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Katabasis

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Katabasis

Von: Rebecca F. Kuang, Alexandra Jordan, Heide Franck
Gesprochen von: Anja Stadlober
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Katabasis, Substantiv, Altgriechisch: Die Geschichte eines Helden, der in die Unterwelt hinabsteigt.

Alice Law hat ihr ganzes Leben lang nur ein Ziel verfolgt: die Beste auf dem Feld der Analytischen Magie zu werden. In Cambridge, als Doktorandin des weltberühmten Professors Jacob Grimes, scheint ihr Traum endlich in Erfüllung zu gehen. Zumindest, bis Grimes bei einem Unfall stirbt, an dem Alice möglicherweise nicht ganz unschuldig ist. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Professor in die Hölle zu folgen. Dumm nur, dass ihr Erzrivale Peter Murdoch dieselbe Idee hat.

Mit den Berichten von Orpheus, Dante und T. S. Eliot im Gepäck brechen die beiden auf, um die Seele ihres Mentors zu retten - welchen Preis sie dafür auch zahlen mögen. Doch die Hölle ist nicht so, wie erwartet, und Magie nicht die Antwort auf alles. Denn Alice und Peter verbindet etwas, das sie entweder zu perfekten Verbündeten macht oder für ihren Untergang verantwortlich sein wird.

©2025 Bastei Lübbe AG (P)2025 Lübbe Audio, Bastei Lübbe AG
Fantasy Paranormal Paranormal & Urban Fantasy

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Insgesamt krass verkopft, das muss man mögen. Die große, umspannende Thema des Machtmissbrauchs ist beklemmend und ich habe mich an meine Zeit an der Uni mit ein wenig Schaudern zurück erinnert. Da ist viel Wahres dran. Die Vermischung von Fiktion und Wirklichkeit finde ich sehr gelungen.
Insgesamt hat es ein paar Längen, was ich vor allem nach dem sehr flotten Start bedauert habe.

Studierende und der Machtmissbrauch an Universitäten

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Das Buch hat mich, bis auf ein zwei kurze Längen auf eine spanende und lehrreiche Reise durch die Hölle genommen.

Ein lehrreicher Lauf durch die Hölle

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Super interessante Story, Schreibstil wunderbar. Teilweise schwere Kost, deshalb ist es schwierig im Geist dabei zu bleiben. Alles in allem sehr gut,aber nicht mein Highlight.

Eine Achterbahn mit vielen Höhen

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Ich habe ehrlich gesagt etwas anderes erwartet und mich, mal wieder, auch von der Werbung, die für die Geschichte gemacht wurde, einlullen lassen.

Versteht mich nicht falsch. Die Geschichte war gut, am Anfang geht es direkt los mit Alice, die in die Hölle absteigt. Begleitet von ihrem Kollegen Peter. Da kommen wir schon zu Punkt eins - es ist KEIN „Enemys to Lovers“ und ich HASSE es echt, wenn Verlage damit werben. Das war jedoch auch nicht der Grund, weshalb ich die Story lesen wollte.

Dann die Beschreibungen der Hölle an sich…Kuang ist hier zu wissenschaftlich, hier und da mal etwas wie „graue sandige Landschaft“, „düster und eine Spiegelung von Cambridge“. Hmmm, man hätte hier wirklich was draus machen können. Stattdessen passiert eigentlich kaum etwas & das für eine lange Zeit. Begleitet von unendlichen wissenschaftlichen Passagen, die zu dem jeweiligen Gespräch gehören. Zwischendrin erfährt man dann etwas über die beiden Protagonisten, aber das war’s auch. Man hätte so viele Möglichkeiten gehabt hier Begegnungen mit berühmten persönlichen einzubauen, etwas spannendes draus zu machen. Direkt am Anfang hatte ich noch Hoffnung, doch die wurde recht schnell wieder genommen.

Der Mittelteil ist dann eigentlich nur irgendwelche wissenschaftlichen Texte und Abhandlungen, die zusammen mit dem Aufzeigen des Klassismus einhergehen und einige Situationen, die beschrieben werden. Die Geschichte spielt in den 80ern und Frauen durften noch nicht lange studieren. Kuang zeigt hier schonungslos die Probleme auf und wie Frauen sich gegen Frauen wenden und wenn alles zusammenfällt, plötzlich doch auf den Feminismus als Notlösung greifen. Das war interessant gemacht und ich muss auch gestehen, das ich Alice nicht besonders mag. Das hat sich auch über die Geschichte hinweg nicht geändert. Was eine Story aber nicht zu einer schlechten Story macht, nur weil man die Protagonisten nicht mag.

Es hat etwas gefehlt, es war nichts spannendes daran. Die meiste Zeit wurde einfach durch die Höllen Wüste gestapft und zwischendrin auf einem Bot auf dem Fluss Lethe herumgeschippert. Ab und an sind ein paar Sachen passiert, die den Spannungsbogen aber nicht umreißen konnten, weil es einfach zu wissenschaftlich war. Ich habe mich gefühlt, als würde ich eine Doktorarbeit lesen, die verständlich gemacht wurde, in dem sie zwei fiktive Figuren als Beispiele mit eingebracht hat.

Die Kritik an der akademischen Welt, dem Umgang mit Studenten und den Machtmissbrauch, die Unsicherheit und das ausnutzen, der psychische Verfall, der Druck….als das hätte man auch einfach in einem wissenschaftlichen Text in einer Zeitschrift niederbringen können.

Wenn man sowas gerne liest, dann ist man mit diesem Buch genau richtig.

Gut, mit Schwächen - keine Spoiler

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Ganz anders, als ich es erwartet habe. Aber ich wurde trotzdem nicht enttäuscht.
Vermutlich kein Buch für den Mainstream.

Es erzählt ruhig, fast zurückhaltend, es sind mehr Gedanken beschrieben als Handlung. Zwischendurch ein bisschen langatmig.

Viel Wissenschaft, vor allem Mathematik und Philosophie, aber nicht trocken.

Ehrlicher und manchmal schmerzhafter Blick darauf, wie sich Forschung anfühlt, der Druck, der Zweifel und die Faszination.

Ich mochte die vielen Bezüge zu Mythen und anderen Büchern total, das gibt dem Ganzen Tiefe.

Auch das Character development von Alice hat mir gefallen, man konnte im Laufe des Buches besser verstehen warum sie ist wie sie ist und man hat miterlebt wie die Erfahrungen in der Hölle ihr die Augen geöffnet und sie verändert haben.

Definitiv ein Buch, das nachhallt, wenn man sich darauf einlässt.

Ruhig, klug und irgendwie anders

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