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  • Wie man alt wird und dabei jung bleibt
    Sep 26 2026
    Ich und alt? Vergiss es, ich bin jung, sportlich, dynamisch und... aua... das Kreuz! Aha, ertappt, das Alter klopft irgendwann eben doch an Knochen und Gefässwände. Aber bloss keine Panik, das ist nur vorübergehend, alles wird gut, weil Männer sind bekanntlich Helden, beissen auf die Zähne und rupfen sich so lange graue Haare aus bis... okay, färben oder tönen? Toupet oder Haartransplantation? Tja, Fragen über Fragen, aber vielleicht findet Mann die Lösung ja in Eduard Riesens Artikel "Wie man alt wird und dabei jung bleibt" aus dem Jahr 1904.
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  • Alfred Huggenberger: Pfeffermünz und Magebrot
    Sep 19 2026
    Im Brocki in der Nachbargemeinde stolperte ich kürzlich über das Büchlein "Pfeffermünz und Magebrot" (1935) des Schweizer Bauerndichters Alfred Huggenberger. Klein, unscheinbar, gut erhalten und ausserdem kostete es bloss zwei Stutz (Alpendollar, respektive Schweizer Franken), keine Frage, dass ich es nicht im Regal stehen liess. In dieser Zeitrisse-Episode gibt es nun also, sozusagen als Weltpremiere, ausgewählte Gedichte daraus, erstmals in akustischer Form. Ich habe "Die Frage der Zeit" (Hochdeutsch) und "O wärid d'Maiteli no so wie früehner" (Schweizerdeutsch) ausgewählt und das Vorwort zum Schlusswort gemacht.
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  • Köstliche Ermüdung
    Sep 12 2026
    Ob der deutsche Schriftsteller Hans W. Fischer die Fitness-Bestrebungen unserer Zeit verstanden hätte? Wer weiss, das Milliarden-Dollar-Business mit Sport und körperlicher Ertüchtigung des 21. Jahrhunderts wohl eher nicht. In seinem Bericht von 1921 macht er sich ja schon ein wenig lustig über die damals aufkeimende Begeisterung für Sport und Bewegung, mir scheint er war halt schon eher einer von der gemütlicheren und geniesserischen Sorte. Noch viel heftiger als Hans W. Fischer wetterte im Jahr 1912 Professor Adolf von Strümpell über sportliche Auswüchse.
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    16 Min.
  • Die verschwundene Mona Lisa
    Sep 5 2026
    Wir schreiben das Jahr 1911, als dem Louvre in Paris die "Mona Lisa", Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde, abhanden kam. Der Dieb, Vincenzo Peruggia, wurde zwei Jahre später geschnappt und das Bild gelangte wieder an seinen angestammten Ausstellungsplatz. Selbstverständlich wurden nach dem Raub die Sicherheitsmassnahmen verschärft und das Museum bekam den Ruf, absolut einbruchsicher zu sein. Aber halt, 2025 wurden bei einem Überfall Schmuckgegenstände gestohlen, darunter Kaiserin Eugénies Krone, allerdings blieb das Kronjuwel bei der Flucht der Täterschaft auf der Strasse liegen. Doch zurück zum eigentlichen Inhalt dieser Zeitrisse-Episode: "Die verschwundene Mona Lisa" ist weit mehr als bloss der Bericht eines Verbrechens, nein, viel mehr artet die Sache in eine schwärmerische Beschreibung des legendären Bildnisses aus.
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    19 Min.
  • Wassersport im alten Zürich
    Aug 29 2026
    Der Schwimmsport ist durchaus keine Erfindung der Neuzeit, wie alte Dokumente aufzeigen tummelten sich Männer und Knaben schon im 17. Jahrhundert im Zürichsee. Aussen vor blieb der Schicklichkeit wegen die Damenwelt, trotzdem erfrischten sie sich offenbar (zum Unmut der Stadtoberen) in Zürichs Brunnen. Um diesem Wildwuchs entgegenzuwirken, baute die Stadt 1837 das erste von mehreren Frauenbädern.
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    21 Min.
  • Gottfried Keller: Lebendig begraben
    Aug 22 2026
    Ein Bild das immer wieder auftaucht in der Schauerliteratur: "Lebendig begraben" ist ein unerschütterlicher Grundpfeiler dieses Genres. Auch Gottfried Keller nahm sich 1846 dem Thema an, einfühlsam gedichtet, nimmt er einen mit auf die letzte Reise und weckt schlummernde Ängste. Ich hoffe meine Interpretation gefällt, man bilde sich doch bitteschön ein eigenes Urteil.
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    26 Min.
  • Aus der Werkstatt eines städtischen Berufsberaters
    Aug 15 2026
    Die Suche nach einem passenden Beruf war noch nie einfach, schon vor 100 Jahren, wie im hier vertonten Bericht "Aus der Werkstatt eines städtischen Berufsberaters" (gefunden in "David Bürkli's Züricher Kalender auf das Jahr 1929"), wurde berufskundigen Fachpersonen (Berufsberater) die Tür eingerannt. Lokführer? Kapitän? Pilot? Schriftstellerin? Nun, die wenigsten Job-Aspiranten landen schlussendlich in ihrem Traumberuf, da hat sich bis heute nicht viel geändert.
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    17 Min.
  • Die Orientfahrt des Lesezirkels Hottingen
    Aug 8 2026
    Wir schreiben das Jahr 1899, der Kulturverein Lesezirkel Hottingen veranstaltete eine "Orientfahrt" in der Tonhalle Zürich. Und es war weit mehr als bloss ein "Kränzchen", es wurde ein gigantisches Kostümfest, mit Orchester und Showeinlagen in den extra angefertigten Kulissen und selbst die Festschrift "Orientfahrt - von Hottingen bis Jeddo" überbot alles bisher dagewesene. Ein legendärer Event von dem man in Zürich noch jahrelang sprach, das Vereinsfest geriet zur "Abendunterhaltung" der Extraklasse.
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    21 Min.