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Mütter Europas

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Mütter Europas

Von: Karin Bojs
Gesprochen von: Sonngard Dressler
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Über diesen Titel

Wie lebten Frauen in der Stein- und Bronzezeit? Wie waren die Geschlechterverhältnisse in der Zeit vor Erfindung der Schrift? Bis vor Kurzem waren alle Antworten auf diese Fragen mehr oder weniger Spekulation. Doch seit DNA-Analysen für die prähistorische Forschung zur Verfügung stehen, hat sich dies geändert. Die Wissenschaftsjournalistin Karin Bojs trägt die neuesten Ergebnisse zusammen und fragt, wann und warum das Patriarchat entstand. Die Prähistorikerin Marija Gimbutas hatte seit den 50er Jahren eine Theorie entwickelt, nach der in „Alteuropa“ eher friedliche, matrilineare Gesellschaften existiert hätten, die einem Kult der Muttergöttin huldigten und eher gleiche Geschlechterverhältnisse produzierten. Diese Gesellschaften seien durch patriarchalisch orientierte Reitervölker aus dem Osten verdrängt worden. Gimbutas Thesen wurden damals weitgehend abgelehnt, doch die neuesten DNA-Analysen stützen sie teilweise. Sie weisen die von ihr beschriebenen Wanderungsbewegungen nach und auch einen Wandel in den Geschlechterbeziehungen. Karin Bojs führt an die Ausgrabungsorte, analysiert die Funde und sucht nach den Faktoren, die patriarchalische Strukturen begünstigten. Eine spannend geschriebene Entdeckungsreise in eine ferne Vergangenheit.

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©2024 C.H. Beck Verlag (P)2024 Audible GmbH
Anthropologie Archäologie Europa Frauen
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Viele gängige Autoren erzählen derzeit vom großen Matriarchat der Bauerngesellschaften, die von patriarchalen Steppenvölkern überrannt wurden, doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Die Autorin sammelt wissenschaftliche Fakten von den neuesten Publikationen und legt diese auf erzählerische, zum Teil malerische Weise dar. Eine wunderbar gelungene Darstellung der Ahnen Europas mit Betonung auf die weibliche Abstammung. Was wissen wir wirklich? Was gehört ins Reich der Legende? Welche Stellung hatte die Frau tatsächlich im Laufe der Geschichte?
Ebenfalls angenehm die Stimme der Sprecherin der Hörbuchversion. Ein wirklich gelungenes informatives Buch, das ich nur empfehlen kann.

Realistische Darstellung der Urzeit

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Ich geniesse dieses Hörbuch sehr, ich habe wieder so viel gelernt. Die Einsichten im die Vergangenheut ist meisterhaft. Einige Dinge machen das Werk bitter:

Die Autorin macht deutliche Fehler beim Erwähnen der aktuellen Literatur. Damit zeigt sie auch klar, dass sie zumindest einige Werke gar nicht gelesen hat. Es scheint, als wolle sie einfach alles so zusammenschustern dass ein Bild nach ihren Vorstellungen entsteht. Wenn die Autorin so oft von der Jean M. Auel spricht, sollte sie diese Bücher auch gelesen haben.

im Kapitel 4 (01:00:47 - 01:01:17) spricht Karin Bojs wieder einmal von der Autorin Jean M. Auel und deren Meisterwerk "Ayla". Bojs spricht vom ersten Buch: Ayla und der Clan des Bären. - Ayla sei vom Schamanen Mogur mehrmals vergewaltigt worden. Das ist mehrfach falsch. Erstens ist das Wort Mogur mit dem Wort Schamane gleich zu setzen. Der Mogur/ oder Schamane des Stammes heisst Creb/ Kreb. Zweitens war nich er es, der sie missbrauchte, sondern der Sohn des Stammesführers Brun. Der Sohn hiess Braud und er war nicht der Mogur.

Warum ist das so wichtig? Diese Ereignisse in der Geschichte von Ayla ziehen sich durch die ganze Bücherreihe. Ayla bleibt bis zum Schluss in liebender Verbindung mit dem Mogur. Der Schamane ist eben gerade jene Person, welche Ayla bis zum Schluss im Guten Begleitet.

Dies zeigt mir: Karin Bojs hat viel gelesen und zusammen getragen. Aber wirklich in diesem Thema drin ist sie nicht. wenn sie Auel zitiert, dann sollte sie deren Werke auch gelesen haben. Mir scheint, daa Bojs mehr Interesse hat, etwas neuzeitlichen feministischen Trend mit Historik zu untermauern - egal wie die genauen Fakten sind. Schade, das wäre gar nicht nötig. Oder eben gerade weil sie nicht exakt recherchiert, wird ihr Werk etwas gummig und lahm.

Dennoch. Danke für all die neuen Zusammenhänge. Es hat mir viel gebracht. Obwohl mir der Gedanke kommt, als ob Bojs gar nicht so viel dazu beigetragen hat.

Wirklich unschöne Fehler enthalten

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Die Möglichkeiten unserer Mulan Archäologie sind schon beeindruckend und die Schlussfolgerung, die wir heute daraus ziehen können.

Wunderbare Reise in die Vergangenheit

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in einem rutsch durchgehört, sicher nicht das einzige mal. spannend, informativ, leider ein wermutstropfen: wie häufig, wenn "ökonomisch" produziert, teilweise falsche aussprache, niemand kann alles wissen, deshalb wäre es aus meiner sicht wichtig, sprecher/innen nicht allein zu lassen. mehr als zwei ohren hören mehr als nur zwei. das ist keine kritik an der sprecherin, die ich sehr schätze.

interessante sichtweise auf die geschichte

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Es wird Bezug zur Ayla Reihe genommen in denen behauptet wird, ihr Neandertaler Ziehvater hätte ihr Gewalt angetan. Das entspricht nicht den Romanen. Dies hat keine Auswirkung auf die Mischung mit den Neandertalern an sich, trifft aber die falschen Charakter und lässt hinterfragen, welche Fehler noch in dem Buch stecken.

spannende Zusammenfassung, aber falsche auszüge von j. m. auel

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