Mord am Polarkreis Titelbild

Mord am Polarkreis

Lappland-Krimi

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Mord am Polarkreis

Von: Lars Pettersson
Gesprochen von: Julia Fischer
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Über diesen Titel

Lappland von seiner kältesten Seite.

Kautokeino im hohen Norden: Ein Staatssekretär wird auf einer abgelegenen Straße tot in seinem Auto aufgefunden, offenbar von einem Scharfschützen ermordet. Anna Magnusson, Stockholmer Staatsanwältin mit samischen Wurzeln, nimmt private Ermittlungen auf - ihre Familie scheint involviert. Auf deren Rentier-Weide ist eine neue Erzgrube geplant, was für heftige Proteste sorgt. Als ein weiterer Mord geschieht, spitzt sich die Lage gefährlich zu...©2015 Bastei Lübbe AG, Köln (P)2015 SAGA Egmont, Lindhardt og Ringhof A/S
Krimis Polizei Skandinavienkrimis Weibliche Detektive

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Gekauft habe ich diesen Krimi, da er in Lappland spielt und ich mal etwas Anderes aus dem hohen Norden wollte. Einblicke in die Kultur der Samen und Lappen gibt es zur Genüge, aber das ist auch das Einzige was meine Aufmerksamkeit gewinnen konnte. Es plätschert so dahin und erst im dritten Teil kommt so etwas wie Spannung auf. Die beiden weiblichen Hauptfiguren sind ausserdem sehr ähnlich gezeichnet: beide haben Verbindungen zur Region, beide haben sich nach einer Karriere im Ausland entschlossen wieder zurück zu ihren Wurzeln zu kehren. Da hilft es auch nicht unbedingt, dass beide ähnliche Namen haben...

Keine Kaufempfehlung von meiner Seite!

es plätschert so dahin....

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Der Kriminalfall ist fast nebensächlich. Viel interessanter war für mich der Einblick in die samische Kultur.

Interessante Hintergrundgeschichte

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Leider war die an sich spannende Geschichte verworren aufgebaut und somit schwer nachzuvollziehen. Zu viel ist nicht immer gut!

Das Leben der Samen

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Lars Pettersson verbringt jeden Winter im Lande der Samen, in Kautokeino, im Norden Norwegens. Dort spielt auch sein zweiter Roman „Mord am Polarkreis“. Seine Hauptfigur, die Staatsanwältin Anna Magnusson, verkörpert eindrucksvoll die Zerrissenheit der Region. Einerseits ist sie exzellente Juristin, anderseits will sie nicht wie ihre Mutter ihre samischen Wurzeln verleugnen. Einen wichtigen Teil ihrer Zeit opfert sie ihrer samischen Verwandtschaft und der Rentierzucht.

Petterssons Stärke liegt in seinen Schilderungen der Probleme des indigenen Volks der Samen, die unabhängig von den nationalen Grenzen den Norden ganz Skandinaviens bis zu den Küsten der Barentssee besiedeln, die überwiegende Mehrheit allerdings in Norwegen. Wir erleben ihre Hochzeiten, ihre Beerdigungen, ihre Arbeit mit den Rentieren. Der Leser wird aber auch über die Bedrohungen ihres Weidelands informiert, da Bergbaufirmen alte Schürfrechte wieder aufleben lassen wollen. Davon ist auch Annas samische Familie bedroht.

Bis sich aus diesen Umfeldschilderungen ein Kriminalfall entwickelt, dauert es etwas. Das anfängliche Geplänkel, wenn stellvertretende Bürgermeister im Müllcontainer landen, nur weil sie das Geld des Bergbauunternehmens für die Gemeinde haben wollen, ist nur amüsant.

Spannung kommt erst auf, als ein Staatssekretär erschossen in seinem Auto gefunden wird. Der Täter soll ein Scharfschütze gewesen sein und davon gibt es nur zwei in der Region, ein Cousin Annas, der gerade geheiratet hat und dessen Freund, der ihn aus Afghanistan kennt. Langatmig werden die Zuständigkeitsprobleme zwischen Norwegen und Schweden bei der Ermittlung dargelegt, es dauert auch, bis deutlich wird, dass der Staatssekretär nicht nur die Bergbaufirma unterstützen wollte, sondern auch sonst eine Menge Dreck am Stecken hat. Für einen spannenden Krimi ist mir das zu wenig. Der kulturgeschichtliche Einblick in das Leben der Samen entschädigt etwas, aber das reicht auf die Dauer nicht. Irgendwo bleibt das Ganze langezogen wie die Polarnächte in Kautokeino.

Langezogen wie Polarnächte

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Es gibt nicht viele Autor:innen, bei denen ich keinen Satz, kaum ein Wort verpassen möchte und so aufmerksam zuhöre. Beide Bände über diese schwedische Staatsanwältin mit samischen Wurzeln fand ich großartig beschrieben und gelesen. Lars Pettersson scheint mir ein wirklich guter Geschichtenerzähler zu sein, der einen mit Leichtigkeit in diese, andere Welt mitnimmt und eintauchen lässt. Ich glaube, es würde mich nicht wundern, wenn es so passiert ist und er es eigentlich „nur noch“ aufschreiben brauchte. Schade, dass es nicht mehr von ihm gibt. Toller Stil, Humor und obendrein noch ganz schon spannend.

Großartig.

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