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VerbundenSein

VerbundenSein

Von: Anna Fienbork
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VerbundenSein ist dein Podcast für Selbstakzeptanz ohne Selbstoptimierungsdruck – für innere Freiheit, emotionale Integration und Leichtigkeit mitten im Unperfekten. Du bekommst tiefgehende Essays, alltagstaugliche Zitate, kurze Impulse und gelegentliche Meditationen: Texte zum Hören und Fühlen, die dich zurück in dein Herz und in die Verbindung mit dir selbst führen. Wir sprechen über Bindungsmuster, innere Anteile, Nervensystem-Regulation und darüber, warum kein Gefühl „falsch“ ist – und warum die wichtigste Beziehung die zu dir selbst ist.Anna Fienbork Hygiene & gesundes Leben Seelische & Geistige Gesundheit
  • Adoption, Bindungstrauma und das Gefühl der Wurzellosigkeit
    Jul 16 2026

    In dieser Folge geht es um Adoption und frühes Bindungstrauma und die Spuren, die sie hinterlassen können. Du musst übrigens nicht selbst adoptiert sein, um dich vielleicht in diesem Beitrag wiederzuerkennen: Immer wenn wir als Baby oder Kind nicht ganz sicher ankommen durften, ob durch Trennung nach der Geburt, einen Krankenhausaufenthalt oder eben Adoption, prägt uns das.

    In dieser Folge:

    • Warum Adoption aus traumasensibler Sicht ein einschneidendes Ereignis ist, ganz unabhängig davon, wie liebevoll die neue Familie ist

    • Typische innere Muster wie das Gefühl, sich beweisen zu müssen oder niemals ganz dazuzugehören

    • Ein Gedicht aus der Perspektive des inneren, weggegebenen Kindes

    • Der Zusammenhang zwischen früher Bindungserfahrung und Nervensystem

    Bindungstrauma-Vertiefung: Ende Oktober lade ich dich zu den kostenfreien Wurzeln & Flügel Onlinetagen ein, mit berührenden Interviews rund um Bindungstrauma und mehr innere Sicherheit → annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026

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    Neu hier? Start hier: Trailer: „⁠⁠⁠VerbundenSein – Worum es hier geht“⁠⁠⁠ Kurzimpuls: „⁠⁠⁠Von inneren Drachen und Prinzessinnen …“⁠⁠⁠ Einstiegsepisode (Essay): ⁠⁠⁠„Wenn’s dir irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4 Schritten“⁠⁠

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    Worum es heute in der Tiefe geht

    Adoption wird oft als reiner Glücksfall hingestellt, ein Kind findet neue Eltern und “alles ist gut”. Was weitaus zu wenig Raum bekommt, ist die andere Seite: Adoption ist ein einschneidendes, frühes Ereignis, das etwas in uns prägt. In dieser Folge schaue ich auf das, was diese frühe Erfahrung im Inneren auslösen kann, das Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen, niemals ganz dazuzugehören oder sich anpassen zu müssen, um bloß nicht wieder weggeschickt zu werden.

    Ich beschreibe auch, was ich die tiefste Ebene einer Adoptionswunde nenne: das Gefühl, im Grunde nicht gewollt und fast wie ein Fehler zu sein. Das mag heftig klingen, aber diese Gefühle liegen meist tief unter der Oberfläche. Der Weg zu diesen verborgenen Gefühlen führt über kleine, achtsame Schritte, über das Erkennen eigener Muster, aber auch über das Anerkennen der eigenen Stärken, denn beides gehört zusammen.

    Ein zentraler Gedanke der Folge: Schon während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren werden wir tief geprägt, auf eine Weise, die wir bewusst oft gar nicht erinnern können. Und doch tragen wir diese Erfahrungen in uns. In einem Gedicht über Adoption kannst du vielleicht erspüren, was unter den Worten liegt.

    Am Ende weite ich den Blick nochmal bewusst: Alles, was hier beschrieben ist, kann auch Menschen betreffen, die nicht adoptiert wurden, etwa durch eine frühe Trennung von der Mutter im Krankenhaus. Es geht letztlich immer um dieselbe Frage: Wie sicher haben wir uns als Baby und Kind in der Welt gefühlt?

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    Weiterführend: Wurzeln & Flügel Onlinetage

    Ende Oktober lade ich dich zu meinen kostenfreien Onlinetagen „Komm nach Hause zu dir, Bindungstrauma erkennen und mehr innere Sicherheit finden" ein. Dort erwarten dich berührende und tiefgehende Interviews rund um genau dieses Thema.
    → annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026

    Ein kleiner Hinweis: Für die Kongressseite durfte ich wunderschöne Illustrationen einer Künstlerin verwenden, ein Besuch auf der Seite lohnt sich also auch optisch.

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    Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.

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    12 Min.
  • Kurzimpuls: Flucht vor dem Schmerz oder Suche nach Freude? | Sigmund Freud | (5:39 Min)
    Jul 2 2026

    „Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen." Ein Satz von Sigmund Freud, der im ersten Moment überraschen oder wie ein Widerspruch wirken kann. In diesem Kurzimpuls lade ich dich ein, diese Worte nicht sofort zu bewerten, sondern erstmal wirken zu lassen und ehrlich hinzuschauen: Wo in deinem Leben dient das Streben nach Freude vielleicht dazu, einem tieferen Schmerz auszuweichen?

