• Wenn das Baby kommt und die Beziehung sich verändert
    Aug 17 2026
    Die Geburt eines Kindes stellt viele Paare vor tiefgreifende Veränderungen. Aus einer Partnerschaft zu zweit wird plötzlich ein Familiensystem, in dem ein Neugeborenes im Mittelpunkt steht. Dieser Übergang bringt häufig eine Mischung aus Nähe, Freude, Erschöpfung und Unsicherheit mit sich. Vertraute Strukturen geraten ins Wanken, während neue Rollen erst gefunden werden müssen. Genau über diese Veränderungen spreche ich heute mit der Psychologin Inga Erchova. Mit ihr beleuchte ich die Veränderungen, damit Paare besser verstehen, was da eigentlich warum passiert.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    28 Min.
  • Wer bin ich – außer Mama? Über den Verlust der eigenen Identität nach der Geburt
    Aug 10 2026
    In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Eltern betrifft, aber nur selten offen ausgesprochen wird: das Gefühl, sich selbst nach der Geburt eines Kindes ein Stück weit zu verlieren. Wenn ein Kind geboren wird, verändert sich das Leben radikal. Der Alltag, die Prioritäten, Beziehungen – und oft auch das eigene Selbstbild. Während von außen häufig das Bild des vollkommenen Glücks entsteht, erleben viele innerlich etwas viel Ambivalenteres: Liebe, Überforderung, Nähe und gleichzeitig das Gefühl, nicht mehr richtig „bei sich selbst“ zu sein. Gemeinsam mit der Psychologin Inga Erchova gehen wir der Frage nach, was in dieser Phase psychologisch passiert. Warum sich Identität in der frühen Elternschaft so stark verschieben kann, welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen spielen und warum es so schwer ist, über diese leisen, widersprüchlichen Gefühle zu sprechen.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    31 Min.
  • Kinder bilingual erziehen: Was Eltern zum Einstieg wissen müssen
    Aug 3 2026
    Mehrsprachigkeit ist für viele Familien längst Teil des Alltags. Doch wie gelingt es eigentlich, Kinder bilingual zu begleiten, ohne Druck oder Perfektionismus? In dieser Episode teilt Sprachwissenschaftlerin Dr. Bettina Gruber persönliche Erfahrungen und spricht darüber, wie Sprache ganz natürlich in den Familienalltag integriert werden kann – durch Gespräche, Routinen, Bücher, Musik oder gemeinsame Momente. Dabei geht es nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern Kindern mehrere Sprachen mit Freude und Leichtigkeit mitzugeben. Außerdem sprechen wir darüber, warum bilinguales Begleiten in jedem Alter möglich ist und weshalb es nie zu spät ist, eine weitere Sprache bewusst in den Alltag einzubauen. Jede Familie findet dabei ihren eigenen Weg – individuell, authentisch und passend zum eigenen Leben.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    37 Min.
  • Mutterglück auf den zweiten Blick - wenn die Liebe zum Baby Zeit braucht
    Jul 27 2026
    In dieser Folge geht es um ein Thema, über das nur selten offen gesprochen wird: Nach der Geburt wird oft erwartet, dass sich sofort ein tiefes, überwältigendes Glücksgefühl einstellt. Doch die Realität sieht für einige Mütter anders aus. Statt sofortiger Liebe können Unsicherheit, Erschöpfung oder sogar emotionale Leere im Vordergrund stehen. In dieser Episode erzählt Julia sehr offen, wie es bei ihr war. Sie hat im Vorfeld hin und wieder Social Media konsumiert – vor allem Inhalte rund um Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft. Dadurch hatte sie eine sehr konkrete Vorstellung davon, wie sich die Zeit nach der Geburt „anfühlen müsste“: emotional, harmonisch, voller Glücksmomente und inniger Bindung von Anfang an. Als die eigene Erfahrung dann ganz anders war, hat sie das zunächst verunsichert und überrascht. Außerdem geht es darum, wie sich die Bindung zwischen Mutter und Baby tatsächlich entwickelt: nicht in einem einzigen Moment, sondern Schritt für Schritt, im gemeinsamen Alltag, durch Berührung, Versorgung und Zeit. Diese Folge möchte entlasten und zeigen, dass es anderen Frauen auch so geht, auch wenn kaum darüber gesprochen wird. Sie lädt dazu ein, den eigenen Gefühlen Raum zu geben, Erwartungen loszulassen und zu verstehen, dass Mutterglück wachsen darf – manchmal eben auf den zweiten Blick.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    31 Min.
