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Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

Autor: Alina Bronsky
Sprecher: Sophie Rois
Spieldauer: 5 Std. und 20 Min.
4.5 out of 5 stars (151 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Jenseits des Urals herrschen klare Verhältnisse: Die Tatarin Rosalinda bestimmt, ihr Gatte Kalganow spurt, und ihre Tochter Sulfia benimmt sich schlecht. Es mangelt an vielem, aber nicht an Ideen, und schon gar nicht an Willenskraft. Es steht also immer etwas Scharfes auf dem Tisch, und alle größeren Malheurs, die Sulfia anrichten könnte, werden verhindert. Nur ihre Schwangerschaft nicht, und auch nicht die Geburt von Aminat, dem genauen Gegenteil ihrer Mutter: schön, schlau, durchsetzungsfähig - ganz die Großmutter eben. Rosalinda steht zum ersten Mal einem Geschöpf gegenüber, das ihr ebenbürtig ist, und wird die leidenschaftlichste Großmutter aller Zeiten.

Im ungleichen Kampf zwischen der glücklosen Sulfia und der rücksichtslosen Rosalinda wird das Mädchen zur Wandertrophäe - und der Hörer zum Zeugen haarsträubendster Ereignisse, komischster Szenen, schlagfertigster Dialoge. Alina Bronsky gelingt eine Glanzleistung: Sie lässt ihre radikale, selbstverliebte und komische Hauptfigur die Geschichte dreier Frauen erzählen, die unfreiwillig und unzertrennlich miteinander verbunden sind - in einem Ton, der unwiderstehlich ist. Durch drei Jahrzehnte und diverse Schicksalsschläge führt sie die ungleichen Frauen, und der Leser folgt ihr atemlos. Voller Gefühl, Sinnlichkeit, Drastik und Exotik: ein scharfer Frauenroman!

©2010 Roof Music (P)2010 Roof Music

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    93
  • 4 Sterne
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Sprecher

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Geschichte

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  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • seawasp
  • Niedererbach, Deutschland
  • 05.11.2010

Kein Frauenroman - aber ein Roman über Frauen und abhängige Beziehungen

Der beschreibende Text wird dem Inhalt des Buches in keiner Weise gerecht. Nein, hier geht es nicht um einen Frauenroman von prickelnder Schärfe - es handelt sich viel mehr um ein in Romanform gegossenes Psychogramm abhängiger und missbräuchlicher Beziehungen über drei Generationen hinweg. Wer eintauchen möchte in die Gedankenwelt einer Mutter, die ihre mangelnde Liebe, ihre Egozentrik, ihre Misshandlungen und Manupulationen wie eine Trophäe, sorgsam in einen "ich meine es immer nur gut" Mantel gehüllt, vor sich her trägt, ist hier richtig.

Ein brillantes Buch - wenn auch von denjenigen, die Klappentexte verfassen, offenbar nicht gelesen, da vollkommen missverstanden.

Sophie Rois liest und intoniert brillant!

13 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Eine scharfe Geschichte

Die Beschreibung entspricht nicht dem was einen erwartet.

Eine Mutter-Tochter-Beziehung voller Hass, Zynissmus und Selbstverliebtheit.

Keine leichte Kost.

Von der Sprecherin perfekt umgesetzt.

Mir hats gefallen.

11 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Familiäre Abgründe

Eine der übelsten Romane über eine Mutter-Tochter-Beziehung, die ich je gehört habe. Trotzdem eine uneingeschränkte Hörempfehlung, man ist vom ersten Satz an so entsetzt wie gebannt von Rosalinda und ihrem Umgang mit ihrer Familie. Sie ist so unglaublich gnadenlos in ihrem Kampf und so überzeugt dem, was sie tut, dass man wider Willen beeindruckt ist.
Sympathisch fand ich sie allerdings in keinem Moment des Hörbuchs, trotzdem habe ich bis zum Ende gespannt zugehört.
Sophie Rois liest wirklich großartig, und sorgt so zusätzlich dafür, dass man völlig in den Sog dieser Geschichte gezogen wird.

