Die Welt von gestern Titelbild

Die Welt von gestern

Erinnerungen eines Europäers

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Die Welt von gestern

Von: Stefan Zweig
Gesprochen von: Walter Andreas Schwarz
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Das vorliegende Hörbuch basiert auf einer Autobiografie Stefan Zweigs. Es entstand kurz vor dessen Selbstmord im Jahr 1941 und wurde posthum im Jahr 1942 von einem schwedischen Verlag veröffentlicht. Das Werk beschreibt das Leben in Wien und der k.u.k.-Monarchie Österreich-Ungarns.

Walter Andreas Schwarz (Sänger, Schriftsteller, Kabarettist, Hörspielautor und Übersetzer) hat den Text für die vorliegende Lesung des Süddeutschen Rundfunks aus dem Jahr 1991 behutsam gekürzt, eingelesen und kommentiert.©1991 SWR (P)1991 SWR
Autoren Essays Kunst & Literatur

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Die Stimme ist zwar angenehm aber viel zu schnell gesprochen, Wörter ineinander verschlungen, hudelig gesprochen

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Es ist schade, wirklich schade. Das Buch ist fantastisch gelesen, fast wirkt es so, als ob sich der Erzähler die Geschichte gerade einfallen ließe, als plaudere er aus der Erinnerung. Nur hat das Ganze mit der Welt von gestern, die Stefan Zweig geschrieben hat, herzlich wenig zu tun.
Die behutsam genannten Kürzungen können so behutsam nicht gewesen sein, wenn man sieht, dass die ungekürzte Lesung mehr als 33 Stunden umfasst. Ist durch die Kürzungen schon nicht mehr viel Zweig übrig geblieben, so geht durch die Kommentierung des Vorlesers noch mehr verloren. Er fasst zusammen, erzählt verkürzt, was gestrichen wurde, und das auch sehr geschickt - zu geschickt sogar. Denn für den Hörer ist oft nicht zu unterscheiden, was nun Kommentar aund was noch Lesung ist.
Was hat man am Ende gehört? Ein bisschen Zweig, ein bisschen Schwarz, aber alles in allem nicht halbes und nichts ganzes.
Mich hat es geärgert, dass mir diese massive Kürzung nicht von Anfang an aufgefallen ist. Denn ich möchte schon das richtige Buch hören und nicht ein Best of. Zum Glück gibt es das Buch auch ungekürzt und das sei jedem ans Herz gelegt, der wirklich Zweigs "Welt von gestern" kennenlernen möchte und nicht nur eine Zusammenfassung.

Die Welt von gestern - aber nicht von Zweig

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