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Lady Churchill

Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte 2

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Lady Churchill

Von: Marie Benedict
Gesprochen von: Sabine Arnhold
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Die Geschichte einer klugen Frau, die das Weltgeschehen entscheidend prägte und doch eine Unbekannte blieb - Clementine Churchill:

Marie Benedict ist eine Meisterin darin, den vergessenen Frauen der Weltgeschichte endlich Leben einzuhauchen. Wie ist es nur möglich, dass wir nichts über die emanzipierte Frau an Winston Churchills Seite wissen? Vorhang auf für die bewundernswerte Clementine Churchill.

Clementine und Winston Churchill fühlen sich sofort zueinander hingezogen, sind sie doch beide Kinder von unzulänglichen Müttern. Sie finden Sicherheit in ihrer Ehe und bekommen zusammen nicht nur fünf Kinder, sondern gestalten auch gemeinsam Winstons beispiellose Karriere. Cat und Pug, wie sie einander liebevoll nennen, meistern fast jede politische Krise gemeinsam, auch wenn Clementine ihren Mann hin und wieder vor wütenden Frauenrechtlerinnen oder Verehrerinnen retten muss. Die beiden sind ein wahres Power Couple, obwohl Clementine wegen ihres "unweiblichen" Charakters kritisiert wird. In der Tat stellt sie ihre Fähigkeiten als Mutter infrage, da sie weit mehr Leidenschaft für ihre Arbeit aufbringt als für die Kindererziehung.

Winston Churchills Einsatz an der Front im Ersten Weltkrieg, der Tod der zweijährigen Tochter Marigold, Winstons Kampf gegen die Nazis und schließlich die triumphale Rückkehr ins Unterhaus bilden das Gerüst dieses Romans über eine außergewöhnliche Ehe, bei der mal wieder eine starke Frau hinter ihrem Mann steht und die Geschicke klug zu lenken weiß.

©2021 Audio-To-Go Publishing Ltd. Übersetzung von Marieke Heimburger (P)2021 Audio-To-Go Publishing Ltd.
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Die Selbstbeweihräucherung der Lady Churchill, die in der ich-Form sprechen soll, fand ich schwer zu ertragen. Das unaufhörliche Selbstlob, unterbrochen nur vom Selbstmitleid, weil sie sich (zu Recht wohl) für eine schlechte Mutter hält - wirkt wie in einem Groschenroman. Schade, dass Frau Benedict solch einen Stil gewählt hat - und vielleicht traf sie damit gar nicht den wahren Charakter von Lady Churchill Allein das historische Geschehen ließ mich durchhalten. Die Sprecherin ist gut.

historisch interessant, sonst flach

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Ein interessanter Blickwinkel auf eine sehr bewegte Zeit. In die Geschichte gehen immer die Männer ein, hier wird jedoch aufgezeigt, welch wichtige Position die Frauen (im Hintergrund) spielen. Ich fand die geschichtliche Darstellung sehr interessant und für meinen Anspruch ausführlich genug. Sicherlich ist es kein Geschichtsbuch. Die wiederholten Beschreibungen über das Muttersein haben mich nicht gestört, sondern vielmehr die Zerrissenheit und Widersprüchlichkeit der Frauenrolle beschrieben.

Alles in allem eine Empfehlung meinerseits.

Interessant und angenehm vorgelesen

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Eine spannende Geschichte über eine faszinierende Frau, die im Schatten ihres Mannes die Geschichte des letzten Jahrhunderts mitgeschrieben hat. Benedict gelingt es einfach unglaublich gut, einmalige Charaktere nachzuzeichnen. In das Leben und einmaligen Sichtweisen auf die Welt ihrer Protagonistinnen einzutauchen macht süchtig!

Neue historische und feministische Perspektiven

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Sehr interessante Details aus dem öffentlichen und privaten Leben der Churchills, in Ich-Form erzählt. Allerdings wird ununterbrochen und wie mit dem Holzhammer darauf hingewiesen, dass die meisten Erfolge Clemetines Verdienst waren und dass sie viel intelligenter und weitblickender war, als praktisch alle ihre Zeitgenossen. Die gesamte Ausdrucksweise stimmt nicht mit der Fiktion einer Autobiografie überein, ist aber wohl für heutige Menschen besser verständlich.

Interessant, aber etwas penetrant

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Winston Churchill verliert in dem Buch den Glanz, der ihm allgemein zugesprochen wird. Seine Frau kennt ihn gut und ich glaube auch, dass sie oft den Durchblick hatte und ihm eine echte Stütze war. Sie kennt ihn durch und durch, bewundert ihn und dann ärgert sie sich. Regelmässig berät ihn weil er unfähig zu sein scheint die richtigen Worte oder charakterlich einen gemässigten Ton zu wählen.
Was die Lady angeht, fehlt es im Buch nicht an Selbstlob und ich frage mich ob die Schriftstellerin da ihre eigenen Bewunderung einfliessen lässt. Das finde ich schwach und sollte den Lesern überlassen werden.
Es sind interessante Informationen über den Krieg und die Politik in England.
Auch die Stimme der Sprecherin, etwa in der zweiten Hälfte, ist so sehr in Selbstmitleid der Protagonistin eingetaucht, dass es mich genervt hat. Natürlich ist auch im Text ist immer wieder die Tendenz eines Gejammers raus zu hören. Natürlich ist einiges tragisch oder auch schwierig im Leben des Ehepaars aber ich glaube, dieses Buch hätte ich wohl lieber gelesen als es anzuhören.
Es gibt eine gute bebilderte PDF im Netz über Clementine_Churchill wo auf wenig Seiten das Leben des Paares s beschrieben wird, Eine durchaus lesenswerte Kurzfassung.
Ansonsten fand ich die bisher gehörten Bücher "Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte" Also: Die einzige Frau im Raum und Frau Einstein toll beschrieben und gelesen.

Winston Churchill ohne Orden

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