  • Sternenkinder – Wenn die Welt plötzlich stillsteht
    Jul 20 2026
    In dieser besonderen Podcastfolge sprechen wir über ein Thema, das viele Menschen tief berührt und dennoch oft im Verborgenen bleibt: Sternenkinder. Der Verlust eines Kindes vor, während oder kurz nach der Geburt stellt betroffene Eltern vor eine kaum vorstellbare emotionale Belastung. Zurück bleiben Trauer, Liebe, Fragen und häufig auch Sprachlosigkeit. Zu Gast ist Anna Thayenthal, sie ist eine erfahrene Begleiterin, die Paare in genau diesen sensiblen Lebensphasen unterstützt. Sie gibt Einblicke in ihre Arbeit, spricht über typische Gefühle und Reaktionen von Eltern und erklärt, wie wichtig ein geschützter Raum für Trauer und Abschied ist. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie unterschiedlich Menschen mit diesem Verlust umgehen, welche Rolle das Umfeld spielt und warum es so entscheidend ist, Trauer nicht zu bewerten, sondern zu begleiten. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf der Bedeutung von Ritualen und Erinnerungen. Anna erklärt, wie individuell Abschied gestaltet werden kann und warum es helfen kann, dem verlorenen Kind einen Platz im eigenen Leben zu geben – ohne den Schmerz verdrängen zu müssen. Diese Folge richtet sich an alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten, sei es persönlich betroffen oder als Angehörige, Freundinnen und Freunde. Bitte beachte den sensiblen Inhalt und höre die Episode nur, wenn es sich für dich gerade richtig anfühlt.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    21 Min.
  • Ruhezeiten – fürs Kind wichtiger als der Mittagsschlaf?
    Jul 13 2026
    Warum sind Ruhezeiten für Kleinkinder eigentlich so wichtig? Und warum reicht Schlaf allein oft nicht aus? In dieser Folge erklärt mir die Expertin für Stressprävention Leonie Illerhues, weshalb Kinder im Alltag bewusste Ruhephasen brauchen, um Reize zu verarbeiten und ihr Nervensystem zu regulieren. Denn zwischen Spielen, Terminen, Geräuschen und ständigem Input fehlt oft genau das: echte Ruhe. Du erfährst, warum überdrehte Abende häufig ein Zeichen von Reizüberflutung sind, weshalb dauerhafte Beschäftigung Kinder schneller erschöpft und wie kleine ruhige Momente im Alltag dabei helfen können, mehr Ausgeglichenheit und entspanntere Abende zu schaffen. Diese Folge ist für dich, wenn dein Kleinkind oft „drüber“ wirkt, schwer zur Ruhe findet oder du das Gefühl hast, dass euer Alltag manchmal einfach zu laut geworden ist.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    26 Min.
  • Mobbingprävention: Nicht immer ist Eingreifen gut
    Jul 6 2026
    Mobbing beginnt oft nicht mit einem Streit, sondern damit, dass Kinder sich nicht gesehen oder gehört fühlen. Doch wann sollten Erwachsene eingreifen? Und wann ist es besser, Kinder ihre Konflikte selbst lösen zu lassen? In dieser Folge spreche ich mit Daniel Duddek (Stark auch ohne Muckis) und Jana Dibbern über Mobbingprävention in der Kita und darüber, wie Erwachsene Kinder wirklich stärken können. Es geht um Vertrauen, Freiräume und die Frage, warum nicht jeder Konflikt sofort gelöst werden muss. Freut euch auf viele alltagstaugliche Impulse für Eltern und pädagogische Fachkräfte und darauf, den eigenen Blick auf Konflikte unter Kindern vielleicht ganz neu zu entdecken.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 2 Min.
  • Dauerstillen beim Baby? Alles, was du über Clusterfeeding wissen musst
    Jun 29 2026
    In dieser Podcastfolge spreche ich mit der Stillberaterin Anna Geisler darüber, was hinter dem Clusterfeeding steckt. Warum möchten Babys plötzlich über Stunden hinweg immer wieder an die Brust? Ist das noch normal oder ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt? Wir klären, was Clusterfeeding genau bedeutet. Dabei wird deutlich: Dieses Verhalten ist in den allermeisten Fällen vollkommen natürlich und erfüllt sogar eine wichtige Funktion. Wir sprechen aber auch über die Herausforderungen, die diese Phasen mit sich bringen. Viele Mütter erleben Clusterfeeding als körperlich und emotional anstrengend, fühlen sich erschöpft oder zweifeln an ihrer Milchmenge. Unsere Expertin erklärt, warum solche Gedanken ganz typisch sind – und vor allem, warum sie meist unbegründet sind.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    21 Min.