• Anonym im Netz – warum sprechen wir über Sternenkinder nur im Verborgenen?
    Feb 22 2026
    Zum ersten Mal seit über einem Jahr sitze ich vor dem Mikro und habe kein fertiges Thema. Also entsteht die Folge aus einer Beobachtung: In Sternenkinder-Facebookgruppen posten erstaunlich viele Betroffene anonym. Warum ist das so?
Geht es um Schutz vor Bewertungen und Profilklicks? Um Angst vor Kommentaren? Oder zeigt sich hier, dass Sternenkinder trotz Social Media noch immer ein Tabuthema sind? Wir sprechen über Anonymität, gesellschaftliche Missstände und darüber, was es bedeutet, sich selbst schützen zu müssen – selbst in geschlossenen Gruppen. Außerdem gibt es einen Ausblick: Ich begebe mich in Frankfurt selbst in Hypnose. In der nächsten Folge nehme ich euch „live“ mit. Die Messevorbereitungen laufen, und Sternenwege sucht Unterstützung im Bereich Social Media. 🎶 Song der Woche: „Indigo“ von Madeline Juno – ein Lied über Verlust, Erinnerung und das langsame Verblassen. Habt eine gute Woche – mit so viel Sichtbarkeit oder Schutz, wie ihr gerade braucht. 🤍 Song der Woche: https://open.spotify.com/intl-de/track/4KbNgQzGyrodC4MSPZVjsZ?si=ba179e788a384498 Sammelpool für die Messe: https://www.paypal.com/pool/9mGsokE4Hb?sr=wccr Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    27 Min.
  • Regenbogen im Stau & warum Routinen uns retten können
    Feb 15 2026
    In dieser etwas kürzeren Sonntagsfolge nehmen wir euch mit nach Frankfurt – und wieder zurück. Ich berichte von einer besonderen Regenbogen-Begegnung im Feierabendstau, die sich alles andere als zufällig angefühlt hat. Auf der Rückfahrt führte eine Umleitung mich außerdem am Friedwald vorbei – ein Moment, der sich fast so anfühlte, als wäre Lou mitgereist und wieder nach Hause gebracht worden. Manchmal sind es diese kleinen, stillen Augenblicke, die mehr sagen als große Worte. Außerdem geht es um die Kraft von Musik – warum lautes Singen im Auto tatsächlich helfen kann, Angst und Grübelschleifen zu unterbrechen – und um ein Thema, das im Alltag wie auch in der Trauer enorm wichtig ist: Routinen. Warum Gewohnheiten entlasten, Entscheidungen sparen und Stabilität geben können. Und warum ein einzelner „Ausrutscher“ noch lange nicht bedeutet, dass alles umsonst war. In diesem Zusammenhang sprechen wir auch über die 1%-Methode von James Clear – kleine Schritte, die langfristig große Veränderungen bewirken können. Nicole teilt ihre Erfahrung, wie tägliche Spaziergänge nach dem Verlust geholfen haben, wieder in Bewegung zu kommen – körperlich wie emotional. Manchmal beginnt Stabilität mit etwas so Einfachem wie: Schuhe anziehen und losgehen. Außerdem starten wir eine neue Kategorie: den „Song der Woche“. Den Anfang macht „An alle da draußen“ von Sophia – ein Lied über Zweifel, Scheitern und das Trotzdem-Weitermachen. Habt eine gute Woche – mit oder ohne Karneval. Und denkt daran: Manchmal reicht ein Prozent mehr. 🤍 Song der Woche: https://open.spotify.com/intl-de/track/34DdFveJLvGljBwagZv3qd?si=122f9f0660964a80 Sammelpool für die Messe: https://www.paypal.com/pool/9mGsokE4Hb?sr=wccr Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    31 Min.
  • Der kritische Wächter im Kopf - Teil 2
    Feb 8 2026
    In Teil 2 sprechen Karin und ich darüber, warum unser Leben heute oft wie ein Dauer-Hamsterrad wirkt – und was passiert, wenn ein Verlust (z. B. ein Sternenkind) alles aus der Bahn reißt. Karin beschreibt, wie stark Trauer von außen begrenzt wird („Rede nicht mehr darüber“) und wie daraus schnell das Gefühl entsteht: Ich bin selbst eine Belastung. Sie erklärt, wie Hypnose in der Trauerarbeit unterstützen kann: nicht um Trauer „wegzumachen“, sondern um Schuldgefühle, Selbstzweifel und innere Blockaden zu lösen – damit wieder Ruhe, Perspektive und auch ein vorsichtiger Blick Richtung Zukunft möglich werden (z. B. bei einer Folgeschwangerschaft). Ich teile offen eigene Erfahrungen mit Angst, Panikattacken und psychosomatischen Symptomen nach dem Verlust – und ermutige: Gebt euch nicht auf. Holt euch Hilfe, wenn ihr feststeckt. Außerdem räumen wir mit Mythen auf: Hypnose bedeutet keinen Kontrollverlust. Sie ist ein kooperativer Prozess, bei dem das kritische Denken nicht ausgeschaltet wird. Zum Schluss geht’s auch praktisch um Vorgespräch, Vertrauen, Kosten (Kassenleistung vs. privat) und warum es so wichtig ist, dass es menschlich „matcht“. https://kh-hypno.de/ https://www.instagram.com/karin_hofmann_hypnose Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 1 Min.