7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • claudia
  • innsbruck, Österreich
  • 13.06.2017

Wirklich keine leichte Kost

ABER mit einer Intensität geschrieben und gelesen, dass man fast vergisst zu atmen.
Die Geschichte geht unter die Haut, lässt lachen und stocken. Die unmittelbare Art wie Bronsky schreibt ist genial. Direkt, klar, bildhaft. Eine begabte Schriftstellerin von der man mehr haben will.
Und die Stimme von S. Rois ist wie geschaffen dafür.
Lesenswert!!!!

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Achtung! Scharf geschrieben!

Sie ist scharf. So verdammt scharf, dass jetzt noch meine Zunge brennt. Und mein Kopf zischt. Die Geschichte ist vorüber und ich sehe aus wie eine Peperoni, glühend rot und glänzend. Das hat man also nun davon, wenn man einem Hörbuch lauscht, das ordentlich gepfeffert ist. Alina Bronsky hat mit ihrem zweiten Roman „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" ihren Lesern ordentlich die Köpfe aufgeheizt.

Sophie Rois ist eine bestens ausgewählte Sprecherin für Rosalinda. Sie fühlt sich in ihr ein, quiekt an der richtigen Stelle, sprudelt vor Emotionen, dass man fast denkt: Gleich verschluckt sie sich an den schnellen Worten. Sie nimmt Luft aus der Stimme, wenn Rosalinda vor Erschöpfung wie ein Kartenhaus zusammenklappt, als hätte der Wind es eben umgepustet. Sophie Rois hat den Biss und den Charme, den die Tatarin umgeben.

Wenn man der Geschichte lauscht, fühlt man mit. So sehr, dass ein Aufstöhnen oder ein Japsen nicht im Hals stecken bleiben. Sie schießen wie eine Fontäne einfach empor und hinterher lächelt man, leicht beschämt, wenn man in der S-Bahn sitzt, aber das ist egal. Rosalinda wäre das auch schnuppe. Schließlich geht es darum, dass es allen gut geht: Sulfia, Aminat und uns, den Lesern und den Zuhörern. Und es ist total egal, ob wir hinterher aussehen wie eine glühend rote Peperoni, die glänzt. Hauptsache uns ist warm, warm vom Lachen und warm vor Glück. Guten Appetit!

7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Sehr witzig!

Was für eine unterhaltsame Story! Manche Sprüche, die von der Protagonistin über ihre Mitmenschen gemacht werden, sind dermaßen witzig, dass man sie allesamt sich zum Weitererzählen merken möchte. Von der Sprecherin wird die reichlich klamaukhafte Geschichte genial vorgetragen und es ist schade, dass sie so abrupt und ohne großes Finale endet. Das ist der eigentliche Makel dieses ansonsten sehr gelungenen Hörbuchs.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Anton
  • Kelheim
  • 01.09.2019

Wahnsinnsgeschichte zum Lachen und Sich Ärgern

Eine irre tolle Geschichte einer hervorragenden Autorin, gelesen von der dafür geeignetsten Sprecherin! Unbedingt hören!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Unglaublich gut geschrieben und gelesen

Eine tragisch-komische Geschichte einer völlig verkorksten Mutter-Tochter Beziehung. Sophie Rois liest die Geschichte, die aus der Sicht der egozentrischen, verbitterten und empathielosen Mutter erzählt wird und geht in dieser Rolle förmlich auf. Der Vortrag ist mit großem Abstand einer der besten, die ich bisher gehört habe. Meine absolute Hörempfehlung!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein Meisterwerk!

A.Bronsky schreibt wunderbare Gesichten, die noch Wochen später noch zum nachdenken bewegen. Ich liebe es.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Jawoll.

Für mich könnte es keine bessere Stimme geben, als die von Sophie Rois, aber das ist Geschmackssache. Die Geschichte von Alina Bronsky habe ich wieder in wenigen Tagen durchgehört. Ich finde sie ist eine großartige Autorin. Ich suche schon das nächste Hörbuch...