachSepsis #Resilienz #HumorAlsMedizin

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    27 Min.
  • Anna-Sophie: Ganzheitliche Heilung & der Mut zum Cut
    Oct 5 2026

    Anna-Sophie: Ganzheitliche Heilung & der Mut zum Cut

    Mit gerade einmal 19 Jahren überlebte Anna-Sophie kurz nach dem Abitur eine lebensgefährliche Sepsis, die mit scheinbar harmlosen Rückenschmerzen und unstillbarem Fieber begann. Die Entlassung aus der Klinik erfolgte ohne Reha, ohne Wegweiser, aber mit der düsteren Prognose, in den nächsten zehn Jahren wohl eine Spenderniere zu brauchen. Was folgte, waren ein Rollstuhl, schwere kognitive Ausfälle, jahrelange unerkannte Traumata und ein langes Ringen im Dschungel isolierter Facharzt-Disziplinen. In dieser tiefgehenden und sehr persönlichen Folge sprechen Heike und Mariah mit Anna-Sophie über den Moment, an dem gar nichts mehr ging – und die Entscheidung, das eigene Leben radikal umzukrempeln.

    Heute arbeitet Anna-Sophie als ganzheitlicher Gesundheitscoach und begleitet Menschen in herausfordernden Umbruchphasen. Sie erklärt, warum echtes Heilen erst beginnt, wenn das Nervensystem wieder Sicherheit erfährt und biochemische Grundlagen wie gezielte Nährstoffdefizite ausgeglichen sind. Gemeinsam diskutieren die drei über Medical Gaslighting in Notaufnahmen, das verloren gegangene Körpervertrauen und den Satz einer Ärztin, der alles veränderte: „Sie können nicht in dem Umfeld gesund werden, in dem Sie krank geworden sind.“ Ein Gespräch voller Ehrlichkeit, Resilienz und Mut zu lebensverändernden Konsequenzen.

    In dieser Folge:

    ✅ Der schleichende Beginn: Wie aus vermeintlichen Sport-Rückenschmerzen ein septischer Notfall wurde.

    ✅ Entlassung ins Nichts: Rollstuhl, PTBS, Nieren-Prognose und warum das klassische System an Nachsorge scheitert.

    ✅ Ganzheitlich heilen: Warum Nährstoffe, Nervensystem und seelische Sicherheit das Fundament jeder Genesung bilden.

    ✅ Medical Gaslighting: Wenn Schmerzen als „Hysterie“ abgetan werden und wie das Misstrauen in den eigenen Körper wächst.

    ✅ Radikaler Neuanfang: Warum es manchmal den mutigen Cut aus Job und Ehe braucht, um physisch wieder gesund zu werden.

    🎙️ Erfahre, warum Heilung mehr ist als das Reparieren von Symptomen – und wie Anna-Sophie den Schmerz in eine kraftvolle Begleitung für andere verwandelt hat.


    Schon die Folge vom 26.05.2026 mit Dr. med. Moritz Tellmann angehört?


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    #podcast #LebennachSepsis #GanzheitlicheGesundheit #Traumaheilung #Resilienz

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    47 Min.
  • Anton: Koma, Delir & das Leben danach
    Sep 28 2026

    Anton: Koma, Delir & das Leben danach

    Anton Löffel überlebte 2021 nach einer Magenoperation einen schweren septischen Schock. Was folgte, waren neun Wochen Koma auf der Intensivstation und ein extrem ausgeprägtes Delir: von Entführungen, Lösegeldforderungen und Flugzeugabstürzen bis hin zu Nahtoderfahrungen, in denen er seine eigene Frau von oben heiraten sah. In dieser bewegenden Folge sprechen Heike und Mariah mit Anton über das Erleben zwischen Realität und Wahn, den Schock über die verlorene Zeit und warum das Delir für Betroffene oft die größte psychische Belastung darstellt.


