
Wir müssen reden - Warum ZahnärztInnen ihre Gefühle verstecken (müssen)
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Über diesen Titel
Was macht die Persönlichkeit von Zahnärztinnen aus – und wie beeinflusst sie den Praxisalltag? Anni und Nora sprechen ehrlich über Gewissenhaftigkeit, Perfektionismus, Empathie, Zeitdruck und den ständigen Spagat zwischen Höchstleistung und Selbstfürsorge. Mit Geschichten aus der Praxis, Studienergebnissen und einem Vergleich zum Spitzensport gibt’s Einblicke, Tipps und ein Plädoyer für mehr Offenheit, Kollegialität und mentale Hygiene in der Zahnmedizin.
In dieser Folge von Beyond the Floss nehmen Anni und Nora euch mit auf eine ehrliche, humorvolle und gleichzeitig tiefgründige Reise in die Welt der Persönlichkeitsstrukturen von Zahnärztinnen – und was diese für den Praxisalltag bedeuten.
Die beiden sprechen offen darüber, dass oft nicht die eigentliche Behandlung das größte Problem darstellt, sondern „der Kopf, der am Zahn hängt“ – also all die individuellen Emotionen, Ängste, Erwartungen und Lebensgeschichten, die Patientinnen und Patienten mitbringen.
Aktuelle aktuelle Studien, die typische Persönlichkeitsmerkmale von Zahnärztinnen beschreiben: ein hohes Maß an Gewissenhaftigkeit, eine erhöhte emotionale Sensibilität (Neurotizismus), Optimismus und eine gewisse Introvertiertheit bzw. Risikoscheu. Sie diskutieren, warum gerade diese Eigenschaften einerseits wertvoll sind, andererseits aber auch die Grundlage für Stress, Selbstkritik und Überforderung bilden können. Besonders der Perfektionismus – oft als Qualitätsgarant gesehen – entpuppt sich als Treiber von Zeitdruck, Selbstzweifeln und dem Gefühl, nie ganz zufrieden zu sein.
Mit viel Selbstironie thematisieren sie die verbreitete „Überkompensation“ im Beruf: mehr Kaffee, mehr Leistung, mehr Sport, um immer weiter zu funktionieren – selbst wenn das auf Kosten der eigenen psychischen und körperlichen Gesundheit geht. Anni und Nora ziehen dabei spannende Parallelen zum Spitzensport: Höchstleistungen sind nur möglich mit gezielter Vorbereitung, Regeneration und mentaler Pflege – etwas, das im Praxisalltag viel zu oft zu kurz kommt.
Sie stellen auch klar: Der gesellschaftliche Blick auf den Zahnarztberuf ist oft realitätsfern. Das alte Bild vom Zahnarzt mit Kaffeetasse im Flur hält sich hartnäckig, während der tatsächliche Arbeitsalltag von hoher Taktung, komplexer Organisation und emotionalem Dauereinsatz geprägt ist. Hinzu kommt der Druck, keine Schwäche zu zeigen – sowohl gegenüber Patienten als auch gegenüber Kolleginnen und Kollegen.
Die Folge endet mit einem Plädoyer für mehr Offenheit, gegenseitige Unterstützung und gelebte Kollegialität: Stressanzeichen frühzeitig erkennen, offen ansprechen und akzeptieren, dass Pausen, Abgrenzung und gesunde Selbstfürsorge kein Luxus, sondern Voraussetzung für langfristige Leistungsfähigkeit sind. Denn nur wer selbst ausgeglichen und gesund ist, kann auch auf Dauer hochwertige Zahnmedizin mit Freude anbieten.
Viel Spaß beim Hören.
Eure Anni & Nora
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