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    Inhaltsangabe

    Der junge Aktenkopist Bartleby fällt in der neuen Anwaltskanzlei bald durch seine Schweigsamkeit, ungeheure Arbeitswut und große Gewissenhaftigkeit auf. Dass er Korrekturlesen und Botengänge "lieber nicht machen" möchte, stößt zwar auf Unverständnis, wird jedoch toleriert. Als er eines Tages ankündigt, das Kopieren von Akten für immer aufgeben zu wollen, soll er die Kanzlei verlassen. Doch auch das möchte er "lieber nicht"...

    Der Autor:
    Herman Melville (1819-1891) verbrachte viele Jahre seines Lebens auf dem Meer und fuhr als Matrose an Bord von Walfängern bis in die Südsee. Als Schriftsteller hielt er diese Erlebnisse später in Moby Dick und anderen Abenteuerromanen fest, verewigte aber ebenso seine ersten Arbeitserfahrungen in Kanzleien. Bartleby, die absurde Parabel auf die Grenzen des Menschseins in der modernen Welt, machte Melville zur Inspirationsquelle großer Autoren des 20. Jahrhunderts.

    (c)+(p) 2007 Argon Verlag

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    Starke Interpretation einer zeitlosen Geschichte

    Die Novelle von Bartleby, dem Schreiber liegt hier in einer angemessen altmodischen Übersetzung vor und wird von Lambert Hamel gekonnt interpretiert. Der Wechsel zwischen Zorn und Toleranz, den der Ich-Erzähler unentwegt an den Tag legt, überträgt sich durch Hamels Lesung gekonnt auf den Zuhörer, ebenso wie Bartlebys ruhige und gleichzeitig verstörende Art des stillen Widerstands gut rüberkommt. Einzig ganz am Ende trifft Hamel eine merkwürdige Entscheidung: Die zwei Ausrufe des Ich-Erzählers, die der Novelle in der Schriftform ein dramatisches Ende verleihen, liest er als Aussagesätze vor, sodass seine Lesung eher fade ausklingt. Das ist zwar schade, aber keineswegs einen Punktabzug wert.
    Fazit: Faszinierend sprachgewandte Erzählung mit Tiefgang trifft auf einen kongenialen Vorleser - ein Kleinod in der Hörbuch-Schatztruhe.

    1 Person fand das hilfreich

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    • Sprecher
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    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Traurig Mysteriös

    Eine Veranschaulichung von sozialen und wirtschaftlichen Zwängen, die das zwischenmenschliche Verhalten bestimmen. Sobald jemand aufhört die von ihm erwartete Rolle im herrschenden System zu spielen, wird er wie eine abgestorbene Zelle aus dem Organismus entfernt.
    Jedoch zeigt die Geschichte, dass es stets Individuen gibt, die an dieser vermeintlichen Notwendigkeit zweifeln, es führt zu Konflikten innerhalb des eigenen ethisch-moralischen Kompass.
    Um das eigene Gewissen zu betäuben, wird stets versucht die systemischen Zwänge zu naturalisieren um dadurch eine Unausweichlichkeit des Handelns zu begründen und das eigene Handeln oder auch nicht-Handeln zu entschulden.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Wunderschön und nachdenklich stimmend

    Eine sehr schöne Erzählung von Melville, die von Lambert Hamel ausgezeichnet vorgetragen wird. Macht Lust auf mehr - und zwar von beiden.