    Anton macht heute Aufklärung zu seiner Lebensaufgabe. Er hält Vorträge vor Intensivpflegekräften und Ärzt:innen, um zu vermitteln, wie essenziell menschliche Nähe im Koma ist: die Hand halten, mit dem Vornamen ansprechen, vertraute Gerüche und Geräusche ans Krankenbett bringen. Die drei diskutieren schonungslos über den Sinn und Unsinn geschönter VR-Simulationen, fehlende Delir-Schulungen, die Wichtigkeit von Tagebüchern auf der Intensivstation und warum die Begegnung mit Überlebenden auch dem Klinikpersonal bei der eigenen Traumaverarbeitung hilft.


    In dieser Folge:

    ✅ Der Albtraum Delir: Wie Anton 9 Wochen Koma zwischen Actionfilm, Todesangst und Halluzinationen erlebte.

    ✅Die Lücke im Kopf: Warum verlorene Wochen so schwer zu verarbeiten sind und wie Intensivtagebücher helfen.

    ✅Menschlichkeit am Krankenbett: Warum Berührung, Ansprache mit Vornamen und echte Nähe oft mehr bewirken als reine Technik.

    ✅VR & Delir-Schulungen: Warum Delir-Aufklärung ungeschminkt und realistisch sein muss statt Comic-Simulation.

    ✅Rückkehr auf die Intensivstation: Warum der Dank an Pflegekräfte und Ärzt:innen für beide Seiten heilsam ist.


    🎙️ Erfahre, warum Delir-Aufklärung Leben und Seelen rettet – und wie Anton aus seinem Trauma eine Mission für mehr Menschlichkeit im Krankenhaus gemacht hat.


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    #podcast #Delir #Koma #SepsisÜberlebender #Intensivstation

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    52 Min.
  • Christine: Denk an Sepsis - Swiss Sepsis Program
    Sep 21 2026

    Christine: Denk an Sepsis - Swiss Sepsis Program

    PD Dr. med. Christine Thurnheer ist Leitende Ärztin an der Universitätsklinik für Infektiologie am Inselspital Bern, leitet dort den infektiologischen Konsiliardienst und ist Mitinitiatorin des Swiss Sepsis Programms. In dieser Folge sprechen Heike und Mariah mit Christine über den Schweizer Ansatz im Kampf gegen Sepsis: Wie gelingt es, Sepsis als medizinisches Allgemeinwissen in der Bevölkerung zu verankern – genau wie beim Herzinfarkt oder Schlaganfall? Und warum fängt die lebensrettende Hilfskette fast nie im Krankenhaus an, sondern im Alltag, bei Angehörigen und Pflegenden?


    Christine erklärt, warum Betroffenengeschichten das stärkste Kommunikationsmittel gegen fatales Halbwissen sind und weshalb Aufklärung Handlungssicherheit statt Angst schaffen soll. Die drei diskutieren offen über das „Marketingproblem“ von Sepsis, den zähen Kampf um nationale Sepsispläne und die enormen Versorgungslücken in der Nachsorge: vom fehlenden ICD-Code über fehlende Reha-Angebote bis hin zu den wirtschaftlichen Folgekosten, die in der Politik oft übersehen werden. Ein inspirierender Blick über Ländergrenzen hinweg, der zeigt, wie viel möglich ist, wenn Medizin, Betroffene und Politik an einem Strang ziehen.


    In dieser Folge:

    ✅ Das Swiss Sepsis Program: Wie die Schweiz Sepsiswissen mit einer nationalen Offensive in die Breite bringt.

    ✅ Die Hilfskette stärken: Warum Pflegekräfte, Hausarztpraxen und Angehörige die entscheidenden Schlüsselrollen haben.

    ✅ Wissen statt Panik: Warum Sepsis-Symptome genauso selbstverständlich werden müssen wie die Anzeichen eines Schlaganfalls.

    ✅ Die große Lücke Nachsorge: Fehlende Reha-Konzepte, bürokratische Hürden und der Kampf um Anerkennung von Spätfolgen.

    ✅ Länderübergreifender Schulterschluss: Was Deutschland und die Schweiz voneinander lernen können und warum Prävention Milliarden spart.


    🎙️ Erfahre, warum Sepsis-Erkennung Teamsport ist und wie das Swiss Sepsis Program echte Standards für Leben und Nachsorge setzt.