    Dieser Kurzimpuls beleuchtet:

    • Was Freuds Zitat meinen könnte

    • Den Unterschied zwischen Freude um ihrer selbst willen und Freude als Ablenkung

    • Warum Hinwendung zum Schmerz der Anfang von Heilung ist

    Ein kurzer Impuls, der dich einlädt, mit Neugierde statt Urteil auf dein eigenes Streben zu schauen.

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    Worum es in der Tiefe geht – die lange Version

    Das obige Zitat von Sigmund Freud kann im ersten Moment widersprüchlich klingen, denn wir tun doch so vieles, das uns wirklich Freude macht: Zeit mit Freunden, ein gutes Buch, Bewegung, eine harmonische Beziehung. Also streben wir doch sicherlich mehr nach Freude, als uns damit zu beschäftigen, Schmerz zu vermeiden – oder? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

    Denn manchmal nutzen wir Freude, Erfolg oder Beschäftigung, um genau nicht fühlen zu müssen, dass tief in uns ein Schmerz liegt. Dann geht es nicht mehr um die Freude an sich, sondern darum, etwas zu überlagern, zu vermeiden, nicht hochkommen zu lassen. Das ist kein Vorwurf, dieser Schutzmechanismus hat uns oft lange gute Dienste geleistet.

    Und gleichzeitig gilt: Je mehr wir bereit sind, uns auch unseren schmerzlichen Gefühlen zuzuwenden, so wie wir es bei einer Wunde am Knie tun würden, reinigen statt ignorieren, desto heller und freier kann auch die Freude in uns werden.

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    Reflexionsfragen aus der Folge

    Nimm dir gern einen Moment Zeit und spüre nach:

    • Machst du dir dein Lieblingslied an, weil du dich freudig bewegen willst, oder um dich von einem schmerzlichen Gefühl abzulenken?

    • Strebst du nach Harmonie in einer Beziehung, weil dahinter eigentlich Angst vor Konflikt steckt?

    • Suchst du Erfolg oder eine gute Leistung, um nicht zu fühlen, dass sich etwas in dir im Kern nicht gut genug anfühlt?

    Es gibt kein Richtig oder Falsch. Nur ehrliches Hinschauen.

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    Mehr über mich: http://annafienbork.de
    Kostenfreie HerzMeditation, einmal im Monat live: http://annafienbork.de/herzmeditation

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    6 Min.
  • Essay: Nähe wollen, Nähe fürchten: was dein Nervensystem damit zu tun hat | (13,52 Min)
    Jun 18 2026

    Wir sehnen uns nach echter Verbindung, und sobald sie näherrückt, ziehen wir uns zurück. In dieser Podcast-Folge schaue ich mit dir auf dieses Paradox: warum dein Nervensystem Nähe gleichzeitig als Sicherheit und als Gefahr abspeichern kann, und was deine frühesten Bindungserfahrungen damit zu tun haben.

    In dieser Folge:

    • Warum wir Nähe wollen und sie im selben Moment fürchten können

    • John Bowlbys Konzept der sicheren Basis und was Bindung mit Sicherheit zu tun hat

    • Was in deinem Nervensystem passiert, wenn frühe Nähe nicht sicher war

    • Schutzstrategien wie Rückzug, Klammern oder Humor erkennen

    • Reflexionsfragen, um deinem eigenen Muster näherzukommen

    Vertiefend dazu meine Mai-Folge: „Was dein Nervensystem mit Heilung zu tun hat" → [Link einfügen]

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    Worum es in der Tiefe geht

    Auf die Frage, ob wir Nähe wollen, würden die meisten von uns spontan mit Ja antworten. Und doch passiert es oft: Sobald echte Nähe entsteht, geht der Vorhang zu. Wir ziehen uns zurück, finden den anderen plötzlich nicht mehr so sympathisch oder haben keine Zeit mehr. In dieser Folge schaue ich auf dieses Dilemma und seine Wurzeln in unseren frühen Bindungserfahrungen.

    John Bowlby beschreibt die „sichere Basis", die wir als Kinder brauchen. Wenn aber genau die Menschen, die uns Sicherheit geben sollten, selbst zur Quelle von Gefahr werden, lernt unser Nervensystem etwas Kompliziertes: Nähe ist das, was wir am meisten brauchen, und das, wovor wir uns schützen müssen. Das braucht übrigens keine offensichtliche Vernachlässigung, schon das Gefühl, mit bestimmten Emotionen nicht gehalten worden zu sein, kann reichen.

    Ich gehe außerdem darauf ein, warum unser Nervensystem auch bei eigentlich sicheren Menschen Alarm schlagen kann, was die Traumatherapeutin Janina Fisher dazu sagt, und welche oft unbewussten Schutzstrategien, vom Rückzug bis zum Klammern, hinter der Angst vor Nähe stecken können.

    Reflexionsfragen aus der Folge

    • Wann merkst du, dass dir Nähe „zu viel" wird, und gehst du auf Abstand? Wie machst du das?

    • Auf welche Weise hält dein Nervensystem Menschen auf Distanz?

    • Welche Menschen oder Situationen fühlen sich für dich sicher genug an, dass du Nähe zulassen kannst?

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    Links

    Mehr von mir: http://annafienbork.de

    Wenn dich Bindungstrauma und Nervensystem interessieren, dann trage dich gerne schon jetzt für meine Online-Tage Wurzeln & Flügel “Komm nach Hause zu dir – Bindungstrauma verstehen und innere Sicherheit finden” Ende Oktober 2026, für 0€ an: https://www.annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026
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    Hinweis
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    14 Min.
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