  • Der kritische Wächter im Kopf - Teil 1
    Feb 1 2026
    In dieser ersten Folge eines zweiteiligen Gesprächs widmen wir uns einem Thema, das viele fasziniert – und gleichzeitig verunsichert: Hypnose. Gemeinsam mit Karin, psychologischer Beraterin und Hypnose-Praktikerin, spreche ich offen über die großen Missverständnisse rund um Hypnose. Weg von Show, Kontrollverlust und Manipulation – hin zu dem, was Hypnose im klinischen und beratenden Kontext wirklich ist: ein Zustand tiefer Entspannung, in dem innere Prozesse zugänglich werden, ohne dass der eigene Wille ausgeschaltet wird. Wir sprechen darüber warum Hypnose nichts mit Ausgeliefertsein zu tun hat, was im Gehirn während einer Trance tatsächlich passiert, weshalb wir alle täglich „hypnotische Zustände“ erleben, wie Glaubenssätze, Emotionen und das Unterbewusstsein unser Handeln steuern und warum reine Einsicht oft nicht reicht, um wirklich etwas zu verändern. Ein besonderer Fokus liegt auf Trauerarbeit:
Schuldgefühle, offene Gedanken, unausgesprochene Worte – und warum gerade diese inneren Konflikte Menschen oft jahrelang festhalten. Karin gibt Einblicke aus ihrer Praxis und zeigt, wie Hypnose helfen kann, emotionale Last zu lösen, ohne Erinnerungen oder geliebte Menschen „loszulassen“. Auch Themen wie Stress, psychosomatische Symptome, innere Anspannung und gesellschaftlicher Druck finden Raum – ebenso die Frage, warum wir oft besser für andere sorgen können als für uns selbst. Diese Folge ist kein Heilversprechen, sondern eine Einladung: hinzuhören, Vorurteile zu hinterfragen und vielleicht einen neuen Blick auf innere Arbeit zuzulassen. https://kh-hypno.de/ https://www.instagram.com/karin_hofmann_hypnose Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    48 Min.
  • Ich kann allein: Der Moment, der alles verändert hat
    Jan 25 2026
    Mats macht Mittagsschlaf, Sonntagsaufnahme – Sternenwege-Classic. Und diesmal ist es eine besondere Folge: Am Tag der Veröffentlichung ist Sternenwege 364 Tage alt – also fast ein ganzes Jahr Podcast, Begegnungen, Erfahrungen, Herzmoment und ganz viel Wachstum. Wir knüpfen an die letzte Folge an und gehen tiefer in den „Rucksack“: Wie sehr prägt uns Vergangenheit – und was bedeutet es, wirklich anzukommen? 
Ich erzähle davon, warum Routinen und Struktur für mich nicht „Leistung“ bedeuten, sondern Selbstfürsorge – und wie Sternenwege zur ersten echten „Hobby“-Konstante geworden ist, die mir hilft, bei neuen Dingen überhaupt dranzubleiben (ohne dieses harte „es muss sofort 100% klappen“-Denken). Es wird ehrlich: über Selbstvertrauen, über das Gefühl, jahrelang abhängig gemacht worden zu sein – und darüber, wie sich Freiheit Schritt für Schritt aufbaut: eigene Entscheidungen, eigene Wege, eigene Erfolge. 
Job, Wohnung, Leben: Nicht mehr „mit Fäden“, sondern selbst gestaltet. Und genau das wirkt zurück – auch auf Trauer, Heilung und den Umgang mit dem, was war. Am Ende bleibt vor allem eins: Dankbarkeit.
Für ein Jahr Sternenwege. Für euch. Und für die Erkenntnis: Ich kann das. Ich bin nicht abhängig. Und ich darf mein Leben selbst bauen. https://paperlesslife.de/ Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    34 Min.
  • Blut ist nicht dicker als Frieden
    Jan 18 2026
    In den letzten Wochen war Sternenwege oft weniger „Themenfolge“ und mehr Alltag mit Verbindung – und genau so geht’s auch heute weiter. Nicole und ich sprechen über eine Woche, die sich wie die heftigste seit langem anfühlt: Die OP von meiner Mama ist zum Glück gut verlaufen, aber die Grundanspannung bleibt – von Tag zu Tag, Schritt für Schritt. Und dann wird’s persönlich. Sehr persönlich. Ich öffne ein Kapitel, das im Podcast bisher nur angerissen wurde: zerrüttete Familienverhältnisse – und wie sehr sie beeinflussen können, wie Du mit Verlust, Trauer und dem eigenen Selbstwert umgehst. Es geht um ein Aufwachsen zwischen Sicherheit und Leistungsdruck, um ein „Nie gut genug“, um Anerkennung, die sich wie ein Ziel verhält, das Du nie erreichst. Und um die Erkenntnis: Familie ist nicht automatisch ein sicherer Ort. Gemeinsam sprechen Nicole und ich darüber, wie sich solche Dynamiken auf Beziehungen auswirken, warum ein Kontaktabbruch manchmal kein „Drama“, sondern Selbstschutz ist – und wie der Verlust von Lou all das nochmal verstärkt hat: Wenn du dein Leben lang hörst, dass du nichts kannst, trifft ein Sternenkindverlust genau diese wunde Stelle. Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Erfolg ist nicht dein Job, nicht dein Kontostand, nicht dein Status. Erfolg kann auch heißen, ein liebevoller Mensch zu sein – oder ein Kind so zu begleiten, dass es sicher durchs Leben gehen kann. Wenn du ähnliche Erfahrungen gemacht hast oder Fragen hast: Schreib Hannes und Nicole gern. Du bist nicht allein. Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    36 Min.
  • Mit Lou durch die Dunkelheit
    Jan 11 2026
    Das neue Jahr ist gerade mal anderthalb Wochen alt – und fühlt sich schon an wie ein Roundhouse Kick. In dieser Folge sitzen Nicole und ich wieder gemeinsam am Mikro: „Normalmodus“ – aber ehrlich gesagt ist gerade nichts normal. Ich berichte von einer belastenden Woche: eine anstehende OP bei meiner Mama wirbelt alles durcheinander. Zwischen Hoffnung, Respekt und Angst kommt dieses bekannte Kopfkino – weil Du nach dem, was Du erlebt hast, OPs nicht mehr „einfach so“ wegschiebst. Um die Gedanken zu sortieren, gibt es: Nachtspaziergänge, Winterluft, knirschenden Schnee – und das Gefühl, mich in der Dunkelheit mit Lou zu verbinden. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie unterschiedlich wir mit Sorgen umgehen, warum Erinnerungen manchmal tragen können (Dänemark als Anker) – und wie sich Trauer über die Zeit verändern kann: weniger „24/7“, eher in Phasen. Es geht um das, was bleibt: Lou als Stern, Mond, Sonne – und als Ruhepol zwischen Plus 100 und Minus 100. Am Ende steht ein leiser Wunsch: Kommt gut durch den Januar, passt auf euch auf (glatte Wege!) – und bleibt freundlich zu euch selbst. Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    36 Min.
  • Aus Dänemark: Regenbogenpost von Lou
    Jan 4 2026
    Neues Jahr, neue Folge – und eine besondere Premiere: in Dänemark sitze ich mit meiner Mama am Mikrofon und ihr bekommt eine Perspektive, die es so auch nicht oft zu hören gibt – die einer Sternenkind-Oma und Sternenkindeltern-Mama. Sie war damals nicht nur Angehörige, sondern „live“ dabei: nach der Diagnose, im Krankenhaus und in den Stunden, in denen sie einfach nur gehofft hat, dass die eigenen Kinder - Nicole und ich - irgendwie durchkommen. Wir sprechen darüber, wie sich diese Akutzeit angefühlt hat, warum in den ersten Tagen neben der Trauer um Lou vor allem die Sorge um Nicole und mich überwiegen kann, und wie die Beisetzung für viele eine erste Etappe abschließt, ohne dass die Trauer endet. Es geht um unterschiedliche Arten zu trauern (reden oder schweigen), um „Was-wäre-wenn“-Gedanken, um Regenbögen als kleine Brücken und Haltepunkte – und um die Angst in der Folgeschwangerschaft, wenn sich Sicherheit im Leben plötzlich nicht mehr sicher anfühlt. Am Ende bleibt die Einladung: Redet darüber, stellt Fragen, holt euch Nähe – und lasst euch nicht vom „neues Jahr, neues Glück“-Druck treiben. Das Jahr muss nicht besser sein, es darf anders sein – Hauptsache, es geht weiter, in eurem Tempo. Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 9 Min.