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Das Verschwinden der Stephanie Mailer

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Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Von: Joël Dicker, Michaela Meßner - translator, Amelie Thoma - translator
Gesprochen von: Torben Kessler
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Joël Dicker ist zurück – so intensiv, stimmungsvoll und packend wie »Harry Quebert«
Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau ...
Die idyllischen Hamptons sind Schauplatz einer fatalen Intrige, die Joël Dicker mit einzigartigem Gespür für Tempo und erzählerische Raffinesse entfaltet.

©2019 Piper Verlag GmbH, München (P)2019 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg
Belletristik Krimis

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Ein abgeschlossener Fall wird 20 Jahre später mit dem Verschwinden einer jungen Journalistin neu aufgerollt und bringt neue Erkenntnisse ans Licht. Stimmungsvoller Krimi von Joël Dicker. An einem lauen Sommerabend 1994 werden im reichen, amerikanischen Badeort Orphea der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Zeugin umgebracht. Die Ermittler Jesse Rosenberg und Derek Scott lösen das grausame Verbrechen auf und verhaften den vermeintlichen Mörder. 20 Jahre später gibt die Reporterin Stephanie Mailer dem in Pension gehenden Jesse Rosenberg einen Hinweis darauf, dass der wahre Mörder nie gefasst wurde. Wenige Tage darauf ist sie verschwunden. Die Ermittler nehmen die Spur wieder auf …Wie ein Mosaik fügen sich die verschiedenen Perspektiven auf das Verbrechen in Vergangenheit und Gegenwart im Verlauf des Hörbuchs zusammen und sorgen so für unerwartete Wendungen und reichlich Spannung. Die idyllische Kleinstadt-Atmosphäre der Hamptons bildet die stimmungsvolle Kulisse, vor der Krimi-Autor Joël Dicker die Geschichte einer fatalen Intrige ausbreitet. „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ ist ein packendes Hörbuch, das durch die abwechslungsreiche und angenehme Stimme von Torben Kessler zu einem wahren Genuss wird. Der Schweizer Autor Joël Dicker ist ein literarisches Ausnahmetalent. Bereits im Alter von zehn Jahren gründete er eine Zeitschrift und wurde wenige Jahre später von einer Genfer Tageszeitung zum „jüngsten Schweizer Chefredakteur“ gekürt. Nach seinem Jura-Studium entschied er sich dazu, Bücher zu schreiben. Mit dem Krimi-Bestseller „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ gelang ihm der internationale Durchbruch. An diesen Erfolg konnte er mit „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ anknüpfen.
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1994 wurden in der verschlafenen Kleinstadt Orphea vier Menschen erschossen. Nun, 20 Jahre später, will die ambitionierte junge Journalistin Stephanie Mailer den Fall neu aufrollen. Kurz nachdem sie den damaligen Ermittler Jesse Rosenberg mit ihrem Vorhaben konfrontiert, verschwindet Stephanie spurlos.
So könnte ein fulminanter (Kriminal)roman beginnen. Bei den Vorschusslorbeeren, die Das Verschwinden der Stephanie Mailer von Joel Dicker, eingeheimst hat, habe ich mir auch spannende und unterhaltsame Lektüre erwartet. Das Buch beginnt auch durchwegs eingängig. Die Protagonisten werden in mehreren Erzählsträngen vorgestellt, die Ermittlungen damals und die Vorgänge wechseln in zwei Zeitscheinen ab. Doch offensichtlich hat den Autor ein wenig der Übermut gepackt, denn die Nebenstränge werden immer mehr, die Bezüge der handelnden Personen zu Orphea und den Morden 1994 immer konstruierter und abstruser. Manche Szenen wirken so haarsträubend albern, wie eine schlechte Karikatur von Screwball Comedy. Die Personen handeln großteils unlogisch und nicht nachvollziehbar. Die Dialoge muten oft sehr skurril an, es gibt kaum eine Stereotype, die einem Joel Dicker nicht zumutet. Bei der Namensgebung der Personen zeigt Dicker eine besondere Vorliebe: so gibt es einen Buchhändler namens Illinois, eine Mädchen namens Dakota und einen Kellner namens Massachusetts. Ich wartete (vergeblich) auf einen Landstreicher namens Kansas.
Manche Nebenstränge trugen überhaupt nicht zum Handlungsverlauf bei, waren ausschließlich nur nervig, wie die Beschreibung von Jesse Rosenbergs Großeltern. (Zeitweise bin ich sogar auf das Hörbuch umgestiegen, damit ich das Buch durchhalten konnte. Vorgelesen war es inhaltlich einigermaßen erträglich. Ein großes Lob an den Sprecher Torben Kessler)
„Die ganze Welt ist Bühne
Und alle Frauen und Männer bloße Spieler.
Sie treten auf und gehen wieder ab…“ können wir bei Willaim Shakespeare erfahren.
In Orphea dreht sich damals wie heute alles um ein Theaterfestival. Und was da alles in und um Orphea passiert, lässt einen wirklich vermuten, dass Orphea die ganze Welt sei. Korruption, Waffenschieberei, Affären, Prostitution, Mobbing …. Bei all dem Auswurf an Ideen verliert Dicker eines aus dem Fokus: Das Verschwinden der Stephanie Mailer.
Männer und Frauen treten im Übermaß auf und treten wieder ab. Auf über 600 Seiten folgen wir exaltierten Regisseuren, arroganten Literaturkritikern, depressiven Teenagern, nervigen Geliebten, korrupten Politikern etc. bis wir endlich am Ziel anlangen. Die Handlung quillt über, wie der süße Brei. Am Ende wird alles gut. Denn wenn nicht alles gut wäre, dann wäre es nicht das Ende. Und das wäre nahezu nicht aushaltbar.

Eine herbe Enttäuschung

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Während mir die beiden ersten Romane des Autors ausnehmend gut gefallen haben, war ich von diesem bitter enttäuscht.

Ein schwacher Plot, klischeebeladene Charaktere und Dialoge haben mir das Zuhören schwer gemacht. das könnte auch der gewohnt gute Vorleser Torben Kessler nicht rausreißen.

Ich habe schon an einen Ghostwriter gedacht...

Enttäuschung

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Wer schon Bücher von Dicker gelesen hat, weiß dass eine vielschichtige Geschichte mit viel Einfühlungsvermögen und gleichzeitig Hochspannung ihn erwartet. Ein tolles Hörbuch und wunderbar gelesen.

Spannend aber kompliziert

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Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da Vorgänger hervorragend waren. Leider ist mir dieses etwas schwergefallen. Ständiger Wechsel von Zeitebenen und Erzählperspektive und dann so viele Personen und Geschichten. Ich glaube, wenn man das Buch lesen würde, könnte man sich alles besser merken, weil man es noch mal visualisiert. Was nicht am Sprecher liegt, der ist sehr gut. Natürlich habe ich es durchgehört, weil es schon spannend ist, aber gegen Vorgänger enttäuschend.

Als Buch vielleicht bessere Wahl

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Die Story ist stimmig in sich. So könnte es wirklich passiert sein. Leicht überdreht, aber noch glaubhaft. Die Personen gut beschrieben. Am besten das Buch in einem Rutsch durchhören, damit man bei der großen Anzahl der Personen und den Rückblenden nicht den Faden verliert. Mir hat das Buch gut gefallen und ich kaufe mir auch die anderen Romane des Autors.
Torben Kessler als Sprecher war ein Genuss.

Völlig offene Geschichte bis zum Schluss

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