    Mehr zu PD Dr. med. Christine Thurnheer & dem Swiss Sepsis Program:

    🔗 Inselspital Bern – PD Dr. med. Christine Thurnheer: https://infektiologie.insel.ch/de/ueber-uns/details/person/detail/christine-thurnheer

    🔗 Instagram InselPodcast mit Christine Thurnheer: https://www.instagram.com/reels/DYjjVTUlE0r/

    🔗 Swiss Sepsis Program: https://sepsis.ch/de/


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    #podcast #SwissSepsisProgram #Infektiologie #SepsisAwareness #Patientensicherheit

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    49 Min.
  • Martin: Sepsis & der faule Apfel
    Sep 14 2026

    Martin: Sepsis & der faule Apfel


    Dipl. Arzt Martin Ulrich ist Leitender Arzt für Unfallchirurgie und Orthopädie am Stadtspital Zürich Waid – und für Heike der Chirurg, der durch sein schnelles Eingreifen ihre Füße gerettet hat. In dieser sehr persönlichen Folge sprechen Heike und Mariah mit Martin über die Kunst der Infektchirurgie, bei der jede Minute zählt: Wie erkennt man krankes von gesundem Gewebe? Wann muss man radikal handeln, um Schlimmeres zu verhindern?

    Martin erklärt anschaulich, warum Nekrosen wie faule Stellen am Apfel sind, warum Zögern an der falschen Stelle Gewebe, Körperteile oder sogar Leben kosten kann und weshalb er seinen Patient:innen lieber von Anfang an ehrlich sagt, womit sie rechnen müssen. Er spricht über den Unterschied zwischen Gefäß- und orthopädischen Chirurgen, über die Herausforderungen junger Kolleg:innen bei der Gewebeerkennung und darüber, wie er Patient:innen nach Amputationen Mut für das weitere Leben macht. Auch die Rolle von KI im OP-Saal und der Mythos, dass Infektionen nie ganz verschwinden, kommen zur Sprache – ein ehrliches, fachlich tiefes und zugleich sehr menschliches Gespräch.


    In dieser Folge:

    ✅ Heikes Rettung: Wie schnelles Handeln ihre Füße gerettet hat – Schichtbilder, Flüssigkeit, OP-Entscheidung

    ✅ Infektchirurgie: Was ist das, und warum ist die Balance zwischen „genug" und „zu viel" so entscheidend?

    ✅ Nekrosen erkennen: Der Vergleich mit dem faulen Apfel und die Herausforderung für junge Chirurg:innen

    ✅ Schwierige Gespräche: Wie spricht man mit Patient:innen und Angehörigen über drohende Amputationen?

    ✅ Unterschiede Schweiz vs. Deutschland, Gefäß- vs. orthopädische Chirurgie und der Mythos der „schlafenden Infektion"


    🎙️ Erfahre, warum „lieber früher als zu spät" in der Chirurgie Leben rettet – und wie Martin mit Erfolgen und schweren Verläufen umgeht.


    Schon die Folge vom 08.09.2026 mit Marco angehört?


    Mehr zu Dipl. Arzt Martin Ulrich:

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-ulrich-a0360995/

    🔗 Stadtspital Zürich Waid: https://www.stadt-zuerich.ch/stadtspital/de/ueber-uns/fachbereiche/orthopaedie-hand-unfallchirurgie/team/leitende-aerzt-innen/martin-ulrich.html


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    #podcast #Notfall #Chirurgie #Infektchirurgie #Patientensicherheit

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    50 Min.
  • Heike & Mariah zu Gast bei „Zwischentöne – der Podcast“
    Sep 8 2026

    Passend zum Sepsis Monat September sind wir bei Heli und Lotti zu Gast. Wir sprechen offen über unsere Sepsis-Erfahrungen, über das Leben danach und darüber, warum Sepsis endlich sichtbarer werden muss – auch für Menschen, die heute noch nicht wissen, dass sie dieses Wissen einmal brauchen könnten.


    🎙️ Hört rein bei Zwischentöne – der Podcast.

    #podcast #LebennachSepsis #Sepsis #SepsisAwerness #Aufklärung

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    1 Std. und 20 Min.
  • Marco: Spurensuche, Spürsinn, Diagnose
    Aug 31 2026

    Marco: Spurensuche, Spürsinn, Diagnose

    Dr. med. Marco Rossi hat über zwei Jahrzehnte die Infektiologie an der LUKS-Gruppe geprägt – als Aufbauleiter, Chefarzt und leidenschaftlicher Verfechter eines verantwortungsvollen Antibiotika-Einsatzes. In dieser Folge trifft Heike ihren früheren behandelnden Infektiologen wieder, der damals für sie zum entscheidenden „Spurensucher“ nach ihrem Infektionsherd wurde. Gemeinsam sprechen sie über die unverzichtbare Rolle der Infektiologie im Schockraum und auf Station, wo Mediziner oft zu Detektiven werden müssen, wenn Patienten sich nicht an das medizinische „Drehbuch“ halten.

    Marco berichtet eindrücklich davon, warum „lautes Denken“ im Team Leben rettet, wie man mit der Ohnmacht umgeht, wenn man medizinisch nichts mehr tun kann, und welche zentrale Bedeutung eine Patientenverfügung und ethische Gremien in diesen Momenten haben. Es ist ein fesselndes Gespräch über die Balance zwischen Standard-Medizin und echtem Spürsinn, über die Verantwortung bei der Erreger-Suche und darüber, warum Humor selbst in der Infektiologie einen Platz braucht. Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand bleibt Marco als Berater für die Rega und in einer Hausarztpraxis der Suche nach der richtigen Diagnose treu.

    In dieser Folge:

    ✅ Spurensuche nach dem Erreger: Warum Infektiologen bei Sepsis oft die entscheidenden Detektive sind

    ✅ Teamarbeit & Ethik: Warum „lautes Denken“ und der Blick von außen (Marthas Rule) so wichtig sind

    ✅ Diagnose-Sicherheit: Warum „Kochbuch-Medizin“ an Grenzen stößt und Spürsinn gefragt ist

    ✅ Therapie-Entscheidungen: Patientenverfügung, Ethikgruppen und das Abwägen von Behandlungszielen

    ✅ Zukunft der Patienten-Sicherheit: Antibiotika-Stewardship und moderne Scores im Klinikalltag

    🎙️ Erfahre, wie aus Diagnosestellung eine hochspannende Spurensuche wird und warum die Beziehung zwischen Arzt und Patient auf Augenhöhe der Schlüssel zum Heilungserfolg ist.

    Schon die Folge gesehen? Podcast: Kerstin – „Mama ich sterbe!“ (30.06.2026)

    In dieser Folge sprechen wir über:

    • Was macht ein Infektiologe praktisch — vom Schockraum bis zur Station und warum er bei Sepsis oft entscheidend ist

    • Teamwork & Ethik: Warum laut Denken, Zweitmeinungen und Ethikgruppen Leben retten können

    • Diagnose statt Symptombehandlung: Gefahren zu früher Schlussfolgerungen und „Kochbuch‑Medizin“

    • Alltag in der Klinik: eingesetzte Scores, Martha’s Rule und wie man mit Ohnmachtssituationen umgeht


    Schon gesehen? Podcast‑Folge: Kerstin — „Mama, ich sterbe!“ (30.06.2026).


    Mehr zu LUKS:

    🔗 Klinik für Infektiologie und Infektionsprävention LUKS: https://www.luks.ch/standorte/standort-luzern/infektiologie-und-infektionspraevention

    🔗 Abschied von Dr. Marco Rossi LUKS: https://www.luks.ch/newsroom/pd-dr-med-peter-schreiber-wird-chefarzt-infektiologie-am-luks

    🔗 Marthas Rule LUKS: https://www.luks.ch/standorte/standort-luzern/kinderspital/spitalaufenthalt-im-kinderspital/marthas-rule

    🔗 Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht: https://www.rega.ch/


    Dieser Podcast wird getragen von der Unterstützung unserer Partner und Förderer.


    #podcast #LebennachSepsis #Infektiologie #Antibiotika #Patientensicherheit

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    54 Min.