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Der Leinwandmesser

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Der Leinwandmesser

Von: Leo Tolstoy
Gesprochen von: Friedrich Frieden
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Ein in die Jahre gekommener Wallach erzählt den anderen Pferden seines Gehöfts die Geschichte seines beeindruckenden Lebens. Außenseiter haben es nicht leicht, das musste der als Schecke geborene Gaul bereits unmittelbar nach seiner Geburt erfahren. Obwohl von edlem Geschlecht, wird er aufgrund seiner unregelmäßigen weißen Farbflecke weder für den Reitsport geschweige denn für die Zucht eingesetzt, sodass er als Arbeitstier und Droschken-Antrieb sein Dasein fristen muss.

Als er eines Tages mehr zum Spaß gegen ein Rennpferd laufen soll, überholt der Schecke zur Überraschung aller dieses und steigt zum Liebling seines Besitzers auf, welcher ihn fortan als persönlichen Freund betrachtet und mit ihm überall neugierige und eifersüchtige Blicke auf sich zieht. Als unser Wallach zum ersten Mal die Peitsche zu spüren bekommt, weil sein Besitzer einer flüchtenden Geliebten nachjagt, rennt sich der Schecke fast zu Tode und sein Leben wird ab diesem Zwischenfall nie mehr dasselbe sein...

©2018 Aufbau-Verlag (P)2018 LILYLA Hörbuch-Editionen
Historische Romane
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Zum ersten Mal habe ich ein Hörbuch abgebrochen. Dabei handelte sich um eine Erzählung von dem von mir sehr verehrten Leo Tolstoi und sie hätte nicht einmal zwei Stunden gedauert. Der Sprecher ist aber eine einzige Zumutung. Er betont Worte völlig willkürlich, seine Stimme bleibt am Satzende provokant oben und seine Sprechpausen setzt er an den unpassendsten Stellen. Sollte Friedrich Frieden es einfach nicht besser können, stellt sich die Frage, warum man ihn überhaupt hat lesen lassen. Und wenn er es besser kann, ist dieser Vortrag von ihm eine einzige Frechheit gegenüber dem Autor und den Zuhörern.

Der schlimmste Sprecher, den ich je gehört